Kapitel 45

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Anakin saß sehr lange dort und hatte Ahsoka einfach im Arm.

Er wusste dass sie ihnen ohne Lou noch viel weniger als sonst vertrauen würde.

Aber dass würde er schon schaffen.

Er würde sich seine soka zurückholen.

Diese starrte trotz seiner Umarmung immer noch nur zu Lou, während sie deren Hand fest gedrückt hielt.

Der junge Mann stand auf und sah auf die beiden herab.

Er sah so viel mehr als nur zwei Mädchen.

Die Macht erlaubte es ihm so viel mehr zu sehen.

Ee sah wie viel Schmerz die beiden Seite an Seite überstanden hatten, und die Hoffnung die sie geteilt hatten.

Er sah die tiefe Verbindung, die aus Not und Träumen entstanden war.

Er kannte das Gefühl dass sie hatten als sie dort unten auf Tatooine ware .

Er war damit aufgewachsen.

Bündnisse, Bindungen, die in der Hoffnung an Freiheit geschmiedet wurden waren immer die festesten. Brauchten immer am kürzesten sich zu bilden,  waren am schwersten zu brechen und waren immer die stärksten von allen.

Er wusste warum sie Lou vertraute und ihm nicht.

Es war nicht weil er sie vermeintlich gekauft hatte, oder war dass zumindestens nicht der entschiedenste Grund.

Lou war da gewesen, als Anakin es nicht war. Als er es nicht hatte sein können.

Er würde alles tun um das zu ändern, aber doch konnte er es nur bereuen.

Und als Ahsoka Lou kennengelernt hatte, da waren sie gleichberechtigt gewesen. Keiner besser als der andere. Keiner höher als der andere.

Anakin und Ahsoka hingegen... sie wurden seit jeher von ihren Titeln getrennt.

Er sah sie wie eine Schwester, aber er würde es ihr nie sagen dürfen.

Lou war für sie eine Freundin, eine Schwester, und dass hatte sie ihr klar zu verstehen gegeben.

Lou war da für sie, während er, während Anakin Angst hatte sie zu verschrecken.

Ihr keine Angst machen wollte und sich deshalb fernhielt.

Dass musste er ändern, wurde ihm klar.

Egal was jetzt passierte, er würde für Ahsoka da sein, sie unterstützen und ihr helfen.

Da konnte ihm das Universum Hürden entgegen stellen wie es wollte, er würde sie nicht aufgeben.

Bei der Macht, jetzt wurde ihm erst klar wie recht er damit hatte.

Egal was passierte, er würde immer an ihrer Seite stehen.

Selbst wenn sie fallen würde. Wenn sie jemanden umbringen oder die Jedi angreifen würde.

Sie war ihm viel zu sehr ans Herz gewachsen, als dass er sie würde fallen lassen können. Im Stich lassen.

Nicht dass sie irgendeine der Sachen tun würde.

Sanft legte er eine Hand auf ihre Schulter und sah sie an.

In ihrem Blick lag eine kindliche naivität, eine ehrliche Sorge und unschuldige Hoffnung.

Sachen die er seit Christophsis nicht mehr bei ihr gesehen hatte.

Es war fast wie ein wunder dass sie noch immer so sehr ein Kind war, trotz allem dass sie durchstehen musste.

Ein unglaubliches, strahlendes Hoffnung-schenkendes Wunder, dass jemand nach all diesen Schrecken seine Unschuld noch bewahren konnte.

Er lies seine Hand wo sie war, und betrachtete glücklich die junge Togruta.

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