Kapitel 67

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Es ist halb drei Uhr morgens und ich kann einfach nicht schlafen. 🤦🏼‍♀️

Für einen kurzen Moment blieb Alecs Herz stehen und alles in ihm brach zusammen. Doch der Moment hielt nicht mal ein Bruchteil einer Sekunde, da beruhigte er sich wieder und wendete sich zu Zach um. Dieser stand mit verschränkten Armen im Türrahmen und sah Alec auffordernd an.
»Ich lass euch mal alleine«, sagte sie und schon war sie aus dem Zimmer verschwunden. Alec bat Zach sich auf das Bett zusetzen, welcher das tat, nachdem er die Tür hinter sich verschlossen hatte.
Jetzt war es an der Zeit zu reden. Es war nicht die Beste Voraussetzung, wie es zu diesem Gespräch kam, dennoch fiel Alec eine Last von den Schultern, dass er es ihm endlich erzählte.
Bevor er anfing zu erzählen, atmete er tief und ein griff nach Zachs Hand und umschloss diese Liebevoll. »Ich liebe dich über alles Zach, du bedeutest mir so viel, deswegen hatte ich so Angst vor diesem Gespräch. Du hast mir wirklich sehr geholfen von Magnus wegzukommen... Aber seit ich ihn wieder getroffen habe, hat sich alles um hundertachzig Grad gewendet. Gefühle, die ich längst vergessen glaubte, waren wieder da. Nein, falsch, ich habe Magnus die ganze Zeit über mit einer Faser meinen Körper geliebt und das ist nie verschwunden. Ich liebe dich mehr, ohne Zweifel. Jedoch habe ich Angst, dass Magnus ungewollt wieder ein Teil meines Lebens wird und ich mich wieder richtig ihn in verliebe.
Ich habe das dir nie erzählt und das tut mir so leid, Izzy war die einzige, der ich das je erzählt habe. Es macht mich wirklich fertig, weil ich glaube, dass du mich verlassen würdest.
Ich will einfach, dass Magnus vollkommen aus meinem Leben verschwindet, ich will nur dich. Verdammt, ich will dich heiraten, weil ich dich so unglaublich fest liebe. Mit dir den Rest meines Lebens verbringen, nicht mit ihm, der mir nur eine komplizierte Beziehung schenken würde.« Alecs Stimme war gegen Ende hin heiser geworden. Er klang niedergeschlagen und daran merkte Zach, dass er ihm die komplette Wahrheit erzählte.
»Baby, ich liebe dich und weisst du was? Ich bin froh, dass du es mir erzählt hast. Ich habe es irgendwie schon vermutet, aber es verdrängt. Gemeinsam werden wir das schaffen, okay?« Mit Liebe gefüllten Augen sah Zach Alec an. Er nahm seine Hand aus Alecs Hand und breitete seine Arme aus. Schwach nickte Alec, ehe er sich in Zachs Arme war und ihn erleichtert umarmte. Zach war so perfekt, so verständlich und hilfsbereit. Mit ihm an seiner Seite würde Alec es sicher schaffen.
»Baby...«, fing Zach vorsichtig an, »Wie wäre es, wenn wir wegziehen? Irgendwohin, wo Magnus ganz bestimmt nicht sein wird?« Eigentlich hatte Zach diese Idee schon länger im Hinterkopf, doch bisher gab es nichts wirklich, dass Alec dazu bringen würde aus dieser Stadt zu gehen. Deswegen hatte es Zach nie angesprochen und jetzt war der perfekte Zeitpunkt dafür.
»Ich glaube, das wäre eine gute Idee«, meinte Alec zögerlich und nachdenklich. Er liebte New York, wenn es allerdings helfen würde Magnus zu vergessen und es Zach glücklich machen würde, würde er diese Stadt dafür aufgeben. Zach wäre es Wert.
»Übrigens... War das vorhin indirekt ein Heiratsantrag?«, fragte Zach über beide Ohren grinsend und drückte sich leicht von Alec weg, um ihn sein tomatenrotes Gesicht zu blicken. Alec hatte ja tatsächlich schon darüber nachgedacht.
»Alexander Lightwood, ich würde liebend gerne dein Mann werden, aber ich möchte einen vernünftigen Antrag.« Alec wurde noch röter, ehe er nickte und seinen zukünftigen Ehemann glücklich küsste.

Bitte tötet mich nicht.

Malec AU - say yesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt