Es dauerte ein weile bis ich mich beruhigt hatte.
Immer noch ein wenig Atemlos blieb ich stehen "angeblich waren wir als Kinder beste Freunde" schnaubte ich und drehte mich zu Tom um "aber ich fühle mich ihm alles andere als nah, ich will ihn auch nicht heiraten" fuhr ich verzweifelt fort und greife in mein Haar.
In mir explodierten einfach viel zu viele Emotionen, ich verstand nichts mehr. Kurz schloss ich meine Augen, Atmete tief durch.
Als ich wieder aufschaute, stand Tom
direkt vor mir "lass uns weiter gehen, es ist kalt und hier darf ich noch keinen Wärmezauber sprechen" erklärte er.
Verwirrt blinzelte ich ihn an, bevor ich nickte und mich bei ihm unter harkte "tut mir leid das ich so ausgerastet bin" entschuldigte ich mich und versuchte zu lachen, doch es hörte sich seltsam an.
Er schmunzelt, kurz dachte ich, mich verhört zu haben, doch er schien tatsächlich geschmunzelt zu haben "ich werde es dir nachsehen" ich spürte seine Hand an meinen Arm, den ich bei ihm untergehakt hatte, wie er fast schon gedankenverloren darüber strich, sofort breitete sich dort eine Gänsehaut aus.
Es vergingen einige Momente in denen wir einfach nur still durch den Schnee liefen, den Mond genossen der auf uns hinunter schien.
Doch am meisten genoss ich es, das Tom so nah bei mir war, es fühlte sich gut an, fast schon vertraut, ich wollte nie wieder von ihm weg. "Tom" wisperte ich zaghaft, wollte diese schöne Stille nicht stören.
Er gab einen zustimmenden Laut von sich, der mich wohl zu weitersprechen einladen sollte "verbringst du Weinachten mit mir" will ich schüchtern wissen und starre stur gerade aus.
Er schwieg, vielleicht wollte er ja nicht, schließlich sah er Weinachten ja als unnütz an "wenn du das so möchtest" meinte er nur.
Überrascht schaute ich zu ihm auf "wirklich" harkte ich freudig überrascht nach.
Nun erwidert er meinen Blick "natürlich" erwidert er schlicht.
Glücklich lehne ich mich gegen ihn, das fühlt sich so richtig an.
Es war noch ein Stückchen bis zu den Kutschen, doch ich hatte auch nicht den Wunsch unseren Schritt zu verschnellern, es gefiel mir so, wie es gerade war.
Hier zu sein, nur mit ihm "ich finde es schön das wir Freunde sind, auch wenn du mich ziemlich oft verunsicherst" ich weiß nicht, warum ich gerade jetzt darauf komme.
Ich spüre die Wärme die von ihm ausgeht, als würde er merken das mir kalt ist, legt er einen Arm um meinen Rücken, der mir ziemlich bald zur tailliert rutscht "ich muss gestehen, das ich unsere Freundschaft ebenfalls sehr genieße" es überrascht mich, das er das sagt, weshalb ich sofort zu lächeln beginne.
Dann fällt mir noch etwas anderes ein "wieso nennst du mich eigentlich immer Katharina" will ich nun wissen.
Er wirft mir einen Seitenblick zu, er ist belustigt, ich mag diesen Gesichtsausdruck an ihm, als hätte er wirklich gute Laune "wenn ich mich nicht irre, ist dies dein Name" merkt er schmunzelnd an.
Ich stoße ihm in die Seite "du weißt das ich das so nicht gemeint habe" kicherte ich vergnügt "jeder hier nennt mich Kate und aus meiner Familie so gut wie jeder Katja" erkläre ich.
Tom scheint zu überlegen und ich lasse ihm die Zeit, betrachte den Himmel, der voller Sterne ist, höre das knirschen des Schnees unter meinen Füßen und spüre die Präsenz von Tom an meiner Seite "ich bin aber nicht jeder" teilt er mir dann ungerührt mit "magst du deinen Namen nicht" will er dann wissen.
Jetzt ist es an mir kurz zu überlegen "naja, eigentlich nennt mich nur meine Mutter so und zu ihr habe ich kein sonderlich enges Verhältnis" versuche ich meine immer größer werdende Abneigung gegen diese Frau zu umschreiben.
Er nickt "also gut, wenn dies so ist, werde ich wohl meinen eigenen Namen für dich bestimmen" meinte er beiläufig.
Nun waren wir doch schon bei den Kutschen angelangt, nur noch wenige standen hier, vorbildlich hielt er mir eine Tür auf, anschließend trat er auf mich zu um mir einzuhelfen "und an welchen Namen hast du gedacht" will ich wissen während ich an seiner Hand in die Kutsche steige.
Sofort steigt er mir nach und verschließt die Tür, damit nicht allzu viel Wind in den kleinen Raum gelangt "Rina" meinte er, fast schon unbeteiligt und lehnt sich in seinen Sitz zurück.
Schief lächele ich ihn an "Rina" wiederhole ich sein gesprochenes und lasse mir den Namen auf der Zunge zergehen. Katharina, es gefällt mir.
Sofort strahle ich ihn an "Perfekt" lasse ich ihn wissen.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfikceHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
