Die Direktorin von Hogwarts

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Zu meinem Jubeltage mache ich heute ein extra Kap. Euch viel Spaß damit 

queenie



Die Direktorin von Hogwarts

Diese Nacht lag ich lange im Bett und plante, eigentlich durfte ich das Schloss ja in den Ferien nicht verlassen, aber jetzt wollte Snape Minna treffen, um... na ja, darauf musste ich nun nicht näher eingehen.

Somit würde ich um diesen Ausflug alle meine Erledigungen bauen, so viel war klar! Draco würde ich nicht informieren, wie gesagt, er hatte dieses Thema seit Wochen nicht angesprochen und er schien es auch nicht wissen zu wollen, warum es ihm also erzählen? Nein, das konnte ich nicht, es fiel mir so schon schwer genug, aber wie ich heil aus der Sache rauskommen sollte? Hoffentlich wirkte meine Salbe bei dem Mal, ... argh, ich wälzte mich in meinem Bett unruhig hin und her, heute fand ich keine innere Ruhe.

Mittlerweile kannte ich Snape besser, sah nicht mehr nur den bösartigen Professor aus dem Kerker in ihm, er war sogar, so unglaublich es auch klang, dank Draco „Familie", wie ich das würde in einem Stück überstehen können, war mir noch nicht bewusst, aber ich erkannte schon, wie ich mein Herz und meinen Verstand dahingehend bearbeitete, es zu tun. Ich versuchte, mich zu wappnen, das war Arbeit und dann, schließ damit ab. Du kannst das, Hermione, dafür bist du kalt und berechnend genug, genau, wenn ich mir dieses Mantra oft genug sagte, dann glaubte ich es bald, bestimmt!

Augen zu und durch, es war... es würde eine schnelle Nummer werden. Ja, genau, es funktionierte, echt fantastisch, der Geist war doch ein tolles Ding! Das war ironisch gemeint, die Ironie triefte richtig aus meinen Gedanken. Ich legte mich nun auf den Bauch und schrie frustriert in mein Kissen, das war nicht zum Aushalten. Ich erwartete seit Wochen so einen Brief und als ich ihn in meinen Händen hielt, hatte ich es nicht fassen können und wollen.

Zum Glück hatte sich das Interesse von Ron und Harry von dem Brief abwenden lassen.

Tja, mein noch nicht verstummtes Gewissen meldete sich mal wieder, nach langer Abwesenheit und brachte mich um meinen wohlverdienten Schlaf, toll, Professor, warum musste Ihnen das gerade jetzt einfallen? Dies fragte ich mich entnervt.

Auch gingen mir die Akten, die ich von Umbridge entwendet hatte, immer noch im Kopf herum, da hob sich doch meine Stimmung minimal. Ich liebte es, wenn ich erfolgreich war. Aber selbst dies konnte mich gerade nicht gänzlich aufheitern.

Als ich auch schon verdrossen aufgab und schließlich aufstand, um mich für unseren täglichen Lauf herzurichten und unten im Gemeinschaftsraum mit einem Buch bewaffnet Stellung bezog, um auf Harry zu warten, der gar nicht mal so lange auf sich warten ließ. Seine leichten Ringe unter den Augen zeigten, dass auch er eine wahrlich erholsame Nacht hinter sich gebracht hatte.

Wir sprachen nicht, wir gaben uns Halt in unserem gemeinsamen Schweigen! Was uns viel gab und unendlich gut tat, mehr als wenn wir uns gegenseitig das Ohr abgekaut hätten und ich verstand, dass er viel zum Nachdenken hatte und mir ging es ähnlich.

Als wir drei dann wieder als Einheit die Halle betraten, sahen fast alle sofort auf und hofften auf eine Fortsetzung der gestrigen Soap. Aber wir nahmen nur gelassen Platz, fingen an zu essen und nach und nach wandten sich auch die anderen Schüler enttäuscht, dass wir uns wieder verstanden und Einigkeit demonstrierten, ihrem Essen zu und auch das alltägliche Getratsche begann, denn nun galt es, die Story um Marietta, Dumbledore und Umbridge zu ergründen.

Als auch schon der neue Ausbildungserlass, Nr. 28, überall erschien und die Schülerschaft darüber informierte, dass Professor Umbridge zur neuen Schulleiterin ernannt worden war. Was zu empörten und wütenden Meinungen führte, die lauter und leiser manchenorts geäußert wurden, alle zeigten sich betroffen, regelrecht erschüttert und so gingen die Ereignisse von gestern erst recht von Mund zu Mund.

When Hermione FightsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt