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Kapitel 148 - Leidenschaft

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Zwar wird das niemand jüngeren davon abhalten zu lesen, aber ich sag es trotzdem. Vorsicht Erwachseneninhalt!

Für die, wo so etwas nicht gerne lesen, kurz davor schreib ich noch einmal eine Anmerkung im Kapitel, nur das ihr euch darauf einstellt.

Während ihr lest, gehe ich mal im Boden versinken

Ohne zu wissen weshalb verspürte ich ein unheimlich nervöses Kribbeln in meiner Magengegend.

Charlotte hatte ihre mehr als verträumten Blicke kaum von Dimitri abwenden können als ich ihr mitgeteilt hatte, dass ich die Veranstaltung früher verlassen würde um mit Tom spazieren zu gehen.

Mein Cousin hatte da schon besorgter reagiert, irgendetwas sagte mir, dass er mir am liebsten davon abgeraten hätte etwas mit Tom zu unternehmen, sein Gesichtsausdruck jedenfalls war alles andere als zufrieden gewesen.

Doch nun war ich auf dem Weg nach draußen. Die Schülermenge schien sich ausgedehnt zu haben, als wären plötzlich doppelt so viele als zuvor in diesem zuvor so groß wirkendem
Raum.

Dennoch schaffte ich es hinaus, wobei ich einmal fast über meine eigenen Füße gestolpert wäre. Weshalb hatte ich nochmal solch hohe Schuhe angezogen? So langsam schmerzten mir wirklich die Füße.

Mein Atem ging schneller als ich aufgeregt die Tür aufstieß. Tom war im ersten Augenblick nicht zu sehen, erst als ich meinen Kopf drehte sah ich ihn neben der Tür lehnen, sofort musste ich Lächeln.

Erneut spürte ich dieses kribbeln der Vorfreude in mir, irgendetwas sagte mir, dass dieser Abend wunderschön werden würde.

Er reichte mir wortlos seinen Hand, perplex starrte ich diesen einige Momente an "Stimmt etwas nicht?", fragte er mit samtener Stimme.

Mir stockte der Atem, erneut spürte ich wie ein Lächeln sich über meine Lippen legte, schüchtern schaute zu ihm auf und griff verlegen nach seinen Fingern, die er mir entgegenstreckte.

Schon ein paar mal hatten wir uns an der Hand gehalten, doch noch nie hatte er sie mir einfach so gereicht... einfach, weil er zu wollen schien.

Ein elektrisierendes Gefühl floss von meinem Fingerspitzen, langsam meinen Arm herauf während wir los gingen "Wo möchtest du hin?", harkte ich neugierig nach.

Er machte ein Geräusch als würde er überlegen, dabei war uns beiden klar, dass er schon auf der Feier schon  genau gewusst hatte, wohin wir nun gegen würden "Was wollte der Vampir eben von dir?" stellte er mir eine Gegenfrage.

Verwirrt schaute ich zu ihm aus, während er weiterhin gelassen nach vorne schaute "Vampir?", echote ich ungläubig, war das eine Metapher die ich nicht verstand?

Trotz das er mich nicht anschaute, sah ich wie er seine Stirn runzelte "Dieser Baker.", erklärte er "Hast du es denn nicht gespürt? - Was wollte er von dir?", nun warf er mir einen prüfenden Seitenblick zu. 

Zacharias? Ein Vampir? Meinen Mund hatte ich schon geöffnet um zu widersprechen, doch dann schloss ich ihn wieder und überlegte. Was Tom sagte klang gar nicht so unrealistisch.

Die eigenartige Aura, diese unheimlich kontrastreichen blauen Augen "Schon... aber ich konnte das Gefühl nicht zuordnen.", murmelte ich und runzelte die Stirn " Ich bin in ihn hinein gelaufen als ich dich gesucht hatte.", gestand ich dann, immer noch in Gedanken. Irgendwie hatte ich mir einen Vampir anders vorgestellt, gruseliger.

Er drückte leicht meine Hand und lachte leise auf, ein Geräusch das mein Herz zum hüpfen brachte, seine Ausgelassenheit erfreute mich mehr als er ahnen konnte "Tollpatsch.", murmelte er dann.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt