177. der große Moment

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Das restliche Essen verlief ein wandt frei. Es passierte zum Glück nichts mehr schlimmes. Der Ring befand sich in der kleinen roten Schachtel, die in meiner Hosentasche war. Das Essen war wie immer vorzüglich, doch wurde es nun Zeit zu gehen. Larry brachte uns die Rechnung. Nachdem ich bezahlt hatte führte ich Jules aus dem Restaurant. Bevor wir ans Auto gingen liefen wir einmal um den ganzen Block was wirklich schön war. Nach dem Spaziergang setzten wir uns ins Auto. Jules dachte ich würde nun nach Hause fahren und der Abend wäre beendet, doch fuhr ich schweigend zu meinem Lieblingsplatz. Jules Fragen wohin wir fuhren ignorierte ich. Lieber konzentrierte ich mich auf die Straße. Zu meinem Glück war heute eine klare Nacht. Es waren nur wenige Wolken am Himmel. Die Sterne und der Vollmond leuchteten heute sehr hell. Alles war perfekt, um meiner geliebten Jules den Antrag zu machen. "Samu, jetzt verrate mir doch endlich mal wo wir hin fahren!" quängelte sie mal wieder herum. Jules war gerade schlimmer als meine kleine Tochter. Anscheinend verbrachten die beiden etwas zu viel Zeit miteinander. "Samu." - "Surprise Darling. Surprise." antwortete ich ihr nur lächelnd. Früher oder auch später würde sie schon sehen wo es hin ging. Beleidigt sah Jules aus dem Fenster. Ihre Arme hatte sie vor der Brust verschränkt, während sie einen Schmollmund machte. "Och Süße..." meinte ich grinsend. Ich legte meine rechte Hand auf ihr Bein, doch schlug sie meine Hand weg. Sie sah so süß aus, wenn sie schmollte. Generell, wenn sie wütend war. Lächelnd sah ich sie kurz an, bevor ich mich wieder auf die Straße konzentrierte. "Du bist doof." meckerte sie. "Doof und blond!" - "Ach Süße, lass dich doch einfach überraschen." Ich legte wieder meine Hand auf ihr Bein, doch wie beim ersten Mal wurde sie weggeschlagen. Also ließ ich es einfach bleiben. Schweigend fuhr ich einfach weiter, bis wir endlich angekommen waren. Den Wagen parkte ich auf der selben Stelle, wie beim ersten Mal. "Du wartest hier wieder."- "Dein Ernst?" fragte sie mich ungläubig. Ich lief zum Kofferraum und holte eine Decke heraus. Diese brachte ich schnell zu unserem Platz. Schnell lief ich wieder zu meinem Wagen und holte Jules. Diese führte ich zu unserem Platz. An den Platz wo alles angefangen hatte. "Samu! Das ist ja..." Ich nickte. Bevor ich mich vor sie stellte hauchte ich ihr einen Kuss auf die linke Schläfe. "Jules. Ich bitte dich, jetzt einfach nichts zu sagen und mir einfach zu zu hören. Dieses Mal ist es nicht so romantisch wie letztens. Dafür stehen die Sterne und der Vollmond ganz hell am Himmel." Ich stoppte. Wir beide sahen in den Himmel, eh wir uns wieder anschauten und ich fort fuhr. "Wir beide haben uns Dank Yun kennengelernt. Erst an Yun's Geburtstag habe ich dich richtig wahr genommen. Am selben Tag habe ich dich noch nach einem Date gefragt. Was danach passierte war jedoch nicht geplant. Ich wollte es ganz langsam mit dir angehen, da du mir wichtig bist. Doch landeten wir sehr schnell im Bett. Darauf hatten wir unser erstes Date. Wie heute habe ich dich in eines der teuresten Restaurants ausgeführt. Doch hier, wo wir gerade stehen, hat alles angefangen. Hier habe ich dich gefragt, ob du mit mir zusammen sein willst. Glücklicherweise hast du 'Ja' gesagt. Damals hatte ich schon ziemliche Angst vor deiner Antwort gehabt und so ist es auch heute. Obwohl es sehr schnell zwischen uns beiden gelaufen ist und wir zwei Mal kurz vor einer Trennung standen möchte ich dich heute fragen..." Ich kniete mich vor ihr nieder, zog die rote Schachte hervor und öffnete sie. "Jules de Rosa, willst du mich heiraten?" Jules hielt sich ihre Hand vor den Mund. Tränen stiegen in ihre Augen. Zögernd nickte sie. Zuerst schwach, doch dann stärker. Dazu wiederholte sie immer wieder die eine Antwort. Die Antwort, die ich hören wollte. Mit Freundentränen in den Augen fiel sie mir um den Hals. Dort weinte sie sich erst einen Moment lang aus. Nachdem sie sich etwas beruhigt hatte steckte ich ihr den Ring an den linken Ringfinger an. Sofort legte ich meine Hände an ihre Wangen und zog sie an mich, um sie zu küssen. Unsere Lippen trafen immer wieder aufeinander. Ich war so stolz auf mich, dass ich es geschafft hatte. Ich hatte mich getraut sie zu fragen und diese Frage hatte sie bejaht.

Sorry, dass in letzter Zeit nichts kam. Ich bin gerade damit beschäftigt ganz viele Teile vorzuschreiben, da ich Ende des Monats auf Klassenfahrt gehe.

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