Die Strafe

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Die Strafe

Severus Sicht

„HA, das weiß ich sogar ohne Fluch, komm ich apparier uns!", ergriff ich entschlossen seinen Arm und schon kamen wir vor ihrem Haus in London an, das für uns nicht mehr sichtbar war, aufgrund des Blutschutzes.

„Nette Straße... schöne Stadthäuser, hier hat sie gewohnt?", fragte Lucius mit Bedacht und dabei sah er sich wohlwollend um, aber bevor ich antworten konnte, sahen wir sie um die Ecke kommen.

Ihr Gang war fest, sie trat bestimmt auf. Sie tupfte zwar noch immer über ihr Gesicht und spielte ihre Rolle bis zum Ende hin weiter. Sie war ein schlaues Mädchen, denn, wenn sie sie weiter beobachteten, dann wäre sie immer noch das Unschuldslamm, dumm war sie wirklich nicht.

Ich fühlte Lucius Hand fest und unnachgiebig auf meiner Schulter, als er nun rücksichtslos vorwärts drängte. Wie es schien, wollte er unbedingt in das Haus gelangen, das sollte kein Problem sein und so beobachteten wir, wie sie sich einem, für uns unsichtbaren, Haus näherte.

Sie schloss mit einem Schlüssel die Tür auf und schon geriet Lucius in Aktion. Er ergriff meine Schulter noch bestimmter und komplementierte mich nah an Hermione, die in dem Augenblick, als sie die Tür öffnete, unsere Nähe fühlen musste, denn ihr erschrockener Blick zuckte sofort über ihre Schulter, aber schon flog sie wieder wenig sanft durch die Tür. Nur hatte ich sie dieses Mal nicht gesoßten, sondern ein, mehr als aufgebrachter, Lucius, der so stürmisch gedrängt hatte, dass nicht nur sie flog, sondern er selbst stolperte über die Schwelle und fiel auch direkt auf sie drauf.

Da wir uns ja alle berühren mussten, um es durch den Schutz zu schaffen, Nun blickte ich auf den Boden und auf beide, während ich ruhig und beherrscht die Tür geschlossen hatte. Ich zauberte mich in einer geschmeidigen Bewegung wieder sichtbar, da ich nicht das Gleichgewicht verloren hatte, anders als mein Begleiter. Da war wohl Lucius einfach zu ungestüm gewesen, so sprach ich nun auch Lucius wieder sichtbar.

Sie stöhnte überrascht auf, als sie so unerwartet auf den Boden aufschlug, denn abrollen konnte sie sich dieses Mal nicht, da Lucius ihren Rücken als nette Matratze benützte und so lagen beide aufeinander und übereinander. Sie versuchte sofort unter Lucius hervor zu krabbeln, als er sich mit den Händen leicht abstütze, konnte man gar nicht so schnell schauen, wie sie versuchte über den hellen Holzboden auf allen Vieren unter ihm hervorzukommen und davon zu eilen.

Aber als dies Lucius bemerkte, knurrte er wütend auf, was sich nicht wirklich gut für sie anhörte, was sie wohl ganz ähnlich sah. Er richtete sich noch weiter auf und grabschte mit seiner Hand grob nach ihrem Fußknöchel. Als er ihn erwischte, zog er ihr mit Schwung die Hände unter den Füßen weg. Sie verlor den Halt und prallte wieder auf dem harten Boden auf. Er schleifte sie auf den Holzdielen rücksichtslos zu sich, was sich jetzt netter anhörte als es war, da sie wild um sich trat und versuchte Lucius Hand von ihrem Gelenk abzuschütteln, dabei schrie sie leicht auf. Lucius verkniff über ihre Gegenwehr nur wütend die Lippen zu einem schmalen Strich, ließ sich aber nicht beirren, währenddessen lehnte ich an der, innen weißen, Eingangstür, verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete interessiert das Schauspiel zu meinen Füßen.

Das Biest trat weiterhin fest um sich und Lucius musste aufpassen ihren Schuh nicht ins Gesicht zu bekommen, aber er war körperlich eindeutig Herr der Lage, da sie sich umdrehen wollte, was er nicht zuließ und so zog er das sich wehrende Bündel immer näher über den Boden zu sich her. Als er sie soweit hatte, dass er sie packen konnte, ließ er sie ganz plötzlich los und setzte sich auf den blanken Boden und in einer einzigen geschmeidigen Bewegung zog sie sich über seinen Schoß.

Zu meinem Erstaunen ergriff er ihren hochgerutschten Rock, den er mit einem einzigen bestimmten Ruck aufriss. Das zerreißende Geräusch des zerfetzten Stoffes, das „Ratsch", hallte wie eine Drohung von den hohen Wänden des Stadthauses wieder und Hermine quiekte erschrocken auf, als nun die Luft über ihre befreiten Pobacken strich und ihren schwarzen Slip offenbarte.

When Hermione FightsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt