Die Mysterien der Mysteriumsabteilung
Seitdem ich den unverzeihlichsten der unverzeihlichen Flüche angewendet hatte, fühlte ich erstaunlich wenig. Ich war innerlich recht kalt und erstaunlich klar, etwas was gerade ausgezeichnet passte, da ich ruhig und gleichgültig auf die auf uns gerichteten Pfeile blickte, die drohend auf uns zielten.
Ein übelgelaunter Magorian trappte donnernd auf uns zu und hielt wutschnaubend vor uns.
„Was habt ihr hier zu suchen, haben wir nicht deutlich gemacht, dass auch ihr hier nicht willkommen seid?", fragte er herrisch und reckte die große, starke, männliche und nackte Brust.
„Wi... Wir...!", stotterte Harry verunsichert und wischte sich über die schweißnasse Stirn.
„Lass uns endlich ein Exempel statuieren! Die verstehen uns sonst nicht und nehmen uns nicht ernst!", rief der Rappe namens Bane tollwütig, da bekam man ja Angst, dass den ein Werwolf in die Flanke gebissen hatte, sollte ich das zu ihm anmerken, würde sein Pfeil wohl aus mir herausragen, aber über so einen Hitzkopf durfte man sich ja wohl doch noch erheitern.
„Aber wir sind Fohlen!", rief nun Harrys brüsk und blickte aufgeregt in die Runde der uns umzingelnden, wuchtigen Pferdekörper, die unruhig auf der Stelle scharrten, wie die Pferde, die nicht vor dem Beginn eines Rennens in die Startboxen wollten und aufbockten.
„Dieses Recht habt ihr verwirkt!", kam es kalt von Magorian und ich bemerkte, wie besonders ich ins Visier der aufgebrachten Blicke und auch der auf uns gerichteten Pfeile geriet. Oh, sie hatten wohl einen Späher geschickt, der mich beobachtet und verpetzt hatte und dabei sollten sie froh sein, dass Umbridge keinen Zentaur in die kleinen, dicken Wurstfinger bekommen hatte. Denn das wäre für diese Mischwesen auch kein Vergnügen gewesen, wie gesagt, aber um diese niederträchtige Person tat es mir weniger leid als um Bole.
Harry wirkte bei ihrem verbohrten Verhalten mehr als erstaunt „Was meinen die?", wisperte er neben mir leise und bewegte kaum die Lippen, er hatte bemerkt, dass ich augenblicklich ins Zentrum des Interesses gerückt war.
„Seid doch nicht so hart!", hörten wir nun die melodische und schwermütige Stimme eines Rotfuchses, der auch auf seinem menschlichen Körper erstaunlich viele rote Haare vorzuweisen hatte und es nun wagte, sich sachte in die Diskussion einzumischen, indem er auch hervortrabte und mit Bedacht einen Huf vor den anderen setzte.
„Oh, Ronan, halt dich da raus!", zischte ihm Bane aufgedreht zu, tänzelte dabei unruhig und vorfreudig auf der Stelle, also auf dem würde ich nie reiten wollen!
Ganz schlechter Gedanke, aber gut, sollten sie uns angreifen würde ich uns verteidigen, ohne Rücksicht auf Verlust, denn wie es schien würden sie keine Rücksicht walten lassen und versuchen uns zu töten, die Situation spitzte sich merklich zu.
Mir kam es so vor als wäre die Zeit der Toleranz, der gegenseitigen Anteilnahme, vorbei und das hatte nicht nur mit meiner bösen, wirklich bösen Tat Umbridge gegenüber zu tun, sondern auch damit, dass sich die Pferdchen hier vor mir auch immer wilder, ungezähmter und ungebärdiger gaben.
„Ja, Ronan! Bane hat recht, diese beiden hier sind keine Fohlen mehr!", beschied Magorian scharf.
„Siehst du, Ronan, selbst Magorian sieht ein, dass diese jungen Menschen hier arrogant und überheblich sind. Sie betrachten uns nur als dumme Nutztiere und denken, dass sie sich alles in unserem Wald erlauben können!", fauchte da wieder Bane hasserfüllt und stieg wütend in die Luft auf.
„Sie lassen sogar ihresgleichen gleichgütig zurück und beseitigen es...", schrie er anklagend weiter und schlug mit seinen Vorderhufen aus. So, jetzt wurde ich auf die Pferdchen aber auch sauer. Ich hatte gerade meinen ersten Avada erfolgreich gesprochen und wenn sie wollten konnte ich ihn auch mal an ihnen testen. Die sollten ihre Mäuler halten, mussten die Harry das so ostentativ auf die Nase binden?
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When Hermione Fights
Hayran KurguEs heißt, man hätte immer eine Wahl und ich hatte gewählt. Ich würde kämpfen! Ich war bereit, mich dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu stellen. Ich ging den Weg eines Kriegers. Nicht populär, aber notwendig, denn ich befand mich seit Jahren...
