Endlich Samstag. Wincent war heute schon früh wach, denn es würde für ihn, Amelie und Noah zu Maria, der Gewinnerin der Nikolaus Verlosung nach Thüringen gehen. Er freute sich schon sehr darauf. Über den Crew Account hatte er kurz mit ihr geschrieben und war schon ganz aufgeregt. Was genau sie erwartete, wusste er gar nicht genau. Er hatte nur geschrieben, dass sie auf ein paar Stunden kamen, um einen entspannten Nachmittag zur Vorweihnachtszeit zu haben. Er wusste, dass ihre Familie dabei sein würde und eine Freundin, die ebenfalls großer Fan war. Sie hatte nur etwas von Glühwein geschrieben, woraufhin er sich schon etwas ärgerte, dass sie abends noch nach Erfurt weiterfahren würden, da hier und in Leipzig am nächsten Tag noch Termine beim Radio anstanden. Aber vielleicht würden ja Noah oder Amelie zurückfahren. Die beiden waren gestern Abend in Hamburg angekommen und hatten im Hotel übernachtet. Als er sich langsam aus der Decke schälte, rührte Steffi sich neben ihm. “Ich wollte dich nicht wecken.” flüsterte er ihr leise entgegen. “Alles gut, hast du nicht. Ich wollte mich ja auch von dir verabschieden. Ihr kommt ja sicher erst Sonntag spät wieder, oder?” “ Vermutlich ja. Du hast also ein ganzes Wochenende Ruhe vor mir.” “ Na endlich.” lachte Steffi. Wincent lehnte sich nochmal zu ihr zurück, um ihr einen Kuss zu geben. Dann hüpfte er unter die Dusche. Steffi wollte gerade aufstehen, als Wincents Handy klingelte. Es war Noah. Steffi griff danach und nahm ab. “Hallo Noah, was gibts denn so früh?” “Oh, Hi Steffi, hab ich euch geweckt?” “Ne, alles gut, Wincent steht schon unter der Dusche.” “Ah okay, es gibt ein Problem wegen später. Amelie geht es nicht gut, sie hat die ganze Nacht gespuckt...Sie wird nicht mitkommen können.” “Oh Mist, und könnt ihr nicht alleine fahren?” fragte Steffi. “Das ist schwierig. Ich soll ja Fotos und Videos für den Vlog machen und wollte den Sonntag nutzen, um schonmal etwas zu schneiden. Ich weiß nicht, ob Wincent alleine zu dem Interview kann, Amelie hat da ja immer alles im Griff gehabt und so.” “Ja gut, verstehe. Sag mal ist Amelie gerade bei dir?”
[2] “Nein, aber ich kann mal eben rüber gehen. “Das wäre super, dann gib sie mir mal, wenn das geht.” Steffi hörte, wie Noah zu Amelies Zimmer ging und ihr das Telefon reichte. “Hallo Steffi, du das tut mir mega leid mit heute. Ich schaffe das nicht.” “Alles gut, ruh dich aus. Ich könnte doch einspringen. Du müsstest mir nur sagen, worauf wir achten müssen.” “Das würdest du machen? Das wäre großartig. Nichts gegen die Jungs, aber alleine wären sie aufgeschmissen.” Steffi nahm ein müdes Lachen wahr. Amelie klang wirklich nicht gut. “Na klar, das werde ich schon hinkriegen. Und wenn du willst, kannst du auch hier in der Wohnung bleiben. Ist vielleicht etwas entspannter, als im Hotel.” “Das ist echt lieb, danke. Ich würde dir dann gleich einfach noch kurz was dazu sagen und dir alles weitere per Mail schicken. Auf der Hinfahrt hast du ja genug Zeit, dir das alles anzuschauen. Und sonst ruf mich an. Bis gleich.” Als Steffi auflegte, kam Wincent gerade aus dem Bad. “Wer war das denn so früh?” fragte er irritiert. “Amelie kann nicht mit, sie hat Magenprobleme. Dafür springe ich ein.” “Oh scheiße, also das mit Amelie. Und jetzt übernimmst du ihren Job? Na das kann ja was werden.” “Ey! Vorsichtig. Deine Alternative wäre, dass ihr alleine fahrt. Und da wissen wir alle, dass das nichts werden kann.” lachte Steffi und warf mit einem Kissen nach ihm. Wincent sprang zur Seite, wobei ihm das Handtuch, welches um seine Hüften gewickelt war, runterfiel. “Oh Hallo.” grinste Steffi ihn an und riss ihre Bettdecke zur Seite. “Haben wir noch ein bisschen Zeit?” Wincent ging langsam auf sie zu und Steffi zog ihr Shirt aus. Dann beugte er sich über sie und drückte sie zurück auf die Matratze. Seine noch nassen Haare tropften auf Steffis Oberkörper und ihre Brust. Ihr Lippen berührten sich und schnell waren sie in einer wilden Knutscherei verloren. Mit einer Hand schob Wincent Steffis Höschen runter und löste sich leicht von ihr. Er drehte sie bestimmt auf den Bauch und drückte dann seine Hüfte an ihren Po. Lustvoll begutachte er den Anblick von Steffis Po und Rücken und konnte sich nicht länger halten. Nach dem letzten Stoß stöhnten beide kurz auf und Wincent ließ sich neben Steffi auf das Bett fallen.
[3] “Wow, damit habe ich heute morgen nicht gerechnet.” lächelte Steffi ihn glücklich an. “Ich auch nicht, aber es bot sich einfach an. Ich liebe dich sehr.” Er stupste mit seiner Nase an ihre und gab ihr dann einen zärtlichen Kuss. “Ich kann dir aber auch einfach nicht widerstehen, wenn du da so unschuldig liegst.” Steffi zuckte mit den Schultern. “Tja, ich wusste schon immer, wie ich kriege, was ich will. Ich liebe dich auch.” “Ich finds übrigens sehr schön, mich gleich nicht von dir zu verabschieden.” Mist, da war ja was, fiel es Steffi wieder ein. “Ich sollte auch mal fix duschen.” “Ich müsste eigentlich auch nochmal…” Wincent sah sie auffordernd an. “Nix da, sonst kommen wir ja nie los. Du hattest deinen Spaß.” mit den Worten verschwand sie im Bad. Wincent fuhr sich mit den Händen durch die Haare. Was stellte diese Frau nur mit ihm an? Er war total vernarrt in sie und konnte es manchmal gar nicht fassen, dass sie inzwischen schon über 7 Monate ihr Leben miteinander teilten. Er war verliebt wie am ersten Tag und hoffte, dass dieses Gefühl einfach für immer bleiben würde.
[4] Wenig später kamen Noah und Amelie zu ihnen. Amelie sah wirklich nicht gut aus und sie erzählte Steffi auch nur die wichtigsten Dinge, bevor sie sich aufs Gästesofa legte, um dort weiter zu schlafen. Steffi hatte ihr alles fertig gemacht. Dann machten sie die drei auf den Weg nach Thüringen. Wincent fuhr und Steffi verkrümelte sich auf den Rücksitz, um Amelies Mails und Pläne für die beiden Tage genau zu lesen. Im Gepäck hatten sie Tüten mit Geschenken für Maria, ihre Freundin und Familie. “Wie ist denn jetzt genau der Plan für Heute?” wollte Noah wissen. “Also wir kommen so gegen 15 Uhr dort an und hatten so 3 Stunden eingeplant, zum quatschen, Fotos machen und Glühwein trinken.” “Glühwein?” fragte Noah freudestrahlend. “Ja, so hatte Maria mir das zumindest geschrieben, sie wollten Glühwein servieren.” “Und wie kommen wir da dann wieder weg? Ich kenne uns doch.” lachte Noah. “Joar, gute Frage.” kam es von hinten. “Ich halte mich erstmal zurück, dann kann ich nachher zum Hotel fahren.”
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Auf Halbem Weg - Steffi (1)
FanfictionTeil 1 Steffi und Wincent Steffi (28) gerät durch einen dummen Streich in Kontakt mit Wincent Weiss, den sie bis dahin so gut wie kaum kannte. Wie kam es zu diesem Treffen und wie wird es ausgehen?
