[...]
"Hätte nicht gedacht dass wir was engeres als den Betonblock finden.", ich zupfe an Ryans Ärmel herum.
"Und dass es hier sogar noch besser war.", er küsst mir auf die Stirn.
"Sag das nicht so.", lache ich, "Ich komm mir wie ein triebgesteuerter Teen vor."
"Brauchst du nicht.", lacht er, "Nach zwei bescheidenen Jahren kann dann schonmal ne wilde Teeniephase folgen.", er streichelt über meine Hand.
"Aber nie mehr in nem Auto.", ich befreie mich aus seinem Arm und öffne die Tür, "Lass uns schlafen, morgen früh gehts los.", ich steige aus und stapfe durch den Schnee.
Einen Moment später höre ich hinter mir die Autotür zuknallen.
Ich ziehe meine Schuhe aus und lege mich hin.
"Arghh ich werds hier definitv nicht vermissen.", er lässt sich neben mich auf seinen provisorischen Schlafplatz fallen.
Ich auch nicht. Aber ich will auch nicht wissen, was auf uns zukommt.
[...]
"Steh auf Ryan.", rüttle ich sanft an seiner Schulter. Er gibt ein unverständliches Geräusch von sich während sein Arm durch die Luft schwingt und mich einen Moment später zu sich drückt.
"Müdeee...", seine Augenbrauen verziehen sich während er sich wehrt, die Augen zu öffnen und aufzustehen.
Ich fahre ihm durch die Haare und genieße für einen Augenblick die Wärme, die Sicherheit die seine schweren Arme mir geben während sie mich an sich drücken.
"Die Tage sind kurz.", ich seuftze und löse mich von ihm, "Wir müssen los.", er greift meinen Arm bevor ich aufstehen kann und schaut mich nun mit müden Augen an.
Als er nach einen Moment noch nichts sagt, stehe ich entgültig auf und fange an, mich dick anzuziehen.
"Ich vermisse Kaffeeee", brummt er während er sich aufsetzt und sich die Augen reibt, "Und ein anständiges Bett."
"Du träumst wohl noch.", schmunzle ich und fange an, die letzten Kleinigkeiten zu packen, "Zieh dich dick an, wir wissen nicht, wie lange wir unterwegs sind."
Nach ein paar Minuten hat er es auch geschafft, aufzustehen und sich anzuziehen. Wir gehen nochmal alles durch, schauen, ob wir etwas vergessen haben und stapfen dann ein letztes Mal aus diesem kack Betonblock.
Die Morgensonne begrüßt uns und wir machen uns auf, das nächste Dorf zu finden.
"So nen leichten Rucksack hatte ich noch nie.", ich stapfe querfeldein durch den Schnee richtung Wald.
"Fühlt sich nicht so gut an, was.", antwortet Ryan und nimmt mir die Karte ab, "Was meinst du, wie lange wir brauchen?"
Ich zucke mit den Schultern, "Wenn wir uns nicht verlaufen, vielleicht einen Tag.", der Schnee knirscht bei jedem Schritt, "Nach dem Sturm finden wir so leicht keine Wanderpfade. Die hätten uns wenigstens etwas Sicherheit gegeben."
Wir sollten vor Sonnenuntergang aufjedenfall eine Unterkunft finden.
"Pass auf. Es fängt schon an.", Er deutet auf einen Beißer, der sich einige Meter weiter duch den Schnee kämpft und zieht sein Teppichmesser raus.
"Lass es.", schnaufe ich, "Das Laufen kostet uns schon genug Energie. Außerdem ist das ne scheiß Waffe.", wir machen einen größeren Bogen um ihn und halten die Distanz.
"Ich hasse alles daran.", murmelt er und schielt zu dem Beißer rüber.
"Ich weiß noch, als du nichtmal mit Waffe mit so einem fertiggeworden bist.", grinse ich.
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Just stay alive
ActionSeit vor etwa einem Jahr die Zombieapokalypse ausgebrochen ist und somit nun der Großteil der Menschheit tot durch die Straßen läuft, versuche ich jeden Tag zu überleben. Es soll jedoch einen Ort im Osten Amerikas geben, der noch von Menschen bewohn...
