Ich träumte von meinen Eltern, mein Vater der Zeitung las und mich dabei auf seinem Schoß sitzen ließ, er war so selten da, das ich mich unglaublich darüber freute. Meine Mutter schaute jedoch griesgrämig drein, war sie doch der Meinung das ich nicht verwöhnt werden sollte. Aber ich ließ mich nicht davon stören, genoss einfach nur das warme Gefühl, das sich in mir ausbreitete.
Es wurde noch wärmer, verwirrt verzog ich mein Gesicht, versuchte mich zu bewegen, doch irgendwie funktionierte das nicht.
Irritiert öffnete ich meine Augen. Dunkelheit. Angestrengt hielt ich die Luft an, bevor ich wieder anfing mich aus diesem Gewirr zu befreien, eine Decke.
So langsam konnte ich meine Umgebung erkennen, viele leere Betten. Es war nicht mein Schlafsaal.
Dann spürte ich plötzlich eine andere Präsenz. Aus einem Impuls heraus schaute ich neben mich.
Tom schlief. Noch nie hatte ich einen so entspannten Ausdruck auf seinem Gesicht gesehen. Fast schon friedlich lag er da. Wieder hielt ich die Luft an.
Erstaunlich. Die sonst so ordentlichen Haare waren verstrubbelt, er lag auf dem Rücken, so konnte ich seine ebenmäßigen Züge in Ruhe betrachten, seine Lippen waren leicht geöffnet.
Erst wenige Augenblicke später ging mir wirklich auf, in was für einer Situation ich mich gerade befand. Ich lag mit einem Jungen in einem Bett.
Oh Merlin. Was war bloß passiert. Heftig schaute ich an mir hinunter, mir wurde immer wärmer. Wo war mein Kleid?
Ich konnte mich nicht daran erinnern dieses Hemd angezogen zu haben. Hastig griff ich darunter und atmete erleichtert aus, meine Unterwäsche war noch dort, wo sie hin gehörte.
Nun endgültig warf ich die Decke von mir, schwang meine nackten Beine über die Bettkante und überlegte Fieberhaft, was nur passiert war.
Bilder von Dimitri schossen mir in den Kopf, wie er mich küsste, erneut wurde mir schlecht "Was tust du?", murmelte eine verschlafene, raue Stimme hinter mir.
Trotz dessen das es wohl äußerst unpassend war, fiel mir auf, das ich es mochte, wenn er... leicht drehte ich meinen Kopf nach hinten.
Noch nicht ganz wach richtete er sich auf, schaute mich durchdringend an.
"Wie bin ich hier gelandet" fuhr ich ihn aufgebracht an.
Tom runzelte die Stirn "Eine lächerliche Frage.", erwiderte er nur trocken und auch etwas düster.
Protestierend schüttelte ich meinen Kopf "Du hast mich ausgezogen?!", warf ich ihm zornig vor "Wie konntest du nur?", fügte ich rasend hinzu und spürte wie heiß meine Wangen waren, bei dem Gedanken daran das er mich nur in Unterwäsche gesehen hatte.
Er scheint tatsächlich irritiert, er war so anders "Hätte ich dich lieber in der nassen Kleidung lassen sollen?", seine Mine wird härter, da er meinen Unmut ganz und gar nicht nachvollziehen zu können schien.
Krampfhaft überlegte ich was geschehen war. Die Verwandlung, der Wald "Was tue ich hier?", verzweifelt atmete ich aus.
Seine Augen verengten sich "Ebenfalls lächerlich. Ich hätte dich auch zu Professor Dippet bringen können.", schallte er mich und fuhr sich durch sein Haar.
Wieso musste er auch immer Recht haben. Das gab es doch nicht "Aber...", frustriert stöhnte ich auf "Das ist nicht mein Bett!", murrte ich trotzig und atmete zittrig aus, es wollte mir einfach nicht in den Kopf, wie ich mich bloß in solch eine Situation bringen konnte.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
