...Manchmal vergesse ich wie zerbrechlich du in meinen Händen bist...
...Ich werde mir etwas überlegen...
...Du wirst immer mir gehören, mein Herz...
Irritiert starrte ich in die Dunkelheit, befallen von Heimweh.
Orientierungslos setze ich mich auf, vergrub meine Finger in den seidigen Laken und versuchte etwas in dem dunklen Raum zu erkennen.
Es dauerte, bis ich wirklich begriff, dass ich meinem Bett lag, allein, weit weg von Hogwarts und dem Ort, an dem ich bis vor wenigen Sekunden noch gewesen war.
Sehnsucht brannte in mir, schien in jeder Zelle meines Körpers zu pulsieren und seinen Namen zu schreien.
Das Gefühl schnürte meines Brustkorb zusammen und nahm mir fast den Atem.
Langsam krabbelte ich zum Bettrand hin und schwang meine Beine über den Rand. Mein Herz klopfte schnell in meiner Brust, ich hatte von Tom geträumt.
In der Dunkelheit glaubte ich fast, noch immer sein schönes Gesucht vor mir zu sehen. Sehnsüchtig hob ich meine Finger um nach dieser Einbildung zu greifen und seufzte Enttäuscht als ich ins Leere griff.
Ich hatte gedacht das wäre vorbei, dass ich jetzt, wo wir miteinander geredet hatten, wo ich doch mit alldem abgeschlossen hatte nicht mehr würde leiden müssen.
Ein Irrglaube, denn mit einem Schlag war plötzlich der ganze Schmerz wieder da, nur weil ich gefasster war, tat es nicht weniger weh.
Der Boden knarzte leichte als ich mich erhob und langsam zum Fenster schritt.
Wie sehr konnte man einem anderen Mensch verfallen? Ich liebte Tom, hatte mich ihm hingegeben, wollte mein Leben mit ihm verbringen.
Und doch hatte ich ihn verlassen.
Eigentlich war es fast schon amüsant, amüsant auf eine grausame Art und Weise. Ich hatte mir in seinem Angesicht eingestanden, dass er mehr als gefährlich war, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Ich wusste, dass er zu schlimmen Dingen fähig war und auch sicherlich schon schlimme Dinge getan hatte.
Und doch, war unsere Beziehung an seinem Dickkopf gescheitert.
Oder an dem meinen, wie man es betrachtete war einerlei.
Seufzend trat ich zum Fenster und blickte in die Nacht hinaus. Die Mondsichel weckte ein wehmütiges Gefühl in mir, ohne das ich hätte sagen können warum. Lange starrte ich hinauf und fragte mich, ob das Universum die Antworten auf das hatte, was ich so gerne wissen würde.
Gestern noch war es mir gut ergangen, die Welt hatte aus bunten Farben bestanden und hatte den Umstand von ihm getrennt zu sein erträglicher gemacht.
Doch jetzt war alles erblasst, als gäbe es keine Kontraste mehr und um mich herum würde miteinander verschwimmen.
Was wäre gewesen, wenn Tom es mir offenbart hätte? Würde ich dann jetzt ebenfalls hier am Fenster stehen und verloren in die Nacht starren?
Würde ich das, was ich wissen wollte überhaupt ertragen können? War es denn tatsächlich so schlimm wie es den Anschein machte?
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
