Kapitel 21

1.5K 66 8
                                        

*Zeitsprung: nächster Tag, Mittag*
T und ich aßen gerade zu Mittag und warteten, denn in ein paar Minuten würde die Polizei hier sein. „Dyzzy, denk' dran... Ich werde deinen Körper gleich ein bisschen manipulieren und egal was ich sage... Spiel' einfach mit.“ Ich nickte, als es plötzlich klingelte. „Los geht's.“ Ich stand auf und lief zur Haustür, welche ich öffnete. Davor standen zwei Polizisten und ich sah sie gespielt verwundert an. „Hallo?“ „Guten Tag“ „Hallo... Sind Sie Ardian Bora?“ „Ja.“ „Wir müssen dringend mit Ihnen reden... Dürfen wir eintreten?“ „Äh ja, natürlich.“ Ich führte die beiden in die Küche, wo T uns überrascht ansah und aufstand. „Was ist denn hier los?“, fragte er unschuldig und einer der Polizisten fragte: „Wer sind Sie, wenn ich fragen darf?“ „Ich bin Ardians Freund.“ Sie nickten und wandten sich an mich. „Ist es ok für Sie, wenn Ihr Freund hier ist?“ „Ja natürlich. Aber was ist denn los?“ Ich klang ziemlich besorgt, musste aber eigentlich fast lachen. „Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Eltern gestern Abend verstorben sind.“ Ich weitete langsam meine Augen. „W-was?“ Tränen sammelten sich in meinen Augen und zum Glück hielt T meinen Lachkrampf zurück. „Leider müssen wir davon ausgehen, dass Ihre Eltern brutal ermordet wurden.“ „E-ermordet?“ Nun brach ich in Tränen aus und T zog mich an seine Brust. Ich weinte einfach, während T mit den Polizisten sprach und mir sanft über den Rücken strich. „Gibt es denn Hinweise auf den Täter?“ „Leider nicht. Das Haus, in dem sie lebten, wurde gesprengt und liegt in Trümmern. Und bisher konnten wir keine DNA-Spuren oder die Mordwaffe finden. Aber vielleicht haben Sie ja eine Idee, wer es gewesen sein könnte.“ „Ich habe leider keine Idee... Und du, Ardy?“ Ich schüttelte den Kopf und umklammerte T immer mehr. „Wo waren Sie denn gestern zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr?“ „Beschuldigen Sie etwa uns, meine Eltern getötet zu haben?“, fragte ich gespielt geschockt. „Wir müssen in alle Richtungen ermitteln.“ Leicht nickte ich. „Also wo waren Sie denn?“ „Ich habe mich mit meinem Freund getroffen und dann sind wir hier her gekommen.“ „Und was haben Sie in dieser Zeit gemacht?“ Langsam gingen meine Tränen zurück und unsere Wangen wurden rot. „Wir...“ Ich räusperte mich. „Wir hatten Sex...“ Sie nickten und einer schrieb alles auf. „Kann jemand bestätigen, dass Sie hier waren?“ „Mhm... Frau Peters von gegenüber hat uns bestimmt gesehen. Sie guckt oft aus dem Fenster.“ „Das werden wir überprüfen. Aber wir würden noch wissen wollen, wie Sie heißen.“ Kurz sah T die beiden überrascht an, bevor er antwortete.

Sohn des Teufels Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt