*Yun's Sicht*
Verschlafen rieb ich mir die Augen. Es war um die 11 Uhr. Gähnend setzte ich mich auf und sah zu der Musikanlage. Jetzt schon die Musik zu starten wäre wohl ein wenig übertrieben. Außerdem wusste ich noch nicht einmal, ob Samu schon wach war oder nicht. Wobei... eigentlich konnte ich ja mal nach ihm schauen. Immer noch müde stand ich auf und schleppte mich an die Tür. Ich war erst mitten in der Nacht eingeschlafen. Naja, eher gesagt hatte ich mich wieder einmal in den Schlaf geweint. Es war ein Wunder, dass ich deshalb keine Kopfschmerzen hatte. Als ich die Tür auf geschlossen hatte öffnete ich sie ein wenig und lugte aus meinem Zimmer. Niemand war zu sehen und die Tür von Dad's Zimmer war noch immer geschlossen. Immer wenn die Tür zu war hieß es noch er war am schlafen, denn sobald er wach war hatte er die Tür offen, damit Mimi und Kisu ins Zimmer konnten. Auf dem Boden sah ich das Tablett schon stehen. Dies holte ich in mein Zimmer, damit die zwei Katzen nicht dran gingen. Anscheinend war Samu extra aufgestanden um mir das Tablett zu machen und war nun wieder ins Bett gegangen. Nachdem ich das Frühstück auf meinen Tisch neben der Couch abgestellt hatte huschte ich aus meinem Zimmer und machte die Tür wieder zu. Leise hoppste ich durch den Flur zum Zimmer meines Vaters. Ohne großen Lärm zu machen öffnete ich die Tür und sah hinein. Er lag wirklich im Bett und hatte die Decke ganz weit hoch gezogen. Leise schlich ich auf die andere Bettseite und legte mich zu ihm ins warme Bett. Damit ich mich an ihn kuscheln konnte rutschte ich näher an ihn heran. Wieder einmal roch er so gut, dass ich meine Augen schloss und seinen Geruch tief ein atmete. Sein Atem ging regelmäßig, so wie sein Herzschlag, weshalb ich auch ganz schnell an seinen Körper gekuschelt einschlief.
*Santtu's Sicht*
Langsam erwachte ich wieder aus meiner Traumwelt. Am liebsten wäre ich dort geblieben, denn dort war mein Leben und alles andere einfach nur perfekt. Verschlafen grummelte ich auf und kniff meine Augen zusammen, da mich die Sonne etwas nervte. Als ich mich bewegen wollte spürte ich etwas ganz dicht an meinem Körper und unter meinem linken Arm liegen. Um zu sehen was dies war zog ich meinen Kopf unter der Decke hervor. Eine kleine schlafende Yun lag an mich gekuschelt unter meinem Arm. Als ich sie so süß da liegen sah huschte ein Lächeln über meine Lippen. Seit Tagen wünschte ich mir dass sie bei mir wäre. Ich wünschte mir so sehr, dass ich Morgens mit ihr an meiner Seite aufwachen würde und nun war mein größter Wunsch wahr geworden. Lächelnd beobachtete ich mein ein und alles. Ich hätte weinen können vor Freude das meine Süße wieder bei mir war. Sanft strich ich ihr durch die Haare während ich sie weiterhin lächelnd beim schlafen beobachtete. Leider wurde Yun jedoch durch meine Berührung wach. Sie streckte sich einmal, bevor sie ihre Augen öffnete. Verschlafen sah sie in meine blauen Augen. Sofort riss sie ihre Augen auf. Blitzschnell löste sie sich von mir und stolperte aus dem Bett. Ich setzte mich auf und sah ihr in die großen schockierten Augen. "Yun. Bitte lass mich dir alles erklären." bat ich sie leise. Ihr Atem ging schnell. Ihr Blick war immer noch schockiert. Anscheinend hatte sie gedacht dass Samu hier liegen würde und nicht ich. Erst jetzt fiel mir auch ihre dünnen Arme auf. Sie waren viel dünner und knochig als damals. Erst jetzt, wo ich sie so vor mir stehen sah, wurde mir klar was ich überhaupt angerichtet hatte. "Yun." hauchte ich. Ich war schockiert meine große Liebe so zu sehen. Noch immer starrte sie mich an, eh sie aus dem Zimmer stürzte. "Yun!" rief ich ihr noch hinterher.
*Yun's Sicht*
Was zum Teufel machte mein Ex bitteschön im Bett meines Vaters?! Ich musste mich ziemlich am Riemen halten um nicht irgendwie los zu schreien. Verdammt was machte der hier?! Ich dachte im Bett wäre Samu und nicht der da! Schockiert über die Tatsache dass ich gerade mit meinem Ex in einem Bett gelegen hatte und sogar gekuschelt hatte stürmte ich aus dem Schlafzimmer meines Vaters. Auf dem Flur rannte ich dann acuh noch in Samu hinein. "Was macht der denn hier?" fragte ich ihn geschock als ich zu ihm aufsah. Ebenfalls schockiert sah Samu mich an und wechselte Blicke zwischen seiner Schlafzimmertür und mir. "Ich dachte du wärst in deinem Zimmer." - "Warum ist er da?" fragte ich wieder total aufgelöst und griff mir in die Haare. Samu hob mich hoch und trug mich in mein Zimmer. Dort erzählte er mir warum Santtu hier war. Wegen mir hatte er sich selbst mit Alkohol abgefüllt. Nur weil er unter dieser Trennung litt. "Wieso warst du eigentlich in meinem Zimmer?" Sturr sah ich weiterhin gerade aus und reagierte nicht auf die Frage meines Vaters. Was sollte ich jetzt nur tun?
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Lifesaver
FanficEin kleines Mädchen ganz alleine auf der Straße. Wo es wohl herkommt und wo ihre Eltern sind? Das ist unklar. Doch ihr Finder und somit auch Lebensretter wird es herausfinden und ob er die Kleine bei sich aufnimmt... das werdet ihr alles sehen.
