Ich stand plötzlich auf einer großen Treppe in unserem Haus, unten war es so laut, ich wollte wissen was dort vor sich ging, also tapste ich barfuß unsere breite Mamor-Treppe hinunter.
Stritt dort jemand? Ich war doch sowieso so traurig das Mutter und Vater an meinem Geburtstag nicht da sein konnte. Onkel Alexander und Dimitri würden sich auch verspäten.
Tante Alex hatte gesagt ich soll oben warten, weil sie einen extra leckeren Kuchen für mich backen wollte.
Aber vielleicht war Onkel Alexander ja doch schon da und jetzt stritten die beiden wieder über Muggel?
Ich fand das immer ganz schlimm, weil Onkel Alexander immer ganz böse wurde, wenn Tante Alex ihm widersprach wenn er wieder einmal über nichtmagische Menschen herzog.
Aber wieso rumpelte es dort so...
Schnell tapste ich in Richtung Küche, was ich sah erschreckte mich, vor meinen Füßen lag der Zauberstab meiner Tante, es waren so viele Menschen im Raum, alle versuchten meine Tante fest zu halten "Lauf weg Katja, lauf ganz schnell weg" rief meine Tante panisch durch den Raum.
Jemand holte aus, die scharfe Klinge des Messers funkelte in dem Sonnenlicht das durch die Fenster hinein gelassen wurde.
Blut Spritze, überall war Blut. "Greift das Kind, es ist auch eine Hexe" zischte eine Stimme.
Doch ich konnte gar nicht von meiner Tante weg sehen. Noch immer waren ihre Augen offen, starrten mich an und ich glaubte ihre Stimme wieder zu hören.
Jemand hielt mich fest, Stimmen stritten, doch ich hörte nichts davon, ich sah nur Tante Alex vor mir.
Hilflos schaute ich mich um, der Buchen, Kerzen ragten aus der hellen Glasur... dunkelrote Sprenkel bedeckten die weiße Decke.
Mein Atem wurde keuchender, ein Knall ertönte, ein wütendes brüllen. Hilflos sah ich mich um, suchte meinen Onkel, er war hier, er musste ganz schnell Tante Alexandra aufwecken, sie hatte doch... hatte extra für mich einen Kuchen gebacken.
Erschrocken schaute ich auf, mein Onkel packte mich an der Schulter, die Fremden zuckten zurück. Mit großen Augen schaute ich zu meinem Onkel auf, doch dieser starrte nur erbarmungslos auf die Menschen und gegenüber.
Dann holte er aus, sein Zauberstab peitschte durch die Luft.
Ich wollte mein Gesicht hinter den Händen verstecken, wollte nicht sehen was hier gerade geschah, ich verstand das doch gar nicht.
Doch ich konnte den Blick einfach nicht abwenden, wie Onkel Alexander einen nach den anderen so... zerhackte, das man sie niemals wieder erkennen würde, das Blut spritzte so dolle, sogar in mein Gesicht.
Einer rannte davon, mein Onkel hinterher.
Dann brach alles aus mir heraus, ich schrie.
Onkel Alexander hielt inne, und ich schrie weiter, konnte nicht aufhören.
Er drehte sich wieder zu mir um, sein Gesichtsausdruck war so leer als er mich betrachtete, wieso war alles hier so gemein "m-mach Ta-Tante A-Al-lex wach" weinte ich und rieb mir mit meinen Fäusten die Augen, dann sah ich, das auch auf meinen Händen Blut war und jetzt auch bestimmt, ganz viel in meinen Gesicht, mein schluchzen schien gar nicht aufhören zu wollen.
Er schloss mich in seine Arme, auch er war voller Blut "Es tut mir so leid" er weinte "Es tut mir so leid" nun schluchzte auch er. Wir weinten zusammen. Dann spürte ich plötzlich etwas an meinem Hinterkopf, etwas hartes "Oblivate" hauchte er, dann wurde alles schwarz.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
