Kapitel 148

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Sie merkte es erst nicht.

Es war erst nur ein Gefühl, als würde sie beobachtet werden.

Dieses kribbeln im Nacken.

Dass einem sagte, es würde etwas passieren.

Dann sah sie es. Den Schatten. Der um das Gebäude strich, wie ein gefährliches Raubtier.

Er wartete.

Wie sie.

Nur warteten sie auf unterschiedliche Sachen.

Er war eine Gefahr.

Sie war der Schutz dazu.

Sie beschützte.

Er griff an.

Und das tat er auch.

Wie eine Schlange schoss er hervor um zu beißen.

Ahsoka sprang gerade noch rechtzeitig hinunter um ihn mit einem ordentlichen Tritt abzuhalten.

Das war knapp gewesen.

Er stand wieder auf.

Seine Roten Augen funkelten und sein Gesicht lag in Schatten dank einem großen Hut.

Er fand es nicht lustig, dass sie sich ihm in den Weg stellte.

Sie kannte ihn, auch wenn sie nicht wusste woher.

Er zielte mit seinen Blastern.

Sie trat sie ihm aus der Hand.

Einen jedenfalls, den anderen hatte er noch.

Er trat ebenfalls zu, verpasste sie aber, genau wie auch mit dem Schlag, den er hinten dransetzte.

Sie war gelenkiger als er.

Schneller.

„Geh mir aus dem Weg Kind. Ich will die Senatorin, nicht dich." knurrte er, sichtlich genervt.

Die Senatoren waren unterdessen erschrocken aufgestanden.

Sie hatten nicht mig einem Angriff gerechnet, wieso auch.

Es war alles so friedlich gewesen.

Ahsoka zog ihren eigenen Blaster und sprang auf den Tisch.

Sie stand höher als er.

Sie hatte den High Ground.

Bane versuchte sie anzugreifen, musste sich aber Deckung vor ihren Schüssen suchen.

Ahsoka stoppte, als er etwas hinter dem Sofa, dass er als Deckung benutzte, hervor warf.

Einen Thermaldetonator, gezielt auf die Senatoren.

Sie schlug ihn mit der freien Hand zielgenau aus der Bahn und schickte ihn aus dem zerborstenen Fenster.

Er explodierte harmlos in der Luft.

Sehr zu ihrem Unmut, hatte Bane mehr als einen und sie konnte noch zwei weitere Detonatoren auf die selbe Weise abwehren.

„Wird dir nicht langweilig?" rief sie ihm zu.

„Jetzt komm raus aus deinem Versteck"

Er kam nicht.

Diesmal warf er eine Rauchbombe.

Die ging los.

Ahsoka war dankbar um ihren Helm und das sie ihre Augen nicht zum sehen brauchte, aber sie spürte die Nervosität, die beinahe Angst der Politiker hinter sich.

Diese waren nicht daran gewöhnt.

Sie schienen schon Kampfhandlungen erlebt zu haben, aber sie waren nicht so sehr an sie gewöhnt, wie Ahsoka es war.

Sie packte Bane am Kragen und riss ihn zurück.

Dabei fiel ihr auf, dass der ‚Kragen' kein ‚Kragen' war, sondern ein Hut.

Bane stand ohne Hut da!

Wütend drehte der Kopfgeldjäger sich um.

„Du... zischte er."

Immerhin verzog sich der Rauch ganz schnell wieder.

Sie trat ihm ins Gesicht.

Getroffen von der Wucht, taumelte er nach hinten, wurde von ihr gepackt und aus dem Fenster geworfen.

Er ließ einen Detonator zurück. Der Explodierte.

Ahsoka zuckte zusammen, als sie gegen die Wand traf.

Sie fasste sich an den schmerzenden Lekku.

Lekku...? Der Helm?!

„Ahsoka?" Padmé sah sie an.

„Du... du kennst mich?" fragte sie verwirrt.

Padmé half ihr auf.

„Ja..."

Mit dir passiert das nichtWo Geschichten leben. Entdecke jetzt