Die ersten Gäste verschwanden nach dem Kaffee und abends waren nur Steffis Onkel und Tante und da. Ihr Dad musste mit den Kindern leider auch schon wieder fahren, da morgen an Heiligabend noch ordentlich Programm anstand. Nach dem Abendessen saßen sie noch ein wenig zusammen, machten sich dann aber auch wieder auf den Weg zurück zu Steffis Wohnung. Wincent würde morgen früh zu seiner Familie fahren und Steffi musste noch die letzten Geschenke besorgen. Sie war mal wieder auf dem letzten Drücker damit dran. In der Wohnung angekommen machen sie sich auch direkt fertig und huschten ins Bett. “Ich hoffe, du hattest heute einen schönen Geburtstag.” Steffi nickte. “Ja, den hatte ich. Und am schönsten war es, dass du da warst.” Sie schaute ihn an und gab ihm einen leichten Kuss auf den Mund. “Das war mein erster Geburtstag nach 5 Jahren, wo ich endlich mal wieder einen Partner an meiner Seite hatte. Ich glaube, das hat meine Familie auch sehr gefreut.” “Du hast wirklich eine so tolle Familie.” Wincent strahlte Steffi an. “Und sie lieben dich, besonders die Kleinen.” Steffi schaute ihn verliebt an. “Ich muss sagen, dass mich das heute schon ein bisschen beeindruckt hat, wie du mit Emilia umgegangen bist. Das war schon süß.” Sie nahm ihr Handy und zeigte ihm das Foto. “Vielleicht kann ich mich ja irgendwann mal an diesen Anblick gewöhnen.” lächelte sie ihm zu. Das zu hören machte Wincent echt glücklich und er zog Steffi eng an sich ran. Ihm hat der Tag heute viel Spaß gemacht und er hat einfach wieder gemerkt, wie sehr er es liebt, eine Familie um sich zu haben. In Steffis Familie fühlt er sich so wohl, jeder hat ihn sofort dort aufgenommen und das Highlight waren natürlich die Kiddies. Für ihn war es irgendwie auch ein ganz besonderer Moment, als er mit dem kleinen Baby auf dem Sofa saß und sie füttern durfte. Er fühlte sich auch ein bisschen geehrt, dass Diana ihm da direkt vertraut hatte. Er war immer noch ganz fasziniert von diesem kleinen Bündel in seinem Arm und hatte sich tatsächlich ab und zu bei dem Gedanken ertappt, wie es wohl wäre, sein eigenes Kind in den Armen zu halten.
[2] Und er spürte, wie Steffi langsam diese Gedanken vielleicht auch ein bisschen mehr zuließ. Sie brauchte noch Zeit, aber er war der festen Überzeugung, dass sie auf dem richtigen Weg war. Als sie das Foto anschaute, sah er in ihrem Blick, dass sie das nicht unberührt ließ. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn. “Ich liebe dich. Und ich freue mich auf unseren weiteren Weg.” nuschelte er in ihr Haar. “Darauf freue ich mich auch. Danke, dass du heute bei mir warst und noch bist. Ich liebe dich.” Eng aneinander gekuschelt schliefen sie ein.
Am nächsten Morgen frühstückten sie noch gemütlich zusammen, bevor Wincent sich auf den Weg zu seiner Familie machte und Steffi die restlichen Besorgungen erledigte, bevor sie dann auch zu ihren Eltern fuhr, um dort Heiligabend zu verbringen. Natürlich hätte sie Wincent auch gerne dabei gehabt, aber dafür freute sie sich auf die Weihnachtstage, die sie dann bei seiner Familie verbringen durfte. Vielleicht würden sie ja irgendwann auch mal eine eigene Familie haben, mit der sie dann die Tage feiern konnten. Sie genoss aber auch sehr den Abend, den sie gemütlich mit ihrer Mama, ihrem Stiefpapa, ihrer Oma, Onkel, Tante und Cousins verbrachte. Natürlich war aber auch an diesem Abend ihre Beziehung zu Wincent Thema. Inzwischen waren auch alle vollends davon überzeugt, dass Wincent ihr gut tat und die beiden es wirklich ernst miteinander meinten. Trotzdem war ihre Mama auch froh, dass sie das Thema Familienplanung langsam angehen wollten und sich erstmal auf andere Sachen konzentrierten.
[3] Also sie mit Essen fertig waren, quatschten sie noch lange und spielten ein paar Gesellschaftsspiele. Steffi liebte diese Abende mit ihre Familie und wünschte sich sehr, Wincent gerade bei sich zu haben. Genau in dem Moment klingelte ihr Handy und Wincents Gesicht strahlte sie vom Display an. Sie nahm ab und startet den Videocall. “Hey, Frohe Weihnachten.” lachte Wincent und die Kamera. Steffi drehte ihr Handy so, dass ihre Familie in der Kamera zu sehen war. Alle winkten ihm zu und wünschten ihm ebenfalls frohe Weihnachten. Steffi sah sofort, dass er schon bei Marco war und leicht gerötete Wangen hatte. Sie stand auf und ging in die Küche. “Na, seid ihr schon am feiern?” “Wincent grinste breit und hielt eine Flasche Bier in die Kamera. Dann kam er dichter ans Telefon ran und flüsterte “Marco hat seine Perle hier, ist ne ganz Nette. Vielleicht schafft er da ja heute mal was.” Steffi lachte. “Was soll er da denn schaffen? So wie ich euch kenne, schafft ihr heute Abend gar nix mehr, außer euren Biervorrat.” “Heeeey nicht so frech Madame. Du fehlst mir hier. Vielleicht können wir ja nach Weihnachten nochmal ein Glühweintrinken bei uns machen?” In dem Moment kam Marco hinter Wincent ins Bild gestolpert. “Steeeeeeeeffi. Froh Weihnachn. Glühwein bei euch! bin dabeiiiii” lallte er in die Kamera. “Oh wow, der kriegt ja jetzt schon nix mehr hin.” lachte Steffi noch mehr. “Das mit dem Glühwein Abend finde ich aber ne gute Idee, das kriegen wir sicher hin. Bin schon ganz gespannt auf Marcos Flamme. Ich wünsche euch noch viel Spaß. Bis morgen.” “Bis Morgen meine Süße Zuckerpuppe.” grinste er frech in die Kamera. “Wincent!!!” ermahnte ihn Steffi. Wincent winkte ab. “Jaja, ich liebe dich. Freue mich auf dich.” Steffi musste wieder grinsen. “Ich liebe dich auch. Bis Morgen. Und treibt es nicht zu wild. Du musst morgen fit sein.” Dann legte sie auf und schüttelte den Kopf. SIe gönnte es ihm, dass er endlich mal wieder in Ruhe mit seinen Freunden feiern konnte, ohne sich große Gedanken zu machen.
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Auf Halbem Weg - Steffi (1)
FanficTeil 1 Steffi und Wincent Steffi (28) gerät durch einen dummen Streich in Kontakt mit Wincent Weiss, den sie bis dahin so gut wie kaum kannte. Wie kam es zu diesem Treffen und wie wird es ausgehen?
