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Kapitel 125 - Immer diese Verwirrung

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Irritiert nahm ich meine zitternden Beine wahr, meine ganze Umgebung schien zu schwanken und sich um mich herum zu drehen. Im nächsten Moment gaben meine Beine auch schon unter mir nach, einfach so.

Jemand griff nach mir, fasste mir um die Taille und Finger schlagen sich um mein Handgelenk, verwirrt zuckte ich zusammen, blinzelte um diese verschwommene Sicht los zu werden, es dauerte einige Zeit bis ich das mir nur allzu bekannte Gesicht zuordnen konnte, zuvor erkannte ich es jedoch schon an seinem Geruch, der mich ausnahmsweise einmal nicht umnebelte, dafür war ich einfach noch zu... verwirrt.

Jedoch beruhige es mich keineswegs, dass er es war, seit ich mich Erinnern konnte, hatte Tom mich noch nie so gemustert, fast schon... bedrohlich. Unsicher erkannte ich fast schon beängstigenden Züge in seinem schönem Gesicht, wenn ich gekonnt hätte, wäre ich zurück gewichen „Tom" flüsterte ich, nicht wissen was ich davon, von ihm, dieser vollkommen surrealen Situation halten sollte.

Der Ausdruck in seinem Gesicht wurde weicher, als würde er mich jetzt erst wirklich erkennen „Rina" erwiderte er nun und die Anspannung schien von ihm abzulassen, zart drückte er mich nach hinten, worauf ich automatisch folgte und mich auf das Bett drücken ließ, was meine wackeligen Beine ihm wirklich dankten.

Noch immer schwankte alles um mich und ein seltsames Gefühl schwirrte beunruhigend dominant in mir umher „was ist geschehen" beginne ich unsicher „ich.. wie bin ich hier her gekommen" ich bin so unglaublich verunsichert, es war, als würde ein Nebel über mir liegen und ich hätte vollkommen den Überblick verloren.

Nachdenklich betrachtete er mich "du erinnerst dich nicht" stellte er vollkommen neutral fest und betrachtet mich, als würde er etwas in meinem Gesicht suchen, als wäre da etwas an mir, dass er nicht ganz zuordnen konnte.

Kopfschüttelnd wand ich meinen Blick ab, lies ihn durch den Raum schweifen und hoffte dabei etwas ins Auge zu fassen, dass mir helfen würde mich wieder dem zu entsinnen, was geschehen war.

In meinen Händen hielt ich einen Zettel, irritiert betrachtete ich ihn, es war schweres Papier, darauf eine ordentliche Schrift, eine große Überschrift.

Erbschaftsbescheinigung von Tom Vorlorst Riddle

Stand in schwungvollen Buchstaben über dem eigentlichen Text, war Tom nicht in einem Waisenhaus aufgewachsen? Blöder Gedanke, er hatte ja trotzdem Eltern. Obwohl... er hatte mir ja gesagt das beide Tod waren.

Wie zum Zauberstab, war das Papier überhaupt in meine Finger gelangt? Wieder schaute ich zu Tom. Er sah aus als würde er mit sich selbst ringen, als wüsste er nicht was er sagen sollte, dies verunsicherte mich noch mehr "Tom" harkte ich nach und rutschte auf der Matratze umher.

Er seufzte, eine seltne Geste von ihm "sorge dich nicht Liebes, es ist nichts weiter geschehen" meinte er beruhigend, dabei sah er mich eindringlich an. Irgendetwas sagte mir... dass das was er sagte, nicht der Wahrheit entsprach. Bisher hatte ich noch niemals das Gefühl gehabt, dass Tom mich anlog.

Was ich nun davon halten sollte wusste ich auch nicht "okay, was ist passiert" verlangte ich nun eindringlich zu wissen.

Seine Miene war ausdruckslos, was mich nur noch besorgter machte "nichts" erwiderte er dann "du bist in die Kerker gekommen, hast mich mit einem Patronus heraus gerufen, dir schien es nicht gut zu gehen, du hast dich seltsam verhalten" er wand seinen Blick ab.

Wie konnte das sein? Was er erzählte ergab für mich einfach keinen Sinn. Hilflos schüttelte ich meinen Kopf "wieso erinnere ich mich an nichts" ich jammerte, doch ich war einfach heillos überfordert.

Er strich mir über die Schulter "es ist nichts geschehen Rina" sprach er beruhigend und tatsächlich half mir seine sanfte Stimme dabei, nicht weiter durchzudrehen. Dennoch wusste ich nicht was mit mir los war, wurde ich nun etwa wirklich verrückt, wie ich mich schon in meinem Badezimmer gefragt hatte?

Fest versuchte ich mich auf seine zarte Berührung zu konzentrieren, wie er mit seinem Daumen sanft über meine Schulter strich "was ist das" flüsterte ich dann und hob leicht das Papier, dass ich nun in beiden Händen vor mir hielt.

Noch einmal überflog ich es mit den Augen, Tom wurde ein Haus sowie ein Vermögen vermacht, da er nun der letze Überlebende der Familie Riddle war, die bis zu ihrem Tot vor ungefähr einem halben Jahr in Little Hangleton gelebt hatten.

Er reichte mir seine Hand, ohne zu zögern gab ich ihm das Schreiben zurück "mein Vater, sowie seine Eltern sind im Sommer verstorben, den Brief habe ich letzen Monat bekommen" erklärte er ohne jegliche Emotionen.

Ohne das ich wusste woher, beschlich mich ein ungutes Gefühl, was ich jedoch mit einem Kopfschütteln vertrieb. Tom hatte seinem Vater keine Positiven Emotionen entgegen gebracht, weshalb eine Mitleidsbekundung wohl völlig fehl am Platz gewesen wäre, als er mir gesagt hatte, dass seine Eltern tot waren, hatte ich geglaubt, beide wären schon vor längerem dahin geschieden "oh... okay" erwiderte ich also und überlegte.

Um Tom's Mundwinkel zuckte es leicht während er mich weiterhin nachdenklich betrachtete. Irgendetwas musste geschehen sein, irgendetwas, an das ich mich verflucht nochmal aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen nicht mehr erinnern konnte.

Stöhnend ließ ich mich zurück fallen und legte meine Hände über mein Gesicht "ich bin so verwirrt" beschwerte ich mich jämmerlich. bei Merlins Spitz Hut, dass durfte einfach nicht wahr sein. Krampfhaft versuchte ich mich, dem letzten zu entsinnen, was geschehen war.

Ich stutze, ich hatte tatsächlich zu Tom gewollt, um ihm zu sagen... dass ich mit ihm zusammen sein wollte, dann hatte ich wieder so ein gruseliges Selbstgespräch geführt. Mir war ganz seltsam zumute gewesen, war dann geschehen?

Nachdenklich zog ich meine Finger von meinen Lidern fort und blickte zu Tom auf, der noch immer am Bettrand saß und mich grübelnd fixierte. Ich hatte ihm sagen wollen dass ich ihn liebte. Doch jetzt, hielt ich es plötzlich für eine schlechte Idee, es kam mir nicht wie der richtige Zeitpunkt vor "vielleicht sollte ich gehen" seufzte ich und machte mich daran, mich wieder auszusetzen. Ganz dringend musste ich meine Gedanken sortieren und das am besten, wenn er mich nicht ablenkte.

Seufzend rappelte ich mich auf und wollte gerade an Tom vorbei gehen, als dieser auch schon nach meinem Handgelenk griff "Rina, wieso bist du her gekommen" eindringlich schaut er mich an. Es war, als wolle er mich mit diesem Blick etwas mitteilen, wusste er etwa, warum ich ihn aufgesucht hatte? Ahnte er es und wollte es nun von mir hören?

Ich zögerte lange, sah ihn einfach nur an und versuchte in Worte zu fassen was ich dachte. Doch dieses etwas, dass glaubte es war der falsche Zeitpunkt um Tom meine Gefühle mitzuteilen war unglaublich präsent in mir "i-ich weiß nicht" ein Blinder hätte bemerkt dass ich log, man sah es nicht nur an meinem verzweifelten Blick, sondern hörte es auch überdeutlich an meiner Stimmlage. Stumm flehte ich ihn an meine Lüge zu akzeptieren.

Er nickte, und ich hatte das Gefühl er würde nicht auf meine Worte antworten, sondern auf meine Wortlose Bitte.


Hey, ich habe mich mal an einem neuem Cover versucht, hoffentlich ist es nicht zu dunkel. Wie findet ihr es?

Meint ihr Kate bleibt so ruhig, weil sie sich nicht erinnern kann oder wird sie Tom näher auf den Zahn fühlen?

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt