Wir haben unsere Inhaltsrichtlinien aktualisiert.
Sieh dir die neuesten Richtlinien an, um weiterhin sicher Geschichten zu teilen.

Kapitel 105 (part 2) - Austausch

4.9K 267 70
                                        

Hallo, ich hab die Werwolfszene komplett umgeschrieben, dazu zählen die Kapitel 103, 104, 105, die danach folgenden werde ich demnächst auch noch umschreiben, es ist also gut möglich das da von der Logik her momentan einiges nicht passt.

Eilige Schritte donnerten über den Boden auf mich zu, irritiert blinzelte ich in die Richtung und sah die Medi-Hexe und neben ihr Tom.

Sofort als sie bei mir angelangt war richtete sie ihren Zauberstab auf mich und sprach einen Diagnose Zauber, dessen Ergebnis sie missbilligend das Gesicht verziehen ließ "Warum bist du nicht im St. Mungos Mädchen?!", es war ungewohnt das sie mich so anfuhr.

Schwerfällig versuchte ich mich auf meine Ellbogen zu stützen "Ich hab nicht gewusst, dass ich verletzt bin.", erklärte ich mit belegter Stimme.

Sofort wurde ihr Blick etwas weicher, während sie bestimmt nach meinen Schultern griff und mich zurück in die Matratze drückte "Du bist ein wirklich seltsames Ding.", seufzte sie und ging dann eilig zu einem Schrank in der Nähe.

Derweil sah ich wieder zu Tom und ohne genau zu wissen was mich dazu trieb hielt ich zaghaft meine Finger in seine Richtung.

Er sah noch blasser als gewöhnlich aus und der Ausdruck in seinem Gesicht wirkte angespannt, trotzdem kam er ohne zu zögern zu mir und schloss seine Hand um meine, es schien als wollte er etwas sagen, doch da kam die Heilerin schon wieder zu mir "Hier - Schön austrinken!", befahl sie und hielt mir eine Phiole an die Lippen.

Sicherheitshalber roch ich zuerst an der violetten Flüssigkeit, nur um festzustellen das etwas gegen die Schmerzen war "So schlimm ist es nicht.", versuchte ich es, da ich wusste wie sehr solche Tränke mich benebelten.

Doch ihr Blick war unerbittlich und ohne etwas zu sagen drückte sie die Öffnung der Phiole gegen meine Lippen, welche ich nur widerwillig öffnete.

Danach verabreichte sie mir noch etwas das meinem Körper half sich schneller zu regenerieren, bevor sie sich genauer meine Wunde ansah.

Kurz blickte sie zu Tom und schien zu überlegen, dann schüttelte sie ihren Kopf "Sie würden ja doch nicht gehen.", stellte sie trocken fest, da sie wohl mit dem Gedanken gespielt hatte ihn fort zu schicken.

Madam Winston zog den mit Blut vollgesogenen Stoff der schwarzen Bluse nach oben, bevor sie den Rock den ich trug etwas herunter zupfte.

Eine Weile herrschte Stille, während sie einige Zauber auf die Kratzer sprach und Salben auftrug "Das war kein Werwolf.", murmelte sie dann "Das war irgendwas...", sie schien mit sich selbst zu sprechen und beugte sich näher über die Verletzung "... irgendetwas giftiges", hauchte sie und strich erneut eine Schicht der Blau schimmernden Salbe auf, welche meine aufgerissene Haut leicht zum aufleuchten brachte.

Sofort verspannte ich mich und spürte, wie sich Panik in mir ausbreitete, Werwolfskrallen waren nicht giftig. Doch wie ich mir zu gut wusste. War dieses Ding kein Werwolf gewesen.

"H-Heißt das...", geschockt starrte ich sie an und richtete mich halb auf.

Sofort schüttelte sie entwarnend den Kopf "Keine Sorge, soweit ich das sehe hat er dich nicht mit was auch immer es ist angesteckt.", beruhigte sie mich "Aber das Gift verhindert, dass ich die Wunde ohne weiteres heilen kann. Es ist ein bisschen wie eine schwarzmagische Fluchnarbe", sie runzelte ihre Stirn "So etwas habe ich noch nie gesehen", erklärte sie dann.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt