Obwohl ich gewusst hatte, dass Tom jeden Moment wieder zurück kommen würde, zuckte ich zusammen als er die Tür öffnete, wonach er mir als erstes ein Handtuch zu warf, dass ich, da ich heute anscheinend besonders gute Reflexe besaß, natürlich nicht fing, womit es mir gegen die Brust viel, bevor es in meinen Schoß rutschte "Danke.", nuschelte ich und fuhr mit dem rauem Stoff erst durch mein Gesicht, bevor ich über meine mit einer Gänsehaut überzogenen Arme rubbelte.
"Was macht dein Fuß?", entgegnete er trocken und stellte einen seltsamen Kasten auf dem Schreibtisch ab.
Die Situation war mir unangenehm, jetzt hier zu sein, an dem Ort den Tom mehr als alles andere hasste "Tut mir Leid, dass du wegen mir so viele Umstände hast.", murmelte ich und senkte meinen Blick.
"Hätte ich dir nichts helfen wollen, hätte ich es nicht getan.", erwiderte er trocken und trat zu mir, mit ein paar seltsamen Dingen in der Hand die er achtlos neben mich fallen ließ.
Dann ging Tom vor mir in die Hocke, und ohne das ich wusste weshalb, röteten sich meine Wangen bei seinem Anblick. "Ich kenne einen Non-Verbalen Spruch, der Knochen stabilisiert, jedoch keinen der offene Wunden heilt.", erklärte er und schien mein rechtes Knie zu inspizieren.
Ah stimmte ja, Tom hatte dafür gesorgt, dass er Stablose Zauber auch außerhalb von Hogwarts nutzen konnte.
Unsicher blickte ich zu ihm, als er in den Dingen die er neben mich gelegt hatte herum wühlte "Ich wusste gar nicht, dass du dich überhaupt mit Heilzaubern beschäftigst.", versuchte ich ein Gespräch zu beginnen.
Das was er hatte finden wollen, war wohl ein nasser Lappen, mit dem er nun leicht über mein verletzen Knie strich, wobei ich erschauderte. "Heilkunde interessiert mich auch eigentlich nicht. Was hast du allein in London gewollt?", fragte er und nahm eine Salbe, die er auf einem seltsamen Streifen verteilte.
Seine Frage ließ mich seufzen "Eine Rebellion gegen meine Mutter.", erklärte ich erneut und biss mir auf die Unterlippe, sie würde mich bei meiner Heimkehr in der Luft zerreißen.
Er sah auf und blickte mir direkt in die Augen, worauf mein Herz stolperte, so eindringlich bohrten seine Irden sich in meine "Du solltest dich nicht in Gefahr bringen Rina.", sprach er ernst.
Selbst wenn ich gewollt hätte, wäre es mir unmöglich gewesen meinem Blick abzuwenden. Ging es ihm wieder darum, dass ich mich in diesem heruntergekommen Stadtteil herumgetrieben hatte? "Es ist doch nichts passiert.", murmelte ich, eingeschüchtert von seinem einnehmenden Blick.
Seine Augen verengten sich "Dieses Pferd hätte dich beinahe dem Erdboden gleich gemacht.", grollte er sichtlich verärgert.
Er machte sich Sorgen. Unsicher blickte ich ihm entgegen und obwohl ich wusste, dass es völlig unangebracht war, spürte ich wie eine angenehme Wärme in mir aufstieg "Mir geht es gut.", erwiderte ich leise.
Ohne mich weiter zu beachten, blickte er hinunter und ich spürte wie sich seine Finger um mein verletztes Fußgelenk schlossen.
Ein prickeln, dass nur von Magie stammen konnte waberte um meine Haut, und im nächsten Moment schoss ein wirklich atemraubender Schmerz durch meinen Knochen.
Zischend sog ich Luft in meine Lungen und grub meine Fingernägel fest in die Decke unter mir.
So schnell wie der Schmerz gekommen war, ließ er wieder nach und zurück blieb ein unangenehmes brennen, als hätte ich meinen Fuß überanstrengt.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
