Mein Herz pochte wie verrückt, während ich Mühe hatte, Harrys Worte zu begreifen. „Wirklich?", hakte ich ungläubig nach und lehnte mich vor, sodass mein Gesicht nur noch wenige Zentimeter von seinem entfernt war. Harry zog einen Mundwinkel nach oben und grinste mich schief an. „Natürlich, Lou. Du bist ein wunderbarer Mensch und es wäre mir eine Ehre, dein fester Freund zu sein."
Eine wohlige Wärme breitete sich in meinem ganzen Körper aus und ich konnte fühlen, wie mein Herz in meiner Brust raste. Dann lehnte ich mich vor und küsste Harry sanft auf den Mund. „Mein Freund", hauchte ich, sah ihm dabei tief in die Augen und legte unsere verschränkten Hände neben seinem Kopf ab. Anschließend beugte ich mich wieder vor und presste meine Lippen voller Begierde auf seine.
Ich löste meine Hände aus Harrys und legte sie stattdessen an seinen Hals, woraufhin ich meine Zunge zärtlich über seine Lippen gleiten ließ und den Kuss intensivierte. Langsam drückte ich meinen Rücken durch und rieb meine Mitte an seiner, was mit einem Stöhnen belohnt wurde. Ich ließ lasziv meine Hüfte kreisen und streichelte mit meinen Fingerspitzen in einer hauchzarten Bewegung über seinen Oberkörper. Mit meinem Zeigefinger umkreiste ich seine Brustwarzen und wanderte dann weiter hinab, bis ich vorsichtig am Bund seiner Boxershorts entlang streichelte.
„Hier? In deinem Elternhaus?", flüsterte Harry rau, als ich begann, Küsse an seinem Hals zu verteilen. Ich richtete mich wieder etwas auf, damit ich ihm in die Augen sehen konnte, dann leckte ich mir einmal genüsslich über die Lippen. „Mir egal, wo. Ich will nur endlich mit meinem heißen Freund schlafen", erwiderte ich und beugte mich wieder über ihn, um Küsse auf seinen Oberkörper zu hauchen. Dieses Argument schien Harry zu überzeugen, denn kurze Zeit später drehte er uns herum, sodass er auf mir lag und seine Hände neben meinem Kopf abstützte.
Er nahm sich einen Augenblick Zeit, meinen Oberkörper genauestens zu betrachten, dann zog er uns beiden kurzerhand die Boxershorts von den Beinen und begann damit, mich zu verwöhnen wie ich es zuvor bei ihm gemacht hatte. Beinahe liebevoll berührte er mich, während er seine Lippen auf meine Leiste legte und mit sanften Küssen meiner Mitte immer näher kam. Mit jedem Kuss steigerte er meine Lust und als er seine Lippen auf meine harte Erregung legte, krallte ich mich stöhnend am Bettlaken fest.
Zärtlich ließ er seine Zunge um meine Spitze tanzen, bevor er seine Lippen um mich legte und meine Erregung auf ungeahnte Höhen trieb. Als ich es fast nicht mehr aushielt, ließ er von mir ab, spreizte meine Beine und streichelte mit einem Finger an meinem Muskelring entlang, um mich vorzubereiten. Es folgten zwei weitere Finger, bevor er sie mir wieder entzog und durch seine Erektion ersetzte. Harry legte seine Lippen an meinen Hals, saugte und leckte dort, dann stieß er langsam in mich. Vorsichtig zog er sich wieder zurück, nur um sich gleich darauf wieder in mir zu versenken.
Keuchend legte ich meine Hände auf seinen Rücken und ließ sie bis zu seinem Hintern hinabgleiten, wo ich fest zupackte. Harry sah das wohl als Ansporn, denn seine Bewegungen wurden immer schneller, wodurch er mich dem Höhepunkt immer näher brachte. Verzweifelt presste ich meine Lippen zusammen, um nicht das ganze Haus zusammenzuschreien. Als Harry schließlich eine Hand an meinen Penis legte und seine Finger spielerisch über ihn gleiten ließ, war es um mich geschehen und ich wurde von einem Orgasmus überrollt, der mir beinahe den Verstand raubte. Mein Freund versenkte sich noch ein paar Mal in mir, bevor in meine Schulter biss und auch von der Welle der Lust mitgetragen wurde.
Ich atmete schwer, als er noch einen Kuss auf meine Schulter hauchte und sich neben mich ins Bett fallen ließ. Mit geschlossenen Augen tastete ich nach seiner Hand, verschränkte unsere Finger und kostete die Reste des Hochgefühls aus. „Du... du bist unglaublich, Lou", stotterte Harry, nach Atem ringend. Meine Lippen verzogen sich zu einem Grinsen, dann öffnete ich meine Augen und drehte meinen Kopf, um ihn ansehen zu können. Das Lächeln, das Harry mir schenkte ließ mich fühlen wie auf Wolke sieben, weshalb ich mich ihm entgegen lehnte und unsere Lippen zu einem unschuldigen Kuss vereinte.
Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag Harry nicht mehr neben mir im Bett. Sein Platz war kalt und auch sein Duft war nicht mehr so präsent wie noch am Abend zuvor. Verschlafen rieb ich mir über meine Augen, dann schlug ich die Decke zur Seite und quälte mich aus dem Bett. Ich fischte mir frische Boxershorts aus der Tasche und schlüpfte schnell hinein, dann tapste ich hinaus in den Flur. „Guten Morgen, Louis. Gut geschlafen?", begrüßte mich Dan und ging neben mir her die Treppe hinunter. „Guten Morgen, Dan. Wirklich mehr als gut", gab ich zu, als ich daran dachte, wie ich mich vor dem Einschlafen an Harrys Brust gekuschelt hatte. „Das freut mich, Louis."
Dan lächelte kurz, dann hielt er plötzlich inne, da laute Stimmen aus der Küche unsere Aufmerksamkeit auf sich zogen. „Wenn du nicht sofort verrätst, wer du bist, dann rufe ich die Polizei", hörte man die aufgebrachte Stimme Phoebes durch das Haus schallen. „Ich bin ein Freund von Louis", versuchte Harry sich zu erklären. „Ich bin mit ihm gemeinsam hier." Ohrenbetäubendes Kreischen brach die Stille, dann drangen laute Schluchzer zu uns vor. „Du lügst! Louis ist nicht hier. Er war schon seit Ewigkeiten nicht mehr hier."
Ich tauschte mit Dan einen vielsagenden Blick, dann betraten wir gemeinsam die Küche. Dort standen Daisy und Phoebe mit Nudelholz und Suppenkelle bewaffnet, während Harry verteidigend seine Hände in die Luft hielt. Schmunzelnd schlenderte ich durch die Küche. „Guten Morgen, ihr beiden", sagte ich an meine Schwestern gewandt, deren Gesichter nicht nur von Wut, sondern auch von Trauer gezeichnet waren. „Mir scheint, als hättet ihr bereits meinen Freund kennengelernt." Als ich ihre verdatterten Blicke bemerkte, konnte ich mir ein Lachen nicht mehr verkneifen. Ich griff nach Harrys Hand, dann drehte ich mich zu ihm um.
„Guten Morgen, Sonnenschein", flüsterte ich, dann vereinte ich unsere Lippen zu einem liebevollen Kuss. Doch kaum hatte ich mich von ihm gelöst, spürte ich harte Schläge auf meinem Rücken. „Du Verräter", schrie Phoebe, woraufhin ich mich umdrehte und sie geschockt ansah. „Was bin ich?", schleuderte ich ihr entgegen und griff nach der Suppenkelle, mit der sie mich geschlagen hatte.
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[1048 Wörter, 05.08.2020]
Boyfriend!
Bei den Tomlinsons/Deakins scheint der Haussegen schiefzuhängen. Was da nur los ist?
In persönlicher Sache: Ich werde nur noch sehr unregelmäßig posten können, da die nächsten Prüfungen anstehen:/
Ich brauche täglich viel Zeit, um die Geschichte weiterzuschreiben, gestern saß ich sogar den ganzen Tag dran. Daher meine Bitte an die Schwarzleser unter euch: Ich würde mich über einen Kommentar freuen, egal wie kurz oder lang, denn mich interessiert, was ihr über die Geschichte denkt. Kommentare zu lesen, motiviert mich an der Geschichte weiterzuarbeiten und bringt mich häufig auch auf neue Ideen, bzw. leiten die Storyline ungemein.
Liebe Grüße <3
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Only The Brave || Larry AU
FanfictionLouis ist Profi-Fußballer, dessen Leben zur Zeit nicht besser laufen könnte. Wäre da nicht eine Begegnung, die ihn nicht loslassen wollte. [ziemlich lange Larry Au] ACHTUNG TRIGGERWARNUNG: Diese Geschichte thematisiert Suizid und Missbrauch. Diese K...
