Als sie wieder zurück in Steffis Wohnung kamen, kam ihnen direkt ein Geruch von Gemüsesuppe entgegen. “Krankentransport is back.” rief Jula und Wincent kam aus der Küche. “Das riecht hier aber gut. Wo hast du bestellt?” fragte Steffi Wincent grinsend. “Na dir scheints ja wieder gut zu gehen.” lachte dieser und ergänzte stolz “Ich habe hier unter Einsatz meines Lebens gekocht, und hoffe, es ist was geworden.” Er hielt seinen Finger in die Luft, der mit einem dicken Pflaster verbunden war. “Euch kann man auch echt nicht alleine lassen.” lachte Jula. “Mit dir muss ich aber jetzt nicht auch noch ins Krankenhaus, oder?” Sie klopfte Wincent auf die Schulter und huschte an ihm vorbei in die Küche. “Sieht wirklich gut aus.” rief sie. Wincent ging auf Steffi zu und nahm ihr die Jacke ab. “Wie geht es dir? Was hat der Arzt gesagt?” “Es geht. ich fühle mich immer noch schlapp. Aber ich habe Tabletten gegen das Fieber bekommen und soll mich ausruhen. Er hat mich die ganze Woche krankgeschrieben.” Wincent sah sie erleichtert an und dann schloss er sie in seine Arme. “Dann lass uns morgen nach Hamburg fahren und da lässt du dich dann von mir verwöhnen , okay?” “Aber was ist mit Kevin, dem Album, und…” “Steffi! Jetzt geht es um dich. Ich habe mit Kevin alles geklärt. Ich kann von Hamburg aus arbeiten. Also Klappe halten und Anweisungen befolgen, klar?” Steffi murrte etwas, wusste aber, dass Wiederrede eh keinen Sinn hatte. Vielleicht brauchte sie es wirklich mal. Und die Vorstellung, jetzt eine ganze Woche mit Wincent zu haben, munterte sie etwas auf. “Ich glaube, jetzt habe ich sogar ein bisschen Hunger.” Dann gingen sie zu Jula in die Küche, die schon 3 Teller gedeckt hatte. “Vielleicht solltest du noch etwas mit essen warten.” Sagte Steffi zu Jula, die sie fragend anschaute. “Naja, falls wir hier gleich ne Lebensmittelvergiftung haben, sollte einer in der Lage sein, zu fahren.” Wincent stemmte die Hände in die Seite. “Sagt mal, ihr traut mir auch gar nichts zu oder? Sei froh, dass du krank bist, sonst hätte ich dich jetzt durch die Wohnung gejagt.” Im Grunde freute er sich aber, dass Steffi langsam wieder munter wurde. Dann machten die drei sich über die Suppe her. “Okay, ich nehme alles zurück, die ist wirklich gut.” lächelte Steffi Wincent an. “Ich bin stolz auf dich.” “Na dann kann ich euch ja ruhigen Gewissens gleich auch alleine lassen.” lachte Jula die beiden an, half noch beim Abwasch und verabschiedete sich dann. “Meld dich zwischendurch mal, ja?” “Mache ich, und danke dir”.
[2] Dann machten die drei sich über die Suppe her. “Okay, ich nehme alles zurück, die ist wirklich gut.” lächelte Steffi Wincent an. “Ich bin stolz auf dich.” “Na dann kann ich euch ja ruhigen Gewissens gleich auch alleine lassen.” lachte Jula die beiden an, half noch beim Abwasch und verabschiedete sich dann. “Meld dich zwischendurch mal, ja?” “Mache ich, und danke dir”. “Du solltest auch mal deine Mama anrufen. Ich hatte ihr gestern nur kurz geschrieben und ihr gesagt, dass du dich heute bei ihr meldest. Ich mache uns in der Zwischenzeit ein paar Snacks und dann lümmeln wir uns aufs Sofa. Steffi machte es sich auf dem Sofa bequem und wählte die Nummer ihrer Mama. “Hallo Mama, ich wollte mich nur kurz melden… Ja, es geht mir schon besser. Wincent kümmert sich um mich. Tabletten habe ich bekommen...Nein, im Moment brauche ich nichts. Ich bin die ganze Woche krankgeschrieben, wir fahren morgen nach Hamburg...Ja Wincent bleibt bei mir...Ja, sage ich ihm. Machs gut, ja ich melde mich. Tschüss.” “Na die hast du ja schnell wieder abgewimmelt.” grinste Wincent sie an. “Ach ich will nicht, dass sie sich unnötig Sorgen macht. Ich bin hier doch gut umsorgt.” So langsam fand sie Gefallen daran, sich von Wincent betüddeln zu lassen. Und er gab sich wirklich große Mühe und war total liebevoll.
[3] “Hast du dir schon nen Film ausgesucht?” “Ja, ich hätte mal wieder Bock auf die Harry Potter Teile. Alle. Wir haben ja Zeit.” schaute Steffi ihn erwartungsvoll an. “Ja Zeit haben wir, aber ein bisschen Arbeiten muss ich in Hamburg schon.” lachte Wincent. “Aber gute Wahl, habe ich auch ewig nicht mehr gesehen.” Schon nach der Hälfte des Filmes war Steffi allerdings eingeschlafen. Das war wohl immer noch etwas viel für sie heute. Wincent legte ihr nochmal die Hand auf die Stirn, sie war immer noch sehr warm. Hoffentlich würde sie sich in der Woche wirklich erholen, es fiel ihm nicht leicht, sie so leiden zu sehen. Er schaute den Film noch zu Ende und trug sie dann vorsichtig rüber ins Bett. Als sie am nächsten Morgen wach wurden, hielt er ihr nochmal das Fieberthermometer hin. “Zum Glück sinkt es weiter. Wie geht es dir denn? du hast besser geschlafen, oder?” “Ja, ich fühle mich auch schon besser als gestern. Vom Film habe ich wohl nicht mehr so viel mitbekommen, Upsi.” Wincent küsste sie auf die Stirn. “Schön, dass du wieder fitter wirst. Aber trotzdem ruhst du dich noch weiter aus. Heute Abend könnten wir vielleicht mal einen kleinen Spaziergang machen, wenn du das schaffst. Frische Luft tut dir sicher gut.” “Gerne. Mich nervt das Rumliegen jetzt schon.” Steffi verdrehte die Augen. Sie wusste aber, dass Wincent wie ein Wachhund aufpassen würde und sie nichts überstürzen lassen würde.
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Auf Halbem Weg - Steffi (1)
FanfictionTeil 1 Steffi und Wincent Steffi (28) gerät durch einen dummen Streich in Kontakt mit Wincent Weiss, den sie bis dahin so gut wie kaum kannte. Wie kam es zu diesem Treffen und wie wird es ausgehen?
