Wir haben unsere Inhaltsrichtlinien aktualisiert.
Sieh dir die neuesten Richtlinien an, um weiterhin sicher Geschichten zu teilen.

Kapitel 85 - Distanz

5.4K 297 20
                                        

Anstatt in der großen Halle beim Frühstück zu sitzen, hätte ich deutlich lieber weiter geschlafen. Schon lange nicht mehr war ich so müde gewesen, die Nacht hatte ich als Fuchs verbracht und es war einfach toll gewesen.

Zum wiederholten Mal an diesem Morgen gähnte ich, steckte meine Nase tiefer in die Zeitung ohne wirklich etwas zu erkennen. Das war einfach nicht mein Tag.

"Was gibt's neues?" Charlotte ließ sich neben mich fallen und griff nach den Haferflocken.

Irritiert sah ich zu ihr "Hä" harke ich nach.

Sie grinst "der Tagesprophet? Was gibt es neues?" drückt sie es nun etwas deutlicher aus.

Seufzend schaute ich wieder auf die Zeilen, überflog sie zum ersten Mal an diesem Morgen wirklich "nichts besonders" erklärte ich, dann entdeckte ich etwas tatsächlich interessantes, gespannt sah ich mir diesen Abschnitt genauer an "in Hogsmeade wurde ein Werwolf gesehen" gab ich den Inhalt verblüfft wieder.

Die Rothaarige zog mir die Zeitung aus der Hand "in Hogsmeade" rief sie ungläubig.

Das brachte uns einige Verwirrte Blicke ein, es dauerte kaum eine Minute und schon war eine faszinierende Debatte über Werwölfe am laufen.

Ziemlich viele waren nervös, weil er so nah war, andere glaubten nicht dass das was in der Zeitung stand der Wahrheit entsprach.

Dann mussten wir auch schon los, Zaubertränke, es würde das erste mal sein das ich Tom so nah sein würde seit dem... was im Slytherin Gemeinschaftsraum gewesen war.

Irgendwie war ich enttäuscht, worüber genau wusste ich selbst nicht genau. Es war nur so, das ich einfach nicht wusste wie ich mit ihm umgehen sollte. Er verwirrte mich.

Vor dem Klassenzimmer stand Lydia, sie war immer noch wütend auf mich was wohl irgendwie gerechtfertigt war.

Kurz lächelte ich Lotte zu, die sich mit Marie unterhielt und ging das auf die blonde zu "hey" begrüßte ich sie unschuldig.

Sie rümpfte die Nase und verschränkte demonstrativ ihre Arme vor der Brust "was willst du" sie konnte wirklich eine richtige Slytherin sein.

Ich seufzte "was soll ich denn sagen, es tut mir leid, aber ich würde es trotzdem wieder tun" stelle ich frustriert fest.

Sie sah mich an "mit dir stimmt doch was nicht" sie seufzte theatralisch "du kannst dich nicht bei mir entschuldigen und mir gleichzeitig sagen das du das wieder machen würdest" brummte sie doch ich wusste das sie nicht mehr wirklich böse auf mich war, sie war einfach zu stolz um mir so einfach zu verzeihen.

Schulterzuckend fuhr ich mir durch mein Haar "es musste sein" versuchte ich zu erklären.

Das brachte sie dazu eine Augenbraue in die Höhe zu ziehen "lassen wir das jetzt einfach mal so stehen, wieso warst du überhaupt so wütend auf Deme" will sie wissen,

Ich stutze als ich seinen Spitznamen höre "ich dachte das wolltest du gar nicht erst wissen" versuchte ich sie abzulenken.

Die Blonde schnaubte "hab mich umentschieden" stellt sie trocken klar.

Unentschlossen seufzte ich und sah mich suchend nach Slughorn um, wo blieb der nur?

Aufmerksam sah Lydia mich an "also" forderte sie mich ungeduldig auf.

Himmel war sie so penetrant "ich habe einen Brief von meiner Mutter bekommen der nicht besonders erfreulich war, ich war mir sicher das Dimitri etwas damit zu tun hat" gestand ich ihr und zuckte mit den Schultern, es wurmte mich wirklich wie meine Mutter Onkel Alexander einfach so zum zustimmen gebracht hatte.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt