Ministry of Magic and the Ball

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Ministry of Magic and the Ball

Am nächsten Morgen, den 22ten Dezember, den ich mit einem langen Lauf willkommen hieß, welchen ich in der ländlichen Umgebung in Wiltshire aus tiefsten Herzen, trotz der klirrenden Kälte, genoss, machte ich mich auf die Lebensmittel zu besorgen.

Einkaufen! Konnte ganz schön schlauchen, war mein Resümee als ich mich vorsichtig, um mich nicht zu verbrennen, in die alte, filigrane Badewanne hineingleiten ließ. Ich hatte Öle und Kräuter als Badezusätze beigeführt, was die Haut besonders weich und wohlriechend machen würde. Heute Abend wollte ich perfekt aussehen und das Herausputzen würde den ganzen restlichen Tag in Anspruch nehmen. Ich cremte mich mit einer verführerisch duftenden Bodylotion ein, ich hatte extra eine sehr teure erworben in der auch Ambra verwendet wurde, lackierte meine Finger- und Fußnägel in einem leichten dezenten Rosé und glättete mein Haar magisch. Ich hatte es mit Spülungen und Kuren in eine schimmernde Masse verwandelt.

Dann begann ich mein Gesicht zu verschönern. Grundierung, Make-up, Lidschatten in einem zarten grausilbernen Ton, Eyeliner in Schwarz, der meine Augen betonte und hervorhob, Wimperntusche, um meine dichten Wimpern noch mehr zu betonen, ein klein wenig Rouge, sehr schön. Das Gesicht, was mir aus meinem Schminkspiegel entgegensah, hatte weich gezeichnete Konturen und sah sehr zart und fein aus, ich gefiel mir. Nun wollte ich meine Haarpracht zu einer Frisur bändigen, dank der Magie hatte ich sie umständlich geglättet und nun zauberte ich mit meinem Stab, auf dass sich meine langen bis über die Schulter reichenden Haare, die heute in einem saftigen, hellen Schokoladenbraun glänzten und zu einem etwas toupierten Knoten auf meinem Kopf drapiert waren. Es lag nicht straff zurückgekämmt an, nein, es lag leicht um meinen Kopf und ich zog einige lange Strähnen heraus die mein Gesicht, aber auch meinen Nacken umspielten, diese Strähnen lockte ich nun, so dass sie sanft in Korkenzieherlocken verspielt hinab fielen und mein romantisches Aussehen unterstrichen.

Jetzt sah das Ganze noch besser aus, wunderschön... hätte ja nicht gedacht, dass ich so aussehen konnte. Das war um Längen besser und anders, als damals in der Vierten, nun blickte ich einer sehr schönen jungen Frau entgegnen, damals war ich ein hübsches Mädchen gewesen. Ich sah auf die Uhr, ich hatte noch eine Stunde also konnte ich langsam anfangen das Kleid anzuziehen. Ich holte es vorsichtig aus dem Kleidersack, es war überwältigend schön, wie ich fand und würde mir gut stehen. Als ich fix und fertig vor dem bodenlangen Spiegel stand, gefiel ich mir ausnehmend gut und drehte mich immer wieder um mich selbst. Ich war gespannt, wie die Männer heute Abend darauf reagieren würden.

Als letztes trug ich noch den Lipgloss auf meine Lippen auf, der einen leichten Roséton hatte und sie verführerisch glänzen ließ. Schnappte mir noch meine Chiffonstola und die Handtasche und ging los. So lief ich aufgekratzt die Treppen hinab, nahm den dunklen Winterumhang vom Haken, zog ihn an und verließ dann das Haus. Ich machte mich auf den Weg und apparierte. Ich apparierte in die zentrale Apparitionsstelle des Zaubereiministeriums, blickte mich interessiert um, denn hier war ich noch nie gewesen. Ich hatte Infobroschüren über das Ministerium gelesen, aber es selbst zu sehen war spannend. Ich begab mich zu den aufgebauten Garderoben-Schaltern, um meinen schwarzen, dicken Umhang abzugeben, richtete meine Stola, drapierte sie um meine Schultern und schritt nun auf den ausgemachten Treffpunkt zu. Hier ging ich über den blankpolierten, dunkel schwarzen Parkettboden, das Klacken meiner silbernen Stilettos war laut zu hören und mein langes Kleid strich spielerisch um meine Knöchel. Ich sog meine Umgebung in mich auf und speicherte jede Kleinigkeit ab, so waren in dem Gang unzählige goldenen Verzierungen und Gitter zu sehen. Überall war Gold, an der pfauenblauen Decke, an den Türumrandungen und den vielen offenen Kaminen, die sich zu beiden Seiten der schwarzen Steinwand aneinander reihten. Das Gold und das Schwarz, war doch ein netter farblicher Kontrast.

When Hermione FightsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt