„Guten Morgen, Mister Tomlinson. Guten Morgen, Mister Styles", begrüßte uns die Flugbegleiterin, von der ich wusste, dass sie Sarah hieß, und schüttelte uns die Hand. „Guten Morgen", erwiderte ich die Begrüßung, dann legte ich meine Hand besitzergreifend auf Harrys unteren Rücken. „Wollen wir?", fragte ich meinen Freund, als Sarah uns voran in das Flugzeug hinein ging. Überraschenderweise blieb Harry auf meine Frage hin stumm und schüttelte nur leicht den Kopf.
„Was ist los?", wollte ich wissen und stellte mich dabei vor ihn, damit ich ihm in die Augen sehen konnte. Harry seufzte, griff dann aber nach meinen Händen und bedachte mich dabei mit einem nachdenklichen Blick. „Ich habe immer das Gefühl, dich genau zu kennen. Ich habe mich daran gewöhnt, dass du morgens nicht wegen eines lahmen Bürojobs das Haus verlässt, sondern weil du zum Training gehst. Ich habe mich daran gewöhnt, dass du oft für Spiele in andere Länder fliegst. Ich habe mich sogar daran gewöhnt, dass dein Bild täglich im Sportteil einer jeden Zeitung abgedruckt wird. Denn trotz allem bist du mein Louis. Du bist so bodenständig, dass du mich immer vergessen lässt, wer du wirklich bist. Ich meine, die ganze Welt weiß, wie viel du verdienst. Du bist der am besten bezahlte Spieler der ganzen Premier League", redete Harry leise auf mich ein.
„Ich bin froh, dass du mich nicht über meinen Kontostand definierst, Harry", erwiderte ich, während sich ein vorsichtiges Lächeln auf meine Lippen schlich. Mein Freund schien mit seiner Rede aber noch nicht fertig zu sein, denn er schüttelte erneut den Kopf. „Dennoch charterst du ein Flugzeug, um mit mir zusammen in den Urlaub zu fliegen. Ich will mich nicht von dir aushalten lassen, Louis. Ich kann selbst für mich sorgen", erklärte Harry und sah dabei unheimlich enttäuscht aus. Ich atmete geräuschvoll ein und erinnerte mich dabei an das Gespräch über einen möglichen gemeinsamen Urlaub, das wir vor wenigen Wochen geführt hatten. Er hatte dabei deutlich gemacht, dass er sich an den Kosten beteiligen wollte und sich keinesfalls von mir einladen lassen würde.
„Ich würde hunderte Flugzeuge für dich chartern, Harry. Aber dieses hier ist mein eigenes. Bitte mach dir keine Gedanken mehr um irgendwelche Kosten. Das ist unser erster gemeinsamer Urlaub, ich will dass du ihn genießt", entgegnete ich meinem Freund, wobei das Lächeln auf meinen Lippen immer breiter wurde. „Du besitzt einen Privatjet?", rief er aus und sah mich entgeistert an. Ich zuckte mit den Schultern, dann räusperte ich mich kurz. „Ich habe ihn mir nach meinem ersten Jahr bei Chelsea gekauft. Hat sich als ziemlich nützlich erwiesen", beantwortete ich seine Frage. Harry schloss kurz seine Augen, dann nickte er langsam.
„Gibt es sonst noch etwas, das ich wissen sollte? Besitzt du ein Hotel auf den Malediven? Werden wir dort unseren Urlaub verbringen?", erkundigte er sich, während er skeptisch zu dem Flugzeug hinter mir blickte. „Nicht die Malediven und auch kein Hotel. Ein einfaches Haus. Lass dich überraschen." Harry nickte erneut, als würde er die ganzen Informationen erst verarbeiten müssen, dann erwiderte er endlich mein Lächeln. „Bereit?", fragte ich, dann zog ich ihn, ohne eine Antwort abzuwarten, hinter mir her in den kleinen Flieger hinein.
„Ich kann nicht glauben, dass der dir gehört", murmelte Harry, als er seine Hand vorsichtig über einen der beigen Ledersessel gleiten ließ. Ich setzte mich währenddessen in den Sessel gegenüber und beobachtete dabei gebannt seinen neugierigen Gesichtsausdruck. Den Stoffbeutel, der mein Handgepäck darstellte, landete dabei auf dem Boden neben meinen Füßen. „Wie lange fliegen wir?", wollte er wissen, als er sich ebenfalls setzte. „Ungefähr fünf Stunden und dreißig Minuten", antwortete ich ihm, denn diese Information würde ihm kaum verraten, wo die Reise hingehen würde. Harry nickte langsam mit grüblerischer Mine, dann legte er seine Hände auf dem Tisch zwischen uns ab.
Wenige Minuten später rollte der Flieger hinaus auf die Startbahn und legte dort unheimlich an Geschwindigkeit zu, um abheben zu können. Doch noch bevor dies geschah, sah ich wie Harrys Augen sich schreckhaft weiteten und er angespannt seine Finger einander verknotete. „Habe ich dir jemals erzählt, dass ich ein klitzekleines bisschen Flugangst habe?", erkundigte er sich nervös. Genau in diesem Moment verließen die Rollen des Flugzeuges den Boden und Harry keuchte vor Schreck auf. Schnell griff ich nach seinen Händen und verschränkte sanft unsere Finger.
Bis wir die Flughöhe erreicht hatten, klammerte er sich geradezu an mir fest. Erst als unsere Flugbegleiterin an der Tür klopfte und mit einem zwei Gläsern Champagnern eintrat, schien er sich wieder zu entspannen. Glücklicherweise verschwand Sarah gleich wieder in dem Mittelraum zwischen Cockpit und unserem Aufenthaltsort. Ich klappte daraufhin den Tisch zwischen mir und meinem Freund nach unten, sodass nur noch ein kleiner Vorsprung an der Wand übrig blieb, wo ich unsere Gläser abstellte. Dann klappte ich meinen Sessel zurück in eine Liegeposition, wobei gleichzeitig meine Fußlehne ausklappte und meine Sitzgelegenheit so in ein provisorisches Bett verwandelte.
„Ich denke, ich muss meine Meinung zum Thema Fliegen doch noch ändern. Du hast mich soeben überzeugt, dass ich es liebe", sagte Harry und zwinkerte mir dabei zu. Einen Augenblick später sprang er auf, kletterte auf mich und positionierte seine Knie links und rechts von meiner Hüfte, sodass er auf meinem Schoss saß. Fest den Blickkontakt mit mir haltend, leckte er sich anzüglich über die Lippe, dann legte er seine Hände auf meinen unteren Bauch und schob sie langsam unter mein Oberteil. Die Temperatur im Flugzeug schien binnen Sekunden zu steigen, denn seine Berührungen brachten meinen Körper förmlich zum Glühen.
Zärtlich ließ er seine Hände an meinem Oberkörper nach oben gleiten, bis er mich schließlich dazu zwang, mich etwas aufzurichten, damit er mir meinen Pullover ausziehen konnte. Oberkörperfrei tat ich es ihm dann gleich und befreite auch seinen Körper von seinem Oberteil. „Ich liebe es, dass der heißeste Fußballer Englands mir gehört", säuselte Harry, dann beugte er sich mir entgegen und vereinte unsere Lippen zu einem hungrigen Kuss. Ich stöhnte und schloss gleichzeitig genießerisch meine Augen, denn seine Worte gepaart mit der Bewegung seiner Lippen an meinen entfachte augenblicklich meine Begierde nach diesem Mann.
„Ich liebe dich, Harry", murmelte ich, dann schlang ich meine Arme um seinen Rücken, um ihn näher an meinen Körper zu pressen. Harry schien das als Aufforderung zu verstehen, denn er entfernte sogleich seine Lippen von meinen. In seinen Augen war ein erregtes Funkeln zu erkennen, als er mir noch einen kurzen Kuss auf die Lippen hauchte und dann seine Lippen an meinen Hals legte. Eine feuchte Spur hinterlassend liebkoste er jede Stelle zwischen meinem Hals und meiner Schulter, wobei sein Oberkörper bei jeder Bewegung an meinem entlang rieb und das Feuer zwischen uns immer weiter entfachte.
Mein Atem ging nur noch stockend und meine Finger krallten sich leidenschaftlich an Harrys Rücken fest, da ließ er von mir ab und erhob sich von meinem Schoss. Augenblicklich vermisste ich die Hitze, die von ihm ausging. Doch als ich sah, wie er sich verführerisch die Hose auszog und sich danach komplett entblößte, war der Moment der Abkühlung schnell verklungen. Stattdessen stütze ich mich auf meinen Ellbogen ab, damit ich bessere Sicht hatte, dann leckte ich mir erregt über die trockenen Lippen und hob mein Becken an, damit Harry mir meine Hose samt Unterhose ausziehen konnte.
Kaum lag ich nackt vor ihm, krabbelte Harry zurück auf meinen Schoss und streifte andächtig mit seinen Händen über meinen Oberkörper. Erst als er bei meiner Mitte ankam, schien er aus seiner Trance zu erwachen, denn er presste erneut seine Lippen gegen meine. „Hast du etwas dabei?", keuchte Harry zwischen zwei Küssen, während ich meine Hände auf seinen Hintern legte und diesen hingebungsvoll massierte. Als Antwort griff ich in meinen Sportbeutel, der seitlich meines Sessels auf dem Boden lag, dann beförderte ich eine Tube Gleitgel zutage. „Du hast das geplant", entrüstete er sich, während er die Tube öffnete und das Gel auf seine Hand tröpfeln ließ. „Schuldig", entgegnete ich keuchend, dann legte ich meine Hände auf seine Oberschenkel und ließ meine Fingerspitzen auf beiden Seiten spielerisch langsam bis zu seinen Leisten tänzeln.
Harrys Atem ging immer schwerer, als er schließlich meinen Penis massierte und sich anschließend quälend langsam auf mir niederließ. Er kniff seine Augen zusammen, während sich sich immer weiter auf mich hinabsenkte. Auch wenn meine Erregung fast nicht auszuhalten war, übte ich mich in Geduld, bis seine Bewegungen schließlich schneller wurden und somit meine Lust ins Unermessliche steigerten. Immer zügelloser und unkontrollierter wurden seine Bewegungen, während ein Stöhnen nach dem anderen über meine Lippen kam. Völlig im Rausch der Erregung gefangen, dauerte es auch nicht mehr lange, bis ich kurz nach Harry einen überwältigenden Höhepunkt erlebte.
-------------------------------
[1418 Wörter, 05.11.2020]
Was haltet ihr von dem Flug bislang?:) Und von den Entwicklungen generell?
DU LIEST GERADE
Only The Brave || Larry AU
FanfictionLouis ist Profi-Fußballer, dessen Leben zur Zeit nicht besser laufen könnte. Wäre da nicht eine Begegnung, die ihn nicht loslassen wollte. [ziemlich lange Larry Au] ACHTUNG TRIGGERWARNUNG: Diese Geschichte thematisiert Suizid und Missbrauch. Diese K...
