Wenn ich mich nicht irrte, zuckte sein Auge, mit einem gefährlichen... roten funkeln in ihnen sah er zu mir.
Mit einer immer weiter steigenden Unsicherheit erwiderte ich seinen Blick "du bist es wirklich nicht gewohnt wenn man die widerspricht oder etwas sagt, das nicht in deinem Sinne ist" merke ich an und schüttele meinen Kopf, da war kein Rot in seinen Augen, das musste Einbildung gewesen sein.
Immer noch sagte er nichts, doch mir viel auf das er seinen Zauberstab fest in der Hand hielt, verkrampft fest. Als wolle er mich am liebsten verfluchen.
Missmutig schluckte ich "komm, wir müssen in die Krankenstation" fordere ich ihn auf und gehe einen Schritt rückwärts, schaue ihn prüfend an bevor ich mich umdrehe. Hoffentlich hexte er mir nicht in den Rücken. Zuzutrauen wäre es ihm.
"Was weißt du sonst noch alles über Morett" übergeht er meine vorherigen Worte einfach. Unter anderen Umständen wäre ich wohl dankbar dafür gewesen, aber so?
Bei Merlin, das durfte dich wohl nicht wahr sein. Ich versuchte ruhig zu bleiben, immer ging ich viel zu schnell an die Decke und verriet mich somit selbst "nichts" erkläre ich schlicht und straffe meine Schultern.
Leise lacht er auf, aber es klang keineswegs fröhlich, nein, wahrscheinlich konnte er so auch nicht klingen "natürlich nicht" erwiderte er schlicht "es hätte mich auch gewundert wenn du mir einfach so die Wahrheit darlegen würdest" fuhr er fort, fast schon gelangweilt, als wäre meine Antwort vorausschaubar gewesen.
Ärgerlich biss ich mir auf die Unterlippe "gerade du sprichst von Wahrheit" will ich ungläubig wissen.
Kurz hörte man nur unsere Schritte "wann habe ich dich denn angelogen" spotte er, klang tatsächlich interessiert.
Überrascht blieb ich stehen, im gleichen Moment verharrte auch er "du wirst mich sicherlich nicht warnen bevor du lügst, und außerdem, es würde auch keinen Unterschied machen, du belügst alle um dich herum, niemandem vertraust du und jeden stößt du von dir" warf ich ihm vor, in den Worten steckte Jahrelanger aufgestauter Frust, es war etwas, das mich schon geärgert hatte, als wir noch Freunde gewesen wären.
Seine Augen waren kühl, als er mich berechnend anblickte "es macht also keinen Unterschied, ja?" Leise höre ich seine Stimme, da ist etwas, das ich nicht definieren kann. Ich höre es, es blitzt in seinen Gesichtszügen auf... dann geht er an mir vorbei.
Erst dann bemerkte ich, das ich den Atem angehalten hatte und aus irgendeinem Grund, den ich bei Merlins weißen Bart nicht erkennen konnte, fühlte ich mich schlecht.
Unsicher drehte ich mich um und folgte ihm weiter. Was war das gerade gewesen? Hatte ich nicht mehr alle Zutaten im Kessel? Verflucht, ich musste aufhören nachzudenken, es kam anscheinend sowieso nichts gutes dabei heraus.
Immer noch schweigend erreichten wir den Krankenflügel, bis auf eine Miss Winston die magisch die Betten aufschüttelte, herrschte hier absolute leere.
Fragend sah sie uns an "kann ich Ihnen helfen" möchte sie wissen und stellte ihre Tätigkeiten ein, um auf uns zuzukommen.
Tom ging auf sie zu, aus dem Augenwinkel sah ich das Charmante Lächeln das er aufgesetzt hatte "nun, ich bin mir nicht ganz sicher, Professor Merrythought schickte mich zu Ihnen, es gab einen... nunja, kleinen Umfall in ihrem Unterricht" berichtete er ihr.
Vollkommen untertrieben, wenn man mich fragte, das tat man zwar nicht, aber ich mischte mich trotzdem ein: "klein" will ich ungläubig wissen "du wurdest meterweit nach hinten geschleudert und bist mit dem Kopf aufgeschlagen, spiel das gefälligst nicht so hinunter" schimpfte ich kopfschüttelnd.
Mit einer erhobenen Augenbraue betrachtete die Medi-Hexe uns beide "nun, um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, schauen wir uns das einfach einmal an, setzen Sie sich doch bitte Mister Riddle" bat sie, streng wie eh und je und deutete auf das Bett, das uns am nächsten stand.
Man sah ihm nicht an wie wenig ihm das gefiel, doch ich wusste es ganz genau, auch ohne seine Gefühle zu spüren.
Tatsächlich ein wenig besorgt, sah ich der Frau dabei zu, wie sie seinen Hinterkopf inspizierte, der tatsächlich eine Beule aufwies. Missbilligend schnalzte sie mit der Zunge "ich sage ja immer wieder das Praktische Verteidigung gegen die dunklen Künste viel zu gefährlich und anspruchsvoll für junge Heranwachsende ist, aber naja, sie hatten Glück Mister Riddle, nichts was ein Trank nicht in wenigen Sekunden nicht wieder hinbekommen würde" ließ sie uns in ihrem üblichen Tonfall wissen.
Irritiert runzelte ich meine Stirn "reicht für eine Beule nicht ein einfacher Zauber, zum Beispiel ein Episcey" will ich wissen.
Erfreut blickte sie mich an "ah, ja da haben sie recht Miss Minkov, jedoch bevorzuge ich bei Kopfverletzungen immer Tränke, die auch eventuelle innere Verletzungen heilen würden" erklärte sie und hörte sich dabei schon fast erfreut an, weil ich mich dafür interessierte.
Nachdem Tom das Gebräu unter Madam Winstons kritischen Blick trank, durften wir gehen.
Schon im Ausgang des Krankenflügels, wurde sein Schritt so schnell, das mir unmissverständlich klar wurde, das sich unsere Wege an diesem Punkt trennten.
Special
Dieses Mädchen machte ihn Wahnsinnig, was ging bloß in ihrem hübschen Kopf vor sich, das sie sich einfach nicht von ihm fern halten konnte. Er konnte ihre Sorge um ihn kaum ertragen. So Empfand sie nicht wirklich, vielleicht gaukelte der Fluch ihr ja vor, das sie ihn tatsächlich mochte, doch er wusste es besser, auch wenn sie sich so verhielt, als würde er ihr tatsächlich etwas bedeuten, war es so nicht. Denn er, Tom Vorlorst Riddle
Bedeutete niemandem etwas, vor allem nicht ihr, vorfallen nicht Katharina.
Schnaubend vertrieb er diesen Gedanken, er, der zukünftige dunkle Lord wollte niemandem etwas bedeuten.
Er war froh, das morgen alles vorbei sein würde, dann wäre er sie ein für alle Mal los und konnte sich ganz in Ruhe um die Kammer des Schreckens kümmern.
Er befürchtete lediglich, das Dumbledore ihn sofort in Verdacht haben würde, wenn er begann die Schule von dem Abschaum zu befreien. Er brauchte einen Plan, falls etwas schief gehen würde.
Dann war da auch noch Caitlin, er misstraute ihr. Etwas stimmte mit ihr nicht, doch auch damit würde er sich noch beschäftigen.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
ФанфикшнHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
