Der erste Schultag

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Der erste Schultag

Ich schaffte es dank einiger Geheimgänge relativ rasch, aber vor allem ungesehen vor unser Portrait. Die laut schnarchende, fette Dame, der ich unser Passwort leise zuflüsterte, bevor sie zur Seite glitt, gab mir den runden Zugang frei und ließ mich in unseren Gemeinschaftsraum schlüpfen, der aussah wie die letzten fünf Jahre. Der Raum war kreisrund und hatte viele Fenster, die ringsherum eine gute Aussicht auf das Schlossgelände gewährten. Anders als bei den Schlangen hatten wir viele unterschiedliche, nicht zusammenpassende Sessel und Tische. Alles wirkte gebraucht und die Farben Rot und Gold herrschten vor. Auch der vor dem offenen Kamin liegende Teppich hatte einige Brandlöcher, dies hätte Draco in Slytherin natürlich umgehend beheben lassen, wie ich mir amüsiert dachte. Sonst war dieser Raum immer brechend gefüllt mit laut schnatternden, oder eher brüllenden Löwen, aber um diese Uhrzeit war der Raum leer, na gut fast.

Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Twins auf mich gewartet und sich die Wartezeit augenscheinlich sehr angenehm zu gestalten gewusst. Ich fand sie auf dem von mir vorhin beschriebenen Teppich, den sie zu ihrer ganz eigenen Spielwiese umgestaltet hatten und so durfte ich mal wieder Zeugin ihrer Liebesbeweise werden. Also huschte ich ergeben in mein Schicksal, zu meinem bevorzugten Sessel am Feuer und hatte damit einen phänomenalen Ausblick auf die sich enthusiastisch vereinenden Körper der beiden.

Fred kniete hinter George, hielt ihn fest an den Hüften gepackt, der in Hündchenstellung vor seinem Bruder kniete. Ich zog meine Füße unter meine Beine und kuschelte mich in meinen Sessel, dann beschwor ich mir eine Decke und beide drehten mir gerade die Köpfe zu und grinsten mich schelmisch an, ließen sich aber ansonsten nicht stören. Die leuchtend roten Haare standen in alle Richtungen wirr ab und dank des Feuers wirkte es, als hätten sie Feuer gefangenen. Ich durfte zusehen, wie Freds erregtes Glied immer wieder feuchtglänzend zwischen den Pobacken seines Bruders auftauchte und dann immer schneller wieder von ihm wieder versenkt wurde. Georges Gekeuche und Gewimmere war herzergreifend, aber Fred nahm ihn auch wirklich hart ran. Dass ich nach so einer Nacht auch noch dem Liebesspiel der Twins zusehen durfte, war ja mal wieder klar gewesen! Ich war wahrlich ein Glückskind, also zückte ich mal schnell meinen Zauberstab und checkte, ob sie auch die Sicherheitszauber nicht vergessen hatten, doch sie hatten trotz aller Leidenschaft daran gedacht. Aber sie waren eigentlich immer sehr vorsichtig.

Das Stöhnen und Keuchen wurde immer lauter und nun endlich griff Fred nach vorne, um seine Hand um Georges bisher vernachlässigte, aber mehr als harte Erregung zu legen und begann nun diese heftig zu reiben. George biss sich kräftig auf die Lippen, aber sein Gesicht zeigte eine leidenschaftliche Wildheit. Ich glaube seit ich ihnen zusah, liefen die beiden zur Hochform auf. Ich musste leise kichern, denn ich fand es lustig die Spannerin zu geben und war froh, dass ich meine sexuellen Gelüste spätestens morgen Nacht würde ausleben können. Lange schien es nun nicht mehr zu dauern, denn schon begann Georges gesamter Körper zu krampfen und zu zucken. Er stieß einen lauten, befreienden Schrei aus und ergoss seinen Samen in die Hand von Fred, dieser wurde durch den Orgasmus seines Bruders über die Klippe gestoßen und kam mit einem gutturalen Schrei, dabei warf er den Kopf in den Nacken und stieß zum letzten Mal mit seinen Hüften kräftig zu. Beide waren schwer außer Atem, der Schweiß glänzte auf ihren nackten Körpern, aber nun warf mir Fred einen verschlagenen Blick zu.

„Und, hat dir die Show gefallen, Schönste?", lachte er entspannt. Ich knabberte an meiner Unterlippe.

„Nicht schlecht, aber mit Sicherheit noch verbesserungswürdig! Aber es freut mich, dass ihr die erste Nacht in der Schule so schön nutzt", lachte ich schallend.

„Pah, hör nicht auf sie Fred, das war fantastisch", gab George sich vom Boden aufrichtend atemlos von sich. Beide reinigten sich mit Zaubern und zogen ihre schrecklich farbigen Pyjamas an.

When Hermione FightsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt