Kapitel 147

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Etwas verwirrt und fragend sah ich sie an, doch sie winkte nur ab. „War das jetzt alles oder lässt du uns nochmal alleine?“, fragte T. „Wie gesagt, mir war langweilig. Und so lange Ardian mich nicht aus seinem Haus schmeißt, bleibe ich hier.“ Auffordernd sah T mich an, doch ich tätschelte nur schmunzelnd seine Wange. „Ich hatte sowieso Hunger.“ Belustigt rutschte ich vom Sofa und lief zurück in die Küche, während ich meinen Bademantel wieder schloss. In der Küche bereitete ich mir dann ein etwas größeres Frühstück zu. Eine Tasse Kaffee, Minipfannkuchen mit Nutella, kleine Waffeln mit Puderzucker, ein paar Erdbeeren, Cini Minis und noch ein Glas Orangensaft. Während ich das alles zubereitete, kamen dann auch T und Mary in die Küche und setzten sich an den Tisch, bevor T fragte: „Was dagegen, wenn wir uns ein bisschen Blut klauen? Wir würden gerne mit dir zusammen frühstücken.“ „Von mir aus.“ Nun kam T zu mir, legte seine Hand an meine Hüfte und drehte mich leicht zu sich. „Ich darf doch mal kurz.“ Kurz leckte er an meinem Hals und biss hinein, löste sich aber sofort wieder und meinte: „Mach' einfach weiter. Ich mach' die Wunde gleich zu.“ Leicht nickte ich und bereitete weiter mein Frühstück zu, während immer wieder Geschirr aus meinen Schränken flog. Da drehte ich mich mal um und das was ich sah, hätte ich nicht erwartet. Mein Blut wurde direkt aus meinem Hals gebendigt, was ich nicht spürte, und T und Mary machten es zu Blutkristallen, Geleewürfeln und... Blutpudding? Auf jeden Fall änderten sie zum Teil die Konsistenz und sonst schwebte mein Blut einfach in der Luft. „Das sieht ja nicht sehr hygienisch aus.“, meinte ich einfach und machte dann weiter mein Frühstück. Als ich fertig war, wollte ich mein Essen eigentlich auf den Tisch stellen, doch mein Blut versprerrte mir den Weg. Daraufhin kam T schmunzelnd zu mir und leckte kurz an meinem Hals, bevor das Blut in der Luft zu Geleewürfeln wurde, auf dem Berg der anderen Würfel landete und ich mein Essen auf den Tisch stellte.

Sohn des Teufels Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt