Heute Abend würden die anderen abreisen, der Gedanke machte mich traurig. Zwar hatte ich mich vor meiner Ankunft darauf eingestellt mit Alexander und Dimitri allein zu sein, dennoch hatte ich es genossen Zeit mit den anderen zu verbringen.
Es tröstete mich jedoch das Charlotte bald kommen würde, sie hatte mir geantwortet und aus den wenigen Zeilen war deutlich ihre Verblüffung zu lesen gewesen.
Deme hatte keine Ahnung davon, das der rote Wirbelwind nächste Woche hier her kommen würde und schon jetzt freute ich mich auf seine Reaktion.
Gerade erst hatte ich mich aus dem Bett gequält und schlich nun müde durch den Flur, auf der höhe des Lesezimmers hielt ich allerdings inne, als ich sah das die Tür nur angelehnt war.
Nach einem gespannten Blick stellte ich fest das es Marianne war, die in ein Buch vertieft auf dem Sofa saß. Noch nicht einmal das knarzen der alten Holztür riss sie aus ihrer Konzentration. Lautlos näherte ich mich der Hexe, um sie nicht zu stören.
Neugierig stützte ich mich an der Sofalehne ab und warf einen Blickte von auf das Buch.
Um was es ging konnte ich nicht sagen, dafür wusste ich nicht genug im Zusammenhang der aufgeschlagenen Seiten.
"Morgen.", nuschelte ich, noch immer nicht ganz wach.
In Hogwarts war ich immer eine Frühaufsteherin gewesen, doch seit ich hier war, würde ich am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen.
Marianne lehnte sich nach hinten und sah zu mir auf "Hallo", lächelte sie sanft und ich kam nicht umhin dies zu erwidern.
Das sie gehen würde, machte mich am aller traurigsten. Hätte mir jemand nach meinem eintreffen im Anwesen gesagt, das ich dieses Mädchen so in mein Herz schließen würde, hätte ich denjenigen nur verständnislos angeschaut. "Was ließt du?", harkte ich gespielt beiläufig nach.
Sie grinste, als würde sie genau wissen wie sehr mir meine Neugierde unter den Nägeln brannte "Nur etwas über Magische Traumforschung", erklärte sie und schlug den Wälzer halb zu, sodass ich den Titel erkennen konnte.
Fragend sah ich sie an "Ist das Interessant?", harkte ich nach. Über Träume im Zusammenhang mit Zauberei hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht.
Sie nickte "Sehr, wusstest du, dass man Non-Verbale und Stablose Zauber am besten im Schlaf lernt?", erzählte sie und schlug das Band wieder auf.
Irritiert ging ich um das Sofa herum und ließ mich neben sie fallen "Wie soll das denn gehen?!", verständnislos erwiderte ich ihren Blick und ärgerte mich etwas, ich hasste es, über etwas nicht Bescheid zu wissen, oder gar nie etwas davon gehört zu haben.
Marianne beugte sich vor und legte das dicke Buch auf dem niedrigen Tischchen vor uns ab "Man kann lernen, sich seinem Traum bewusst zu werden, mit ein paar Zaubertricks funktioniert das sogar ziemlich schnell.", erklärte sie und ich sah ihr sofort an, dass sie sich für dieses Thema sehr begeisterte.
Mir kam also eine Idee "Man kann also für den Unterricht lernen, während man schläft?!", erkundigte ich mich sofort um einiges wacher.
Belustigt betrachtete sie mich "Jaaa", gab sie langgezogen zurück und grinste dann "Es gibt jedoch auch Sachen, die um einiges mehr Spaß machen", erklärte sie "Es gibt einen Zauber, mit dem kann man sich auch über weite Entfernungen mit anderen verbinden, man kann sich also treffen, während man träumt.", erläuterte sie mir.
Wieso wusste ich nichts davon? Sofort musste ich an Tom denken, ich könnte also bei ihm sein... Verdammt, wenn ich den Gedanken weiter ausformulierte, würde ich mich anhören wie eine Stalkerin.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
