»Zach, was ist mit dir los?« Alec war ernsthaft besorgt um seinen Freund. Es war wieder ein weiterer Tag vergangen und so war es jetzt Samstagabend. Alec bemerkte langsam endlich, dass Zach immer ruhiger wurde und sich mehr zurückzog.
Seit gestern hielt er sich sogar aus dem Gesprächen zwischen ihm und Magnus heraus und verzog sich in das Zimmer. Er benutze die Ausrede, ihm würde es nicht sonderlich gut gehen, dabei wollte er nur mit seinen Gedanken alleine sein.
Nun wurde es Alec zu viel und er wollte Zach darauf ansprechen. Nicht nur aus dem Grund, weil er sich Sorgen machte, sondern auch, weil das flaue Gefühl in seinem Magen noch stärker wurde. Seit Magnus die letzten Tage Einkaufen war, wurde das Gefühl immer schlimmer und wollte nicht verschwinden und das beunruhigte Alec ernsthaft. Vielleicht würde ein Gespräch mit Zach helfen.
»Es ist nichts«, versuchte Zach abzuwimmeln. Man sah ihm genau an, dass das nicht stimmte und es ihm beschissen ging. Er hatte müde Augen und war bei den Gedanken völlig wo anders.
Plötzlich, wie ein Blitz, schlug ein anderes Thema ins Alecs Kopf ein. Er war ziemlich überrumpelt davon und vergass für einen kurzen Moment, dass er Zach zum Reden überreden wollte. »Hast du dich eigentlich schon entschieden?«, fraget er dann. Sie haben nicht mehr über den Umzug gesprochen, weil Alec ihn selbst entscheiden lassen wollte. Er glaubte, wenn er zu oft mit Zach darüber sprechen würde, würde er seine Entscheidung beeinflussen und das wollte er nicht.
Mittlerweile war Alec zwiegespalten. Er konnte sich nicht entscheiden und schon gar nicht wusste er, was besser für ihn war. Beides hatte seine Guten und Schlechten Seiten. Alec war wahrlich hin und her gerissen und fühlte sich fast schon schlecht dabei, Zach alleine mit der Entscheidung zu überlassen.
Zach seufzte tief und stützte seinen Kopf in die Hände. Er sass an der Bettkante und wirkte stark verzweifelt.
»Ich habe mich entschieden, ja«, sagte er dann bestimmt.
Alecs Herz klopfte ihm bis zum Hals. In seinem Körper zitterte alles und er wurde von Sekunde zu Sekunde aufgeregter. In seinem Kopf ging alles drum und drüber, seine Gedanken schrien wild durcheinander und er bekam langsam aber sicher Kopfschmerzen.
Zach antwortete nicht und blieb einfach still, war vermutlich bemüht sich die Worte zurecht zu legen.
Alec war mittlerweile aufgeregt aufgestanden und wippte mit dem Fuss hin und her oder lief im Zimmer hoch und runter. Irgendwann hielt er es dann nicht mehr aus und er blieb genau vor Zach stehen. Er nahm seinen Kopf zwischen die Hände und zwang Zach ihn anzusehen.
»Wir sollten wegziehen«, beschloss Alec dann leise. Er wusste nicht genau woher dieser Entschluss jetzt kam. Vielleicht lag es an Zachs zweifelnden Blick und der Liebe, die er zu ihm verspürte oder dem eher egoistischem Grund, weil er höllische Angst vor Jack und dem kommenden hatte. Sein Kopf sagte ihm jedenfalls, dass er schnellstmöglich wegziehen soll, wobei sein verstand ihm dabei was anderes einprügeln wollte. Denn dieser sagte klar und deutlich, dass er Magnus helfen sollte, ihn nicht einfach allein lassen durfte. Wobei, das würde Alec nicht tun, er würde erst Magnus helfen, der Polizei Bescheid sagen und erst gehen, wenn er wüsste, dass es Magnus gut gehen würde.
Dieser Plan klang gut und gab ihm noch mehr Sicherheit über seine Entscheidung. Es würde die richtige sein, Alec wusste es einfach.
Gegen seine Erwartung nahm Zach seine Hände von den Wangen und schüttelte bedauernd seinen Kopf. Dafür legte er Alec eine Hand auf die Wange und zog ihn leicht zu sich herunter. Alec stellte irritiert fest, dass er nur einen Kuss auf die Stirn von ihm bekam und nichts Weiteres.
»Ich habe mich anderes entschieden.« Alecs Herz setzte einen Schlag aus, dann macht es einen kleinen Freudesprung. Sie würden hierbleiben und er könnte für Magnus da sein. Er würde ihm helfen können und jetzt wurde Alec auch endlich klar, wie dumm es gewesen wäre, wegzuziehen. Wie konnte er auch nur eine Sekunde daran denken, Magnus schon wieder alleine zu lassen. Wie dumm war er bitte, wieder den gleichen Fehler zu begehen?
Er vergötterte Zach gerade nahezu, weil er ihm Verstand eingeredet hatte und Alec so zeigte, was das richtige sein würde. Obwohl er erst vorhergesagt hatte, wegzuziehen wäre die richtige Entscheidung, war er sich jetzt umso sicherer, dass es besser war hier zu bleiben.
»Ich werde werde umziehen, alleine.«
Denkt ihr, dass ist das aus zwischen den beiden? (:
DU LIEST GERADE
Malec AU - say yes
FanficMagnus versuchte verzweifelt Alec in der Schule nach einem Dat zu fragen, was sich bei dem verschlossenen Schüler als ziemlich schwer heraustsellte. Nachdem Alec mehrmals abglehnt hatte, gab er dann endlich nach und sagte Magnus zu. Alec musste zuge...
