*Yun's Sicht*
Als mein Wecker klingelte schlug ich sofort meine Augen auf und sprang aus dem Bett. Ich war sofort hellwach und hopste zu meinem Kleiderschrank. Sofort öffnete ich die Türen des Schranks schwungvoll. Ich sah mich etwas um und entdeckte die drei Hemden von Samu, die ich damals, als er mich gefunden hatte, von ihm bekam. Ich nahm sie raus und lief mit ihnen runter zu meinem Papi. Schon auf dem Flur roch ich das leckere Essen, dass er gerade kochte. Deshalb ging ich sofort in die Küche. "Rat mal was ich im Kleiderschrank gefunden habe." sagte ich, weshalb Samu sich umdrehte. "Na du?" Ich lächelte ihn an und setzte mich an den Esstisch. "Guck mal." sagte ich und hielt ihm die drei Hemden hin. Samu lachte mich an und kam zu mir rüber. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und setzte sich neben mich. "Erzählst du mir unsere Geschichte?" - "Och Yun, die kennst du doch in und auswendig!" - "Trotzdem! Ich will sie hören und lass das Essen nicht verkockeln!" - "Shit!" Er sprang auf und sprintete zur Herdplatte. "Wenn du mich noch einmal verarschst bring ich dich um!" Ich lachte und antwortete ihm: "Tja, ist nun mal scheiße, wenn man das Essen damals verkockelt hat! Das wirst du nie wieder los." - "Ja, das wird mir auf Lebenszeit nachgetragen, ganz besonders von dir und Riku!" Er nahm die Pfanne vom Herd und brachte sie zu mir rüber an den Tisch. "Kannst du auch mal mithelfen?" - "Nö, kennst mich doch." - "Hexe!" - "Gummibärchen." Er holte zwei Gabeln aus der Schublade in denen das Besteck lag und kam zu mir und dem tollen unverkockeltem Essen. Er reichte mir eine Gabel und setzte sich neben mich. "So und jetzt erzählst du mir nochmal unsere Geschichte." - "Yun, die kennst du in und auswendig. Jedes Jahr muss ich sie dir von vorn erzählen!" - "Ja klar, weil es süß von dir war." - "Ein Wunder, dass die Geschichte dich nicht langweilt." - "Warum sollte sie?" fragte ich nach und begann aus der Pfanne zu essen. Mein Daddy legte die Gabel zur Seite und begann die Geschichte zu erzählen.
"Warum hast du Santtu verboten mich zu sehen?" fragte ich nach, nachdem er fertig erzählt hatte. "Yu, das fragst du mich jedes Mal nachdem ich dir die Geschichte erzählt habe!" sagte er genervt. "Nur weil er Angst hatte, dass du mich ins Kinderheim gibst, er mich nie wieder sehen wird und mit mir abhauen wollte?" Samu sah mich genervt an und sagte dazu nichts. "Wie geht's ihm eigentlich?" erkundigte ich mich. "Keine Ahnung. Das musst du doch wissen." sagte er eiskalt. "Warum ich?" - "Du bist doch diejenige, die sich heimlich mit ihm trifft." - "Ich treffe mich nicht mit ihm. Beantwortest du mir jetzt die Frage?" - "Warum blockst du immer ab, wenn ich dich wegen deiner leiblichen Familie frage?" - "Themawechsel." - "Nein." - "Warum fängst du immer wieder damit an? Kannst du nicht einmal meine Meinung akzeptieren?!" - "Warum fängst du immer wieder mit dem Thema Santtu an?" - "Weil er dein Bruder ist! Und Brüder sollten sich nicht streiten, sondern immer für einander da sein... wie wir beide. Wie Riku, du und ich."
DU LIEST GERADE
Lifesaver
FanfictionEin kleines Mädchen ganz alleine auf der Straße. Wo es wohl herkommt und wo ihre Eltern sind? Das ist unklar. Doch ihr Finder und somit auch Lebensretter wird es herausfinden und ob er die Kleine bei sich aufnimmt... das werdet ihr alles sehen.
