„Lilly... ich liebe dich, daran darfst du nicht zweifeln...", wisperte er, zog mich noch näher an sich heran und bedeckte meinen Nacken mit zarten Küssen, was mir unweigerlich einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen lies. „Wie kommst du hier rein?" „Dein Zweitschlüssel... den du mir gegeben hattest... ich hab mir Sorgen gemacht... hab zig mal versucht dich anzurufen, und bin dann hierher... hab auf dich gewartet und bin auf der Couch eingenickt... ich hab keine andere.. also keine andere Frau..." Ich versuchte mich etwas nach hinten zu drehen und seinen Blick zu erhaschen. „Und warum stehst du dann nicht zu uns? Ich will endlich von dir wissen, was das hier mit uns ist. „Something special... listen, I never wanted tu hurt you in such case... Honestly, my feelings are... straight... but... ich will mein Privatleben einfach schützen. Unser Leben, verstehst du. Immer mehr Touristen kommen die letzten Jahre hierher... es muss mich nur einer erkennen und handeln... weißt du was dann hier los ist. Unabhängig von dem Gerede, was es eh schon gibt...." „Ja, das Gerede kenne ich... Emily hat mir davon erzählt... und? Sollen sie doch wissen, das wir uns mögen und...", den Rest verschluckte ich. „Nur mögen?", schmunzelte er. „Ich breite dir mein Herz aus, sage was ich für dich empfinde... aber drehen wir den Spieß mal um. Was empfindest du für mich?" „Veräppelst du mich jetzt?" „Nope, aber ich muss mich vor dir nackig machen... und was kommt von dir?" „Du bist nackt!", stellte ich trocken fest und musste nun selber schmunzeln. „Lilly, ich liebe dich... ich möchte mit dir zusammen sein... aber eigentlich sind wir das doch schon, oder? Lass es mit uns langsam angehen... gemeinsam, step by step..." Patrick nahm mein Kinn zwischen seine Finger, sah mich eindringlich an, und noch bevor ich was erwidern konnte, verschloss er meine Lippen mit seinen. Leicht stupste seine Zunge gegen meinem Mund und ich gewährte trotz meiner immer noch vorhandenen Zerrissenheit, Einlass. Im Nu wurden Patricks Küsse inniger, fordernder, und drückte mich noch näher an sich, das ich ihn pulsieren spürte. „Steh auf!", stieß er hervor, und packte schon um meine Hüfte. Ich dachte, er wollte raus, aber als ich aus der Wanne steigen wollte, drückte er mich schon gegen die Duschumrandung und griff zwischen meine Beine. Forsch schob er seine Finger in mich und stieß zu, sodass ich laut aufstöhnte. Mein Verstand hatte ausgesetzt. Zusätzlich umfasste er meinen Busen, knetete ihn und kniff mir leicht in die Brustwarze. So forsch kannte ich Patrick nicht und war etwas überrascht. „Gummi?" „Badezimmerschrank links...", presste ich hervor, da Patrick mich mit seinen Berührungen völlig aus der Fassung brachte. „... aber brauchen wir die wirklich? Ich verhüte doch..." „Safety first!", raunte er mir zu und holte es. Ungeduldig riss er die Verpackung auf, stülpte sich das Kondom über und als ich mich zu ihm rum drehen wollte, drückte er mich schon wieder ans Glas. Sachte presste er meine Schenkel etwas auseinander und stieß auch schon in mich, das ich erneut laut aufstöhnte. Feste umpackte er mein Becken und drang immer tiefer und fester in mich ein. Ich versuchte irgendwie halt zu finden, denn vor Erregung wusste ich langsam nicht mehr wo oben und unten war, aber diesen halt übernahm Patrick. Ich musste ihm vertrauen, mich ihm hingeben, mich fallen lassen. Plötzlich merkte ich die Hitze, die in mir Aufstieg, Patricks tiefe Stöße waren der Auslöser, die mir dieses wohlige und unbeschreibliche Gefühl bescherten, und als er dann noch seine Hand hinzunahm, war es die Erlösung. „Pat... ich... ich... ich liebe dich!", stöhnte ich laut auf, als Patrick ebenfalls mehrfach laut aufstöhnte und kam. Völlig am zittern hielt mich Patrick dennoch fest in seinem Arm und hauchte mir „und ich liebe dich Lilly!", zu, bevor er sich mir entzog.
Wir sprachen erstmal nicht mehr über unseren Streit, was ich Patrick dennoch anrechnete war, das er, als Emily am nächsten Morgen Rose brachte das Wort ergriff um ihr etwas mitzuteilen. „Emily, ich... wir... ich meine, du solltest etwas wissen... Lilly und ich... also wir beide... wir sind ein Paar... ich finde, du solltest das wissen...", gab er zu und strich sich wieder unbeholfen über den Hinterkopf. „Ach Patrick, das weiß ich doch schon längst... meint ihr, ich hab keine Augen im Kopf, so verliebt wie ihr euch beide immer anseht? Ich bin zwar ne alte Schachtel, aber noch lange nicht senil!", lächelte Emily und drückte erst Patrick und dann mich. „Kommt doch bitte heut Abend zum Essen. Tom würde sich auch sehr freuen..." „Danke, das geht leider nicht... ich fliege heut Abend schon wieder nach Deutschland, ein anderes Mal gern!" Mir entglitt jegliche Gesichtsfarbe, was sich Emily bemerkte und reagierte. „Ach du Schreck, ich hab daheim noch was vergessen. Wisst ihr was, genießt doch noch etwas eure wenige Zeit, ich nehm Rose noch mit zum Markt... und bring sie später! Bis nachher!", schon war sie weg...
„Wann hattest du vor mich darüber in Kenntnis zu setzen?", Schoß es nur so aus mir heraus, als Emily zu Tür raus war. „Ja... es hatte sich halt noch nicht ergeben.", seufzte er. „Patrick, genau das meine ich. Du erzählst mir kaum was. Ich erfahre immer nur so Sachen nebenbei.., als ob es nicht wichtig ist. Als Paar spricht man darüber. Aber nein, du nicht. Du bist und bleibst ein Mysterium!" „Lilly... bitte... jetzt sei doch nicht schon wieder sauer.., wann hätte ich dir das denn sagen sollen? Mitten in unserem Streit? Während wir miteinander geschlafen haben? Wann?" „Gestern! Darum ging es doch in deinem Telefonat, oder nicht?", funkelte ich ihn an. „Hast du gelauscht?" „Nein! War auch nicht nötig, so laut wie du gesprochen hast!" „Hey, es ist nur für ein paar Tage... dann hab ich frei... was hältst du davon, wenn wir danach ein Paar Tage wegfahren, mit Rose. Du sagtest doch, du kennst so wenig von Irland... vielleicht eine Rundreise... einfach ein Paar freie Tage für uns..." „Wirklich? Aber eigentlich muss ich nächste Woche zwei Tage nach Hamburg... Meeting und so... und wo hast du die Termine?" „Ich flieg nach Berlin, dann gehts Weiter nach Hamburg und Freitag komm ich zurück... schade... aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben ja? Wir schauen, das wir uns bezüglich der Termine in Zulunft besser austauschen... ok? Und jetzt lass uns bitte nicht mehr streiten... wobei... da gibt es doch so ne Sache... zur Versöhnung..., oder?!", grinste Patrick frech, zog mich in seine Arme und küsste mich liebevoll.
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Kenmare... wo sich Zukunft mit Vergangenheit verbindet
FanfictionLilian ist Single, glücklicher Single und arbeitet in einer renommierten Spedition als Human Ressource Managerin. Ab und an verirrt sich mal ein Mann in ihr Leben, aber seit 18 Jahren hat sie nie wieder jemanden so nah an sich rangelassen wie ihn...