Ahsoka nickte. Beeren Pflücken klang super.
Mit einem Satz sprang sie von Baum.
Luca folgte.
Er lächelte leicht, als er das Mädchen von hinten betrachtete, während sie vor ihm lief.
Sie war so nett. Und so anders, als die Kinder aus der Stadt oben.
Sie wirkte so unschuldig, und gleichzeitig so tief gezeichnet.
Er beschloss, dass er dafür sorgen würde, dass sie jetzt sicher war.
Er würde sie beschützen.
So schnell würde da keiner mehr kommen und ihr weiter Wunden zufügen.
Er strich im vorbeigehen mit der Hand über einen Busch.
Hier war sie sicher.
Bei ihnen auf der Farm passierte fast nie etwas. Höchstens hier und da mal ein Greifvogel, der sie Angriff, aber vor denen beschützte sein Vater die Familie.
Eine Familie, zu der er sie nach diesem einen Tag bereits hinzuzählte.
Zwei Tage, bedachte man die Zeit, die sie bewusstlos auf dem Sofa gelegen hatte.
Die beiden kamen an einem Beerenbusch an und begannen die süßen Früchte zu pflücken.
Ahsoka stellte sich sehr geschickt dabei an, und stach sich nicht ein einziges Mal an den Dornen.
Er, der schon seit Jahren Beeren pflückte stach sich allerdings schon.
Ihn störte das aber auch nicht, er kannte es schon. Die Dornen waren der Preis für die Süßen Früchte.
„Probier mal eine" meinte er zu dem Mädchen.
Ahsoka lächelte und steckte sich eine in den Mund.
Sie schmeckte zuckersüß und wunderbar.
Sie lächelte.
„Wir können eh nicht alle Beeren nach Hause tragen, wir haben keinen Korb dabei. Also iss so viele du willst" meinte er. Ahsoka kam der Aufforderung sofort nach.
Luca tat das selbe. Zusammen saßen sie im Wald. Lachten, aßen Beeren. Und er erzählte ihr Geschichten.
Märchen die er von seinen Eltern kannte.
Sachen die er in der Stadt gehört hatte.
Streiche die er gespielt hatte.
Er hatte Geschichten von endlosen Tagen im Wald und von kurzen in der schnellen Stadt.
Und jedesmal achtete er darauf, so viel wie er konnte über die Umgebung zu erzählen. Um lebendige Bilder in dem Kopf der Togruta entstehen zu lassen.
Damit sie sehen konnte, auch wenn ihre Augen nach wie vor milchig weiß waren.
Welche Farbe hatten sie wohl wirklich? Er wusste es nicht. Sie vermutlich auch nicht.
War sie schon immer blind gewesen?
Zwischendurch warf er solche Fragen ein, über die die Beiden dann nachdachten, Ideen austauschten, bis sie auf die unwirklichsten Geschichten kamen und sich vor Lachen nach hinten ins Gras warfen.
Ahsoka mochte eine Goldene Welt verloren haben, aber dafür hatte sie eine andere Gefunden.
Luca konnte nicht anders als fröhlich sein bei dem Lächeln auf dem Gesicht der Teenagerin.
Sie hatte ein Lachen das ansteckte. Das alles in der Umgebung zum strahlen brachte und anfüllte mit Freude und Leichtigkeit.
Es war ein schöner Moment.
Ein Moment wie im Elfenbeinturm.
Ein Moment so sicher und unantastbar, wie ihn nur Kinder erleben konnten.
Ein Moment der alle Sorgen aussperrte und nichts als Freude zuließ.
Einer dieser, die ein Leben lang in den Erinnerungen strahlten, wie ein wunderschöner funkelnder Schatz.
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Mit dir passiert das nicht
FanficAnakin Skywalker weiß was es heißt ein Sklave zu sein. Als seiner Padawan Ahsoka Tano dieses düstere Schicksal droht, mobilisiert er all seine Kräfte um sie zu retten. Wie schwer das ist hatte er wohl nicht erwartet, denn manchmal reichen auch die K...
