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Kapitel 58 - klärende Gespräche

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Im nächsten Moment betrat die MediHexe den Raum, vergnügt lächelte sie in die Runde "alles in Ordnung Miss Minkov, sie können dem Unterricht wieder ohne Probleme beiwohnen." Erklärte sie, wobei Kate die Frau eingehend musterte.

Wieder drehe ich mich zu dem Typen um, mir war da noch etwas eingefallen "sag mal, was genau tust du eigentlich hier. Solltest du nicht in Durmstrage sein" will ich leicht misstrauisch in Erfahrung bringen.

Sein grinsen vertiefte sich "kann man so sagen, ich bin Katja's Begleitschutz, ich wechsle für das Rest des Jahres nach Hogwarts" erklärte er nüchtern und betrachtete mich aus funkelnden Augen.

Verblüfft sah ich ihn an "geht das? Ich meine... einfach so" will ich irritiert wissen.

Belustigt zieht er eine Augenbraue in die Höhe "nun, ich bin nicht ganz davon überzeugt, das es keinen Grund für einen Wechsel gibt" meinte er trocken und legt leicht seinen Kopf schief, dabei fallen ihm einige seiner dunklen braunen Haare ins Gesicht, die ihm knapp bis zu den Schultern reichten.

Da hatte er wohl recht, leicht verlegen fuhr ich mir durch mein Haar "ähm... ja, wir sollten so langsam los gehen" erklärte ich dann kurzerhand und wand mich wieder Kate zu, die noch immer einen Skeptischen Ausdruck in ihren Zügen aufwies. Ich hatte gar nicht gewusst das meine beste Freundin so Misstrauisch war.

Nach wenigen Minuten brachen wir auf, entschlossen dirigierte ich die beiden zu dem Raum, in dem die kleine Willkommens-Feier stattfand.

Erschrocken zuckte ich zusammen, als mir Kate's Begleitung unangenehm auf die Pelle rückte.

Ärgerlich schaute ich ihn an und wollte ihn gerade fragen was das sollten, seine Hand lag um meinen Unterarm und brachte mich dazu, langsamer zu gehen.

Eindringlich sah er mich an "es gibt da noch was" zischte er leise, anscheinend sollte Kate nichts von der Unterhaltung mitbekommen "es gibt ein Problem, Olga hat mich Katharina als ihren Verlobten vorgestellt, es ist jetzt offiziell eine arrangierte Ehe" wisperte er mir leise entgegen.

Erschrocken blieb ich stehen "was" keuchte ich erschrocken. Das war doch wohl nicht ernst gemeint, das ging überhaupt nicht. Wie konnte ihre Mutter das nur tun, wo sie doch wusste das ihre Tochter nicht dazu gewillt war, ihren Cousin zu ehelichen.

"Leise" knurrte er "ich weiß auch nicht was sie dazu getrieben hat. Auf jeden Fall macht es nicht den Anschein als wolle sie überhaupt irgendwie mit mir sprechen. Du musst mir helfen" wies er mich, mit leichter Verzweiflung in der Stimme an.

Kopfschüttelnd wies ich ihn ab "und was soll ich bitteschön dagegen tun" fauchte ich aufgebracht. Das konnte meine beste Freundin momentan so überhaupt nicht gebrauchen.

Er schnaubte "was weiß ich, ich dachte ihr Frauen habt für alles eine Lösung" grummelte er.

Pikiert sah ich ihn an "bitte" fahre ich ihn an, der hat wohl nicht mehr alle Zutaten im Kessel "außerdem, sag ihr doch einfach wie es ist, das es nicht dein Plan war" füge ich dann noch genervt hinzu und fahre mich durch mein Haar, mir fällt auf das wir stehen geblieben waren.

Resigniert musterte er mich "meinst du daran habe ich nicht auch schon gedacht, ich kann doch nicht einfach ihre Mutter als Übeltäter darstellen, warum sollte die mir das glauben" meinte er ernst.

Überrascht sah ich ihn an. War das sein ernst? Er ahnte ja gar keine wie egal mir die Mutter von Kate war. "Na und" erwiderte ich sauer.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt