Als die Resolute endlich da war seufzten alle erleichtert auf. Außer Ahsoka natürlich, welche immer noch bewusstlos war.
Anakin flog das Shuttel in den Hangar und nahm Ahsoka vorsichtig hoch. Bedacht darauf ihr nicht noch mehr weh zu tun.
Als sie das Shuttel verließen und in den Hangar traten lagen alle Blicke auf ihnen.
Jeder Klon im gesamten Hangar freute sich das Ahsoka, ihr Kommander, ihre kleine Schwester, wieder zuhause war. In Sicherheit.
Dann sahen sie ihre Verletzungen.
Die fünf Torrents die im Hangar waren liefen sofort auf die kleine Gruppe zu. Die anderen Klone konnten sich nur mit Mühe davon abhalten.
„Wer war das?" fragte Fives mit geballten Fäusten, währenddie anderen die junge Togruta nur besorgt anstarrte.
„Ich geh Kix bescheid geben" rief Coric dazwischen und lief los.
Anakin lief hinterher. Mit Ahsoka auf den Armen war er zwar nicht so schnell wie Coric, aber kaum eine halbe Minute nach ihm war er dann doch da.
Kix nahm ihm Ahsoka sofort ab und brachte sie auf das Krankenbett.
Dann warf er Anakin raus.
Der junge Jedi war davon zwar alles andere als begeistert, aber um Ahsokas Gesundheit Willen verlies er den Raum.
Er wollte Kix ja schließlich nicht im Weg rumstehen.
Rex und Lou standen ebenfalls besorgt vor der Tür.
Wo Obi-wan abgeblieben war wusste mal wieder keiner außer er selbst.
Aber das war Anakin auch im Moment egal. Hauptsache Ahsoka würde wieder Fit werden.
Mental wie physisch.
Ob Kix gegen ihre ‚Amnesie' wohl etwas ausrichten konnte?
Hoffentlich.
Die Chance bestand immerhin.
Oder?
Anakin rannte vor Nervosität auf und ab. Und auf und ab und auf und ab.
Rex schüttelte darüber nur den Kopf, obwohl er es ihm am liebsten gleichgetan hätte.
Und Lou saß mit gesenktem Koof in der Ecke des Ganges, still, und trotz ihrer auffallenden Gestalt unscheinbar und war mit ihren Gedanken alleine.
Sie war sich sicher das Ahsoka durchkommen würde.
Sie kannte sie zwar noch nicht lange, aber sie hatte die Willensstärke der Teenagerin kennengelernt.
Sie hatte Ahsoka in ihr Herz gelassen.
All den Kindern bei ihrem alten ‚Meister' hatte sie aus Mitleid geholfen.
Aber zu Ahsoka sah sie auf.
Ahsoka hatte ihr ihren Willen zurückgegeben.
Ahsoka hatte sie zu ihrem (dummen) Fluchtversuch geleitet.
Ahsoka hatte ihr nach dem ihre Hoffnung wiedergegeben.
Ahsoka hatte ohne ihre Augen gesehen das es immer ein entkommen gab.
Ahsoka hatte sie gelehrt nicht aufzugeben.
nicht zu verzweifeln.
„Du schaffst das soka" murmelte sie, so leise, das niemand es hören konnte.
Und trotzdem hätte sie sich am liebsten die Hand vor den Mund geschlagen.
Sie wollte doch nicht reden. Eigentlich hatte sie nicht einmal mit Ahsoka reden wollen.
Sie hatte es sich mit sechs Jahren geschworen als man ihre Mutter getötet und sie verschleppt hatte.
Das sie mit ihr alles machen konnten, sie würde ihre Stimme nicht offenbaren. Nie.
Damit ein kleiner Teil ihrer selbst immer noch ihr. Und NUR ihr gehörte.
Und trotzdem hatte sie mit dieser kleinen Togruta geredet.
Tja scheinbar gehört zu ‚alles' nicht ‚Hoffnung schenken'
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Mit dir passiert das nicht
FanfictionAnakin Skywalker weiß was es heißt ein Sklave zu sein. Als seiner Padawan Ahsoka Tano dieses düstere Schicksal droht, mobilisiert er all seine Kräfte um sie zu retten. Wie schwer das ist hatte er wohl nicht erwartet, denn manchmal reichen auch die K...
