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Kapitel 195 - Duell - Ende -

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"Verschwinde.", zischte er mit gefährlich ruhiger Stimme.

"Sonst was?! Tu es doch!", forderte ich und bezog mich damit auf das zucken seines Zauberstabs in meine Richtung.

Doch er tat es nicht, blickte mich einfach nur mit einem Blick an, der mit völliger Finsternis gefüllt war.

Also tat ich es, zog meinen Zauberstab etwas höher und feuerte.

Sofort erschuf er ein Schild, doch das hielt mich nicht davon ab einen weiteren Fluch abzufeuern, der ihn trotz seinen Walles zurück schob.

"Verschwindet!", rief ich in den Raum, sie sollten weg gehen, alle sollten sie verschwinden.

Manche wichen tatsächlich zurück, während die meisten ratlos zu Tom blickten, was mich nur noch wütender machte.

Einer von ihnen kam langsam auf mich zu "Katja.", beruhigend hob mein Cousin seine Hände und blickte mich. vertrauensvoll an.

Gab ihm irgendetwas an mir Anlass dazu, zu glauben ich wolle das er zu mir kam?

Er erwartete den Fluch nicht und flog zurück, doch es hätte mir nicht gleichgültiger sein können "Haut gefälligst ab!", donnerte ich und feuerte den nächsten Fluch auf Tom, welchen er sofort erwiderte.

Funken stoben auseinander als unsere Zauber sich trafen, brachten den Raum zum erbeben, was die Anwesenden immer mehr zum zurückweichen veranlasste.

Einige flüchteten tatsächlich aus dem Raum, doch ich bemerkte es kaum. Viel zu konzentriert war ich auf Tom, der nun eine unwirsche Handbewegung machte, woraufhin auch der Rest endlich verschwand.

Hitzig versuchten ich wir uns gegenseitig zu verfluchen, und so wie er, parierte auch ich jeden seiner -leider verflucht starken- Angriffe.

Alles in mir schien zu rasen, das einzige was in mir Beständigkeit zu haben schien waren die Zauberformeln welche ich ihm ungesagt entgegen schleuderte.

Zum ersten Mal wollte ich jemandem wirklich weh tun.

In diesem Moment hasste ich Tom Riddle, den Zauberer den ich so sehr liebte.

Einer meiner Zauber brach durch sein Schild und er konnte dem Fluch nur mühevoll standhalten.

Völlig ließ ich mich von dem Hass in mir leiten, nutze die Tatsache das es einen Moment dauern würde bis er den Wall wieder so stark wie zuvor aufbauen konnte.

Diese Zeit würde ich ihm nicht lassen, er schaffte es meinen Zauber der als nächstes kam, in letzter Sekunde halbwegs zu kontern, doch taumelte durch den heftigen Druck der dabei entstand zurück.

Wütend warf ich einen der an der Wand stehenden Tische, mit einer ruckartigen Zauberstabbewegung in seine Richtung.

Doch er wich ihm aus, woraufhin er an der gegenüberliegenden Wand zerschellte.

Verflucht, lass ihn ganz!", rief die Stimme in mir schockiert, vielleicht war es auch mein Unterbewusstsein. Ich war viel zu sehr meiner Wut gefangen, um unsere Gedanken wirklich voneinander trennen zu können.

Es war als würde mich ein dichter Nebel umgeben, ein Nebel der jedes negative Gefühl in mir, das ich Tom gegenüber empfand zu verstärken schien.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt