Als Anakin bei den Tusken ankam, traute er seinen Augen kaum.
Dort, halb aus einem Zelt geklettert lag Ahsoka bewusstlos am Boden.
Frisches Blut rann aus einer Wunde an ihrem Rücken und blass war sie auch. Aber sie hatte selbst einen Befreiungsversuch unternommen.
Vorsichtig nahm Anakin sie hoch. „Kriff" murmelte er, als er bemerkte wie leicht sein Padawan geworden war.
Aber darum konnte er sich später kümmern. Erst einmal musste er sie in Sicherheit bringen.
Leise, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen Schlich er aus dem Lager.
Ahsoka rührte sich nicht einen Millimeter.
Hinter einem Felsen legte er sie sanft ab.
Er tätschelte leicht ihre Wange, in der Hoffnung sie würde aufwachen, doch Fehlanzeige.
Sie blieb regungslos liegen.
Also nahm er seinen Beutel vom Gürtel und flößte ihr vorsichtig etwas Wasser ein.
Dies schien seine Wirkung nicht zu verfehlen.
Ihre Augenlider flatterten leicht und sie selbst rührte sich ein Stück. Schluckte, versuchte mehr Wasser zu bekommen.
Langsam flößte er ihr mehr ein. Sie verschluckte sich und hustete.
„Shh... shhh.. alles gut Ahsoka. Beruhig dich." murmelte er und strich ihr sanft über den Lekku.
Doch sie bemerkte ihn gar nicht.
Dazu war sie nicht genug bei Bewusstsein.
Sie konnte gerade noch wahrnehmen, dass da Wasser war. Mehr als siesonst bekam, und das sie schrecklichen Durst hatte.
Um mehr wahrzunehmen hätte sie wacher sein müssen, und dazu war sie zu erschöpft. Das bisschen das sie durch ihre halbgeschlossenen Augen wahrnehmen konnte drehte sich schwindelerregend, obwohl es sowieso nach wie vor verschwommen war.
Aber Anakin genügte es.
Seine Snips war am Leben.
Als der Beutel leer war, nahm er sie Vorsichtig wieder hoch und trug sie in Richtung Stadt.
Unterwegs dämmerte Ahsoka immer mehr weg, aber eher in eine Art Erschöpfungsschlaf denn in Bewusstlosigkeit.
Sie konnte nicht mehr.
Verständlicherweise. Als Anakin vor dem Tor von Ryaks großen Haus stehen blieb war, abgesehen von ihrem viel zu schwachen Puls, ihr regelmäßiger leiser Atem das einzige was noch verriet das sie am Leben war.
Anakin klopfte. Ryak höchstpersönlich öffnete. „Ich hab sie." meinte Anakin deprimiert.
Er war ganz und gar nicht froh Ahsoka diesem Schleimbeutel zu überlassen, doch er hatte keine Wahl wenn er ihr Leben nicht noch mehr gefährden wollte, als er es ohnehin gerade tat.
„Gib sie mir" meinte Ryak gnadenlos und kalt. „Sie kennen die Regeln Jedi. In drei Tagen ist das Rennen. Am Morgen wirst du hier sein und bekommst deinen Renner. Gewinnst du, bekommst du sie, verlierst du gehört ihr beide mir." der junge Mann nickte zum Zeichen des Verständnisses.
„Versprecht mir das sie medizinisch versorgt wird. Sie ist nicht mehr in der Lage so weiterzumachen. Sie braucht eine Pause" der angesprochene grinste hämisch.
„Ich verspreche das sie noch am Leben ist wenn das Rennen vorbei ist." damit nahm er sie und schloss das Tor.
Anakin blieb allein zurück. Mit seinen Sorgen und Ängsten, und der Ungewissheit ob er Ahsoka je befreien könnte.
„Ich hab Ahsoka noch nicht gefunden." meinte er durch den Komlink zu Obi-wan und ging.
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Mit dir passiert das nicht
FanfictionAnakin Skywalker weiß was es heißt ein Sklave zu sein. Als seiner Padawan Ahsoka Tano dieses düstere Schicksal droht, mobilisiert er all seine Kräfte um sie zu retten. Wie schwer das ist hatte er wohl nicht erwartet, denn manchmal reichen auch die K...
