Im 5 Schuljahr
Meine Konzentration schwächelte furchtbar und ich wusste einfach nicht was ich dagegen unternehmen konnte. Schon als ich meine Augen aufgeschlagen hatte, hatte ich gespürt das etwas nicht stimmte und mit jeder Minute in der ich wach war, schien es als wäre da ein Druck in meinem Kopf, der stärker zu werden schien.
Und jetzt musste ich auch noch zu einem dieser bescheuerten Slug-Treffen. Wenigstens hatte ich Unterstützung mit Amanda. Meine Freundin hatte Eltern im Ministerium, ziemlich hochrangig, also genauso wie mein Vater. Im Slug-Club wurde man selten wegen seinen Fähigkeiten aufgenommen, eher wegen Namenhaften Verwanden, also konnte man darauf gehen das man schon aufgenommen wurde, wenn man als Onkel einen Quidditch Star hatte.
Wir beide waren die Letzen in unserer Runde und dazu auch noch die einzigen Mädchen. Amanda war die einzige Gryffindor, Hufflepuff waren keine da, von meinem Haus waren einige vertreten, aber nicht viele. Die meisten waren aus Slytherin, natürlich, schließlich bevorzugte Slughorn sein Haus maßlos. Ob ich ihm das übel nahm wusste ich noch nicht so ganz, denn als Lehrer mochte ich ihn eigentlich sehr gerne.
Es war in diesem Jahr unser zweites treffen, generell erst mein zweites, da Slughorn nur Schüler einlud, die ihr 4 Jahr absolviert hatten, sofort winkte er mich auf meinen Platz, auf dem ich schon bei dem ersten treffen gesessen hatte.
Er war irgendwie in der Vorstellung fest gefahren Tom Riddle und ich würde ein entzückendes Pärchen abgeben, wie er es bei jeder Gelegenheit betonte, weshalb er uns bei jeder Gelegenheit, sehr zu meinem Missfallen zusammen steckte.
Nicht das ich etwas gegen Tom gehabt hätte, eigentlich verstanden wir uns ausgesprochen gut, er war einer der wenigen mit denen ich mich gut unterhalten konnte auch über Schulische Themen die mich interessierten und das ganz ohne schief angeschaut zu werden. Mein Problem war eher das, dass ich ungerne von einem Lehrer gesagt bekam, wer denn gut zu mir passen würd, außerdem trennte er mich so von Amanda, was ihn dann doch einige Minus Punkte einhandelte.
Freundlich lächelte ich ihm zu als ich mich neben ihm in den dunklen Stuhl gleiten ließ "Hallo" flüsterte ich leise und betrachte sein Profil von der Seite, wie immer waren seine dunkel braunen Locken ordentlich nach hinten gekämmt und in seinen Zügen war nicht wirklich etwas zu erkennen.
Kurz erwiderte er meinen Blick, kräuselte seine Lippen zu einen kaum erkennbaren Lächeln, aber da ich diese Geste schon einige Male bei ihm gesehen hatte erkannte ich es sofort, er begrüßte mich so meistens wenn wir uns begegneten, wenn er es nicht tat konnte ich davon ausgehen das er schlechte Laune hatte. Ehrlich gesagt mochte ich diese Geste an ihm, denn sie schien ehrlich zu sein.
Ich bemerkte wie meine Kopfschmerzen anstiegen, irritiert presste ich meine Augenbrauen zusammen, was sollte das bloß? Ich verstand es nicht, während es die ganze Zeit erträglich gewesen war, so wurde das pochen nun stetig schlimmer, fast schon... als hätte es etwas mit der Anwesenheit von Tom zu tun.
Der meist etwas verwirrte Professor begann wie immer mit dem freundlichen Geplänkel und fragte jeden über seine Familien aus, besonders schien ihn zu interessieren das Amandas Eltern in der Abteilung für Sicherheit für Magische Ansammlungen arbeiteten und wohl letztens bei einem Quidditch Spiel Muggel gelandet waren. Jetzt presste er alle Informationen die sie hatte aus meiner blonden Freundin heraus, die tatsächlich erstaunlich gut mit so viel Aufmerksamkeit umgehen konnte.
Ich war froh das Slughorn mich in Ruhe ließ, woher auch immer diese Kopfschmerzen stammte, ich verfluchte sie. Lag es eventuell daran das ich mich letzte Nach in einen Animagus verwandelt hatte und nun einfach übermüdet war? Aber eigentlich äußerte sich dies selten in Kopfschmerzen und wenn doch, dann nicht in solchen die mich fast um den Verstand brachten.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
