The Second War Begins

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The Second War Begins


Fragen wurde mir keine gestellt und Harry schenkte mir nur einen nachsichtigen, aber irgendwie auch traurigen Blick, der ein tiefes Wissen und Verständnis widerspiegelte und so zogen wir uns alle früh zurück in unsere Betten.

Ich schlief recht gut, auch wenn ich lange überlegt hatte und meine Pläne wieder in meinem Hirn abgelaufen waren und sich sehr stark ausgebreitet hatten. Es würde sich zeigen, ob ich alles bedacht hatte, denn morgen würden mich meine Eltern zum letzten Mal vom Zug abholen, danach... ja, danach würde es bald keine Familie Granger mehr geben!

Oh Mann und so leerte ich meinen Geist und versuchte, an gar nichts mehr zu denken.

Als der nächste Morgen kam kleidete ich mich in ein sommerliches, rotes T-Shirt und eine Jeans. Ich musste ab jetzt immer voll einsatzfähig sein, denn mein Zeitplan lief straff seinen Gang, auch meine Haare band ich zu einem praktischen Pferdeschwanz zusammen.

Puh, überkam mich eine eisige, innere Kälte, wenn ich an die nächsten zwei Tage dachte, tat ich wirklich das Richtige?

Gute Frage, aber ich verbot mir, mich vor so eine Frage zu stellen, da ich wusste, eine Umkehr gab es nicht, wenn ich nicht so wie geplant meine Pläne zügig durchzog, würde es für meine Eltern in den nächsten Wochen und Monaten eklatant gefährlich werden, es wäre schlicht ein Wagnis, sie in ihrer bisherigen Welt zu belassen.

Denn eins war klar, Lucius würde nicht aufgeben und nachdem ich aufgrund der Zeichnung zu seiner Familie gehörte, würde er meine Eltern neben sich bestimmt nicht akzeptieren, dies war allerdings nur das erste Problem, dennnachdem der Dark Lord wieder in Erscheinung getreten war, lebten meine Eltern als wehrlose Muggel nicht sicher. Die Zeichen standen auf Sturm, die Überfälle würden schlimmer werden, nun war es so weit.

Der zweite Krieg begann!

Und ich war bereit, wo die magische Gesellschaft erst jetzt langsam aus ihrem Dämmerzustand erwachte und die Augen zu öffnen begann, war ich schon beim Ausführen meiner lang vorbereiteten Pläne und beim Planen von neuen, wie ich damit umgehen konnte, dass der Krieg nun begann. Die nächsten Tage würden so aufregend werden, da ich sehr viele erste Male erleben würde. Ich weiß, ich habe dies schon mal vor langer Zeit gesagt, aber es gab sie immer noch, Dinge, die ich noch nicht getan hatte, auch wenn es weniger wurden. Nun, ich war wirklich gespannt, wie ich diese Dinge umsetzen würde, denn leicht würde es nicht werden.

Wir begrüßten uns alle verhalten und ich erschrak, als ich Harry gegenüberstand, dieser sah aus wie ein Zombie, einfach schrecklich! Er hatte ganz eingefallene Wangen, er schien in der Nacht geweint zu haben, da seine Augen rot umrandet waren. Auch wirkte seine ganze Haltung als wäre er ein geprügelter Hund, wie es schien nahmen ihn die ganzen Offenbarungen sichtlich mit und auch seine Trauer um Sirius durfte man nicht vergessen, aber so souverän wie er mir gestern vorgespielt hatte war er heute nicht mehr, selbst seine Haare hingen ihm heute irgendwie schlaff ins Gesicht.

Aber so leid es mir tat, da konnte ich ihm nicht helfen, da würde er selbst einen Weg raus finden müssen auch wie er mit den neuen Erkenntnissen umging und ich hoffte sehr, dass er sich für mich entschied.

So gingen wir alle schweigend und in einer melancholischen Stimmung gefangen zum Frühstück, dem ich mich dank gewisser hungriger Personen nicht hatte entziehen können und ich ahnte, was gleich nach der Post wieder passieren würde. Ich war gespannt, was Harry sagen würde.

Wir tratschten belangloses Zeug und sahen Ginny dabei zu, wie sie sich an Dean festklammerte. Seit den Ereignissen im Ministerium warf sie nicht mehr so verlangende Blicke zu Harry. Sie schien es nun mit Dean sehr viel ernster zu meinen als zu Beginn der Beziehung. Dieses erneute Aufeinandertreffen mit dem Tod, das sie ja in ihrem zweiten Jahr schon hatte erleben müssen, schien sie aufgeschreckt und wieder auf die Wesentlichkeiten im Leben aufmerksam gemacht zu haben und ich meine, Dean war kein schlechter Fang, er sah sehr schnittig aus, war zwar hitzköpfig aber ansonsten sehr lieb.

When Hermione FightsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt