Kapitel 90

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Schmunzelnd schnitt ich die Lungen und dann das Herz raus, welches ich T zum Fressen gab. Da kam wenig später Mary zu uns, wobei ihr Opfer gerade kreidebleich, tot und ein bisschen zusammen geschrumpelt an ihren, bestimmt 40 Zentimeter langen, schwarzen Fangzähnen hing. Also vermutete ich, dass sie ihn gerade leer trank. „Schmeckt's?“, fragte T sie, während er sich beim Essen des Herzens immer mehr einsaute. Aber das schien ihn herzlich wenig zu stören. „Leider ist er kein wirklicher Gaumenschmaus. Aber solange Ardian in der Nähe ist, sollte ich mich voll fressen. Wir wollen ja alle drei nicht, dass es unnötige Opfer gibt. Aber ich weiß ja eh schon, dass du nicht so schnell stirbst, Ardian.“ „Was heißt denn 'nicht so schnell'?" Während ich das fragte, ließ sie ihr Opfer fallen, verwandelte sich zurück und grinste mich mit leuchtenden Augen an. „Du wirst irgendwann getötet. Aber ich sage dir nicht wann und von wem. Und erst recht werde ich dir nicht sagen wie. Dann wäre es ja nicht mehr so interessant.“

Sohn des Teufels Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt