Ich zog Santtu hoch in mein Zimmer und schloss die Tür hinter uns. "Warum hast du mich hier hoch geschleppt?" fragte Santtu verwundert. Er hatte nicht mitbekommen das Jules wollte das wir gingen, doch dies erzählte ich ihm nun. "Ah, die beiden wollen alleine sein." meinte er daraufhin amüsiert. "Nein, das glaube ich nicht. Wer weiß was Samu mal wieder sagen wollte. Sie hat ihn nur in einen Kuss verwickelt damit er die Klappe hält und uns weggeschickt damit er seinen dummen Spruch nicht sagt." Von dieser Antwort, die ich gesagt hatte lachte Santtu auf. "Ach Süße, du hast wirklich kein Plan wie Erwachsene ticken. Doch eigentlich könnten wir beide ja auch..." Er kam langsam auf mich zu und grinste frech. Ich entfernte mich rückwärts von ihm bis ich eine Wand hinter mir spürte. Santtu stand nun direkt vor mir und grinste mich immer noch an. Seinen rechten Arm stützte er neber meinem Kopf damit ich nicht flüchten konnte. Links von mir stand mein Nachtisch, von daher musste er seinen linken Arm nicht abstützen. Eine Möglichkeit zu flüchten gab es jedoch noch. Gerade als Santtu mich küssen wollte bückte ich mich und sprang unter seinen Arm in die Freiheit. Ich wusste genau was er wollte, doch ich wollte nicht schon wieder mit ihm schlafen. Klar, das erste Mal war wunderschön mit ihm, doch jetzt hatte ich einfach keine Lust auf Sex. "Ach komm schon Süße. Das letzte Mal hat es dir doch auch gefallen als ich dich genagelt habe." - "Ja natürlich hat es mir gefallen, doch jetzt will ich einfach nicht. Vielleicht ein ander Mal bevor wir auf Tour gehen." Santtu blieb abrubt stehen. "Wie bevor ihr auf Tour geht? Heißt das du fährst mit?" Oh Mann, Santtu wusste es ja noch nicht und eigentlich wollte ich es ihm kurz bevor wir fuhren sagen. "Ja. Ich muss. Osmo ist selbst auf Tour und Jukka kann nicht. Deshalb muss ich als Keyboarderin einspringen." - "Warum suchen die sich nicht einfach einen anderen Ersatz, sollen die doch ein Casting oder sowas machen." - "Dafür haben sie keine Zeit mehr, deshalb kamen sie auf mich und haben mich gefragt." erklärte ich. Es war irgendwie klar das er damit nicht einverstanden war. Er war ja auch dagegen das ich später einmal in die Fußstapfen meines Vaters tritt und Musikerin werden wollte. "Aber..." Er atmete frustriert aus und setzte sich auf mein Bett. "Wir werden doch nicht lange von einander getrennt sein." - "Ha, das ich nicht lache. Es ist doch immer so das Samu und die Band mehrere Monate weg sind!" regte er sich auf und sah mich wütend an, doch im nächsten Moment ließ er seinen Kopf hängen und faltete seine Hände. Er saß so verletzt da und schon fast wie ein Häufchen Elend. "Was soll ich nur ohne dich tun? Ich vermiss dich ja schon, wenn wir uns auch nur einen Tag nicht gesehen haben." Ich setzte mich zu ihm und legte meine linke Hand auf seinen Rücken. "Wir schaffen das schon." versuchte ich ihn aufzumuntern. "Es gibt doch Internet, da können wir doch jeden Tag skypen. Abends kann ich dich anrufen und jedesmal wenn wir Zeit haben können wir ja auch noch schreiben. Wir schaffen das schon Santtu. Unsere Liebe ist so groß dass uns nichts trennen kann. Das hat man doch schon gesehen, immerhin konnte Samu uns nicht trennen und wenn Samu uns schon nicht trennen kann, dann kann diese Entfernung uns erst recht nicht trennen." - "Aber was ist wenn dir etwas passiert? Mh? Dann bin ich nicht da um dich zu beschützen!" Er sah mir in die Augen und legte eine Hand auf mein Knie. Ich legte meine Stirn an seine und schloss die Augen. Innerhalb von Sekunden spürte ich seine weichen Lippen auf meinen. Ganz zärtlich legten sie sich immer wieder auf meine und lösten sich wieder. Jeder einzelne dieser Küsse verursachte ein angenehmes Kribbeln in meinem Bauch. Es fühlte sich einfach atemberaubend an. Das Kitzeln seines kleinen Bartes machte es noch viel schöner, sodass ich einfach in die Küsse hinein lächeln musste. "Ich liebe dich." nuschelte er gegen meine Lippen und schon landeten sie wieder auf meinen. "Ich dich auch." hauchte ich lächelnd. Gott, ich hasste es wie ein Idiot zu Grinsen, doch bei Santtu konnte ich einfach nicht anders. Ich musste nur seinen Namen hören und schon fing ich wie ein Idiot an zu Grinsen und konnte auch nicht mehr damit aufhören. Ich kicherte einmal in den Kuss hinein, da sein Bart mich gerade ziemlich kitzelte. Daraufhin löste er sich von mir und sah mich glücklich an. "Alles gut?" - "Ja, alles bestens." Nachdem ich meine Antwort gegeben hatte landeten seine Lippen auch schon wieder auf meinen. Kurze Hand später musste ich auch schon wieder in den Kuss kichern voraufhin er sich wieder von mir löste. "Was hast du denn nur?" fragte er amüsiert. "Dein Bart kitzelt mich." Darüber musste er selbst anfangen zu lachen. "Sorry. Ich war eh schon am überlegen ob ich ihn mir abrasiere." - "Was? Nein! Dein Bart ist sexy, lass ihn dran." - "Haha, er kitzelt dich aber beim küssen und das hält uns von ab." - "Nein, es geht schon wieder. Komm her." Sein Kopf näherte sich wieder meinem. Wieder landeten seine Lippen auf meinen und wieder kitzelte sein Bart mein Kinn. Er löste sich wieder von mir, da ich mal wieder in den Kuss hinein Kichern musste. "Tut mir leid." lachte ich und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. "Ha ha ha. Toll, noch nicht mal richtig küssen kann ich dich. Kein Sex, kein Küssen... Hab ich irgendetwas gemacht oder warum willst du nicht mit mir schlafen?" fragte er nun. Och Mann, der Moment war doch eben so schön und schon musste er wieder einmal damit anfangen. "Bin ich etwa schlecht im Bett oder was ist los? War ich nicht zärtlich genug zu dir? Hab ich dir weh getan?" - "Was? Nein. Santtu, es war perfekt. Schöner hätte ich mir mein erstes Mal nicht vorstellen können. Es ist nur... ich bin mir bei dem Thema noch ziemlich unsicher und auch unerfahren. Ich habe einfach Angst davor etwas falsch zu machen. Ich möchte es einfach langsam angehen." - "Aber ich habe nichts falsch gemacht, oder? Wenn ich dir weh getan habe, dann bitte sag es mir." - "Santtu, du machst dir viel zu viele Gedanken darüber. Es war perfekt und du hast mir nicht weh getan." - "Ich mach mir einfach Sorgen um dich." Er legte eine Hand an meine linke Wange. "Du bist mir einfach verdammt wichtig Süße." Seine Worte waren einfach so süß und auch so ernst gemeint. Ich musste ihm einfach glauben, da er es so glaubwürdig rüber brachte...
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Lifesaver
FanfictionEin kleines Mädchen ganz alleine auf der Straße. Wo es wohl herkommt und wo ihre Eltern sind? Das ist unklar. Doch ihr Finder und somit auch Lebensretter wird es herausfinden und ob er die Kleine bei sich aufnimmt... das werdet ihr alles sehen.
