Alec wusste nicht, wie lange er da stand, mit leerem Blick nach vorne starrte und an nichts anderes dachte als an Magnus. Sein Herz klopfte ihn stark gegen die Brust, dass es schmerzte und seine Beine fühlten sich an wie Pudding.
Niemals hätte Alec gedacht, dass er soetwas auslösen würde. Hätte er doch nur mit Magnus geredet, hätte dieser sich entschuldigen können und alles wäre anders verlaufen. Nicht, dass sie dann noch ein Paar werden, aber Magnus wäre dann vielleicht nicht so ein Wrack.
Es war Alecs alleinige Schuld, ohne ihn würde es Magnus gut gehen. Und was machte Alec? Er verletzte ihn noch mehr, indem er bald wegziehen würde und Magnus alleine liess. Woher auch immer Magnus das wusste, aber Alec wurde in dem Moment bewusst, dass er das nicht tun durfte.
Alec brauchte nicht lange zu überlegen, wo sich Magnus wohl befinden würde. Als er sich wieder vollkommen im Griff hatte, rannte er los nachhause. Dort angekommen holte er den Autoschlüssel, setzte sich in seinen schwarzen Audi und fuhr los. Er musste unbedingt zu Magnus und mit ihm reden.
Alec fühlte sich verantwortlich und gab sich jetzt selbst zur Aufgabe, Magnus wieder daraus zu holen.
Mit viel zu hoher Geschwindigkeit bretterte er über die Strassen, mit den Gedanken komplett woanders. In seiner verfassung - durcheinander und schuldig - hätte er niemals ins Auto steigen sollten. Doch für die Person, die man am wenigsten verletzen möchte, tut man so einiges, das man nicht möchte.
Plötzlich vernahm Alec ein lautes Hupen. Seine einzige Reaktion, ohne überhaupt genau auf die Strasse zu achten, war mit voller Wucht auf das Bremspedal zu drücken. Ein Schlag durchfuhr seinen Körper, durch das aprubte anhalten. Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals, als er die Frau un Auto sitzen sass, sie ihm nun den Mittelfinger zeigte. Eine Sekunde länger und Alec wäre mit voller Wucht in die junge Autofahrerin gekesselt.
Nachdem er sich einwenig beruhigt hatte und seine Atmung wieder normal wurde, fuhr er weiter die Strasse entlang. Das durfte nicht nochmals passieren.
Mit quitschenden Reifen hielt er hinter Magnus Wagen an. Erleichtert atmete er auf, er hatte schon befürchtete Magnus würde nicht hier sein.
Alec stieg aus seinem Wagen heraus und trat auf den Waldweg, ehe er den kleinen Hang hinauf lief. Oben angekommen hielt es sofort ausschau nach Magnus, doch der war nirgends zu sehen. Erst geriet er in Panik, doch dann war es klar, dass Magnus am Bach unten sass.
Er atmete noch einmal tief ein und aus und lief dann zum Bach, wo tatsächlich Magnus sass. Wäre die Situation nicht so misslich, hätte Alec bestimmt an die vielen wunderschönen Erinnerungen hier gedacht.
Seufztend liess er sich neben Magnus fallen, welcher seine Arme um die Beine geschlungen hatte und emotionslos inndid Weite starrte.
Einige Minuten sassen sie dort, redeten kein einziges Wort und lauschten dem plätschern ded Baches. Es war weder eine angenehme, noch eine mühsame Stimmung, sie war einfach da und umhüllte die beiden.
»Weiss Jack davon?«, fragte Alec nach einer Weile leise. »Ja.«
»Magnus, bitte lüg mich nicht an.« Alecs Stimme zwang quälend und nach vielem hin und her in seinem Kopf, entschied er sich letzten Endes doch näher an Magnus zu rütschen und vorsichtig einen Arm um diesen zu legen. Als Magnus sich kein bisschen dagegen wehrte, rutschte Alec noch näher an ihn heran und zog Magnus' Kopf auf seine Schulter. Sachte strich er ihm über seine schwarzen Haare.
»Er weiss, dass es mir schlecht geht... aber nicht, dass ich Drogenabhängig bin...«, murmelte er leise und schlang ebenfalls einen Arm um Alec.
»Wie schlimm ist es?«
»Eigentlich nicht so tragisch... schlimmer ist, dass die Gangs mich vollkommen im Griff haben.« Unbewusst drückte Alec ihn noch näher zu sich heran. Die letzten sechs Jahre hatte Alec so viel spass, hatte einen wunderbarem Freund und Magnus... dem ging es von Jahr zu Jahr schlechter, fiel in ein tieferes Loch hinein, aus dem er alleine nicht mehr rauskommt. Alec war froh, dass Magnus' Drogenabhängigkeit noch nicht ganz so schlimm war.
»Sag es doch Jack... er wird dir sicher helfen.« Jack war bisher mehr oder weniger sympathisch rüber gekommen und er war sich sicher, er würde alles für Magnus tun, damit es ihn gut geht.
»Nein... das geht nicht«, hauchte Magnus betrübt. Er wirkte in diesem Moment so zerbrochen und hilfslos, Alec musste etwas dagegen tun. »Du musst mir da raus helfen, bitte Alexander... ich schaff das sonst nicht.« In Alec zerbrach alles in tausende Stücke, sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Magnus musste es schaffen, er musste stark sein. Alec konnte nicht die Person verlieren, die er mal geliebt hatte, die er immer noch liebte... die er für immer lieben wird.
Sanft nahm Alec seinen Kopf zwischen seine Hände und sah ihn tief in seine Augen, die immer noch wunderschön strahlten. »Ich werde alles tun, um dir daraus zu helfen. Wir werden das schaffen.«
Ein leichtes Lächeln umspielten Magnus' Alecs Lippen. Weiter sahen sie sich nur still in die Augen, während Alec ihn sanft über die Wange strich. In Alec fing alles an zu kribbeln, sein Herz schlug schneller. Er bemerkte, wie Magnus Blick immer wieder zu seinen Lippen schweifte, so lange, bis Magnus langsam näher kam.
Alles in ihm schrie nach ihm, er fühlte sich wohl und wollte ihn unbedingt küssen. Es war wie früher, dieses Herzklopfen, die Sicherheit, die er bei Magnus fühlte. Alles in Alec schaltete sich ab, er konzentriertr sich nur auf Magnus Lippen, die näher und näher kamen, sein Herz schneller und schnellen schlagen liess.
Dann, bevor einer der beiden den letzten Milimeter überbrücken konnte, stand Alec plötzlich auf und ging.
Ich wurde auf Instagram gehackt... Nice, ich hab keine Chance mehr in meinen Account zu kommen. 🤦🏼♀️
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Malec AU - say yes
FanfictionMagnus versuchte verzweifelt Alec in der Schule nach einem Dat zu fragen, was sich bei dem verschlossenen Schüler als ziemlich schwer heraustsellte. Nachdem Alec mehrmals abglehnt hatte, gab er dann endlich nach und sagte Magnus zu. Alec musste zuge...
