Kapitel 79 - der Abend geht weiter

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Kichernd zog ich ihn aus dem Café, spürte dabei genau seine warme Hand, die ich fest umklammert hielt.

Es dämmerte schon.

Draußen begrüßte uns der ganze Schnee, auch jetzt schneite es wieder, genießerisch legte ich meinen Kopf in den Nacken und versuchte die Flocken ich mit der Zunge zu fangen.

"Was genau wird das" war ja klar das Tom so etwas nicht tun würde.

Landend drehte ich mich zu ihm "das siehst du doch" stichelte ich und zog ihn weiter. Ich liebte das Schokoladenhaus, das nicht weit von hier in einer Seitenstraße lag.

Tom ließ die Prozedur ohne zu murren über sich ergehen und trat schließlich mit mir zusammen in das kleine Lädchen.

Er war wirklich winzig, doch hier gab es die beste Schokolade überhaupt und verdammt viele verschiedene Sorten, die machten aus so gut wie jeder magischen oder auch nichtmagischen Schokolade ein Getränk und das alles in verschieden Ausfertigungen.

Freundlich lächelte ich den Herrn an, der hinter der Theke stand, ich war froh das ich mich an diesen Laden auch schon wieder erinnern konnte "hallo Katharina" lächelte Johan.

Auch ich begrüßte ihn mit einem breiten Lächeln, es hätte mich vorhin so glücklich gemacht, das Tom versucht hatte mich zu trösten, es war ihm nicht egal gewesen wie es mir ging "hallo Mister Buzado, das hier ist Tom, wir wollten zwei Heiße Schokoladen zum mitnehmen, für mich wie immer und... Moment" ich fischte nach einer Karte und hielt sie Tom hin.

Dieser bedachte mich mit einem äußerst kritischen Gesichtsausdruck "ich denke nicht das ich so etwas trinke" meint er nur und legt die Karte wieder auf den Tresen.

Empört sah ich ihn an "du musst probieren mein Lieber" verlangte ich gespielt streng und stemmte meine Hände in die Hüfte.

Wieder schmunzelt er bei meinem Anblick und obwohl ich mir nicht ganz sicher bin ob er sich vielleicht lustig über mich macht, wird mein Herz sofort wärmer "nun  denn" meinte er in Richtung John "ich nehme das was sie nimmt" und damit ist es beschlossene Sache.

Dankbar lächele ich ihm zu und so treten wir ein paar Minuten später mit zwei qualmenden Bechern aus dem Laden. Ich atmete tief die kalte Winterluft ein.

Eine Zeit lang spazierten wir einfach nur so, wie beim letzten Mal hatte ich mich bei ihm untergehakt "was willst du nach Hogwarts machen" frage ich also nach und beobachte fasziniert die Rauch Wölkchen die sich vor meinem Mund bilden.

Er gibt einen überlegenden Laut von sich "das ist kompliziert zu sagen, ich denke so genau weiß ich es nicht" das klang eher als wolle er mir ausweichen, das verwirrte mich.

Irritiert runzelte ich meine Stirn "du warst soweit ich das mitbekommen habe immer Jahrgangsbester in Slytherin" meinte ich und grübelte "jemand wie du hat doch bestimmt schon alles genauestens geplant" spekulierte ich.

Er lachte auf, es war eher ein kaltes lachen "vielleicht hast du recht. Aber wir sollten lieber über deine Zukunftspläne reden" meinte er, gerade wollte ich ihm Widersprechen, doch dazu ließ er es gar nicht kommen "was hast du vor, doch sicherlich nicht Petrov zu heiraten" fragte er spöttisch.

Sein Unterton ärgerte mich "nein, Dimitri wäre der letzte den ich heiraten würde, mir fallen zwar immer mehr Dinge aus unserer Kindheit ein, als wir noch beste Freunde waren, dennoch..." Ich schüttelte meinen Kopf "auf keinen Fall" bestimmte ich nur und schaute zu Tom hoch.

Er trank gerade einen Schluck, irgendwie schien er nachdenklich "er wird dir nicht mehr zu nahe kommen" das klang seltsamer Weise nach einem Versprechen.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt