Teil 138

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„Wow, das ist wirklich lecker," staunte Sam, als sie mit Chris beim Essen saß.
Er hatte Thunfischfilets gebraten und im Ofen Kartoffeln zusammen mit verschiedenen Gemüsen gegart.

„Ein bißchen kann ich kochen," grinste Chris und schob sich ein Stück Kartoffel in den Mund.
„Daran habe ich nie gezweifelt," grinste Sam, beugte sich zu ihm und küsste ihn kurz.
„Schon mal drüber nachgedacht, sowas auch im Whyte Wyrm anzubieten? Oder generell etwas zu essen? Ich könnte mir vorstellen, dass das den Gästen sicher gefallen würde. Gerade am Wochenende, wenn mal etwas mehr getrunken wird und der Appetit kommt."
Chris sah sie an.
„Meinst du?"
„Ja klar. Pops Diner ist ja nicht gerade um die Ecke und für den schnellen Hunger könntest du Burger, Pommes und sowas anbieten. Du könntest dich vielleicht sogar mit Pop zusammentun. Du willst ihm ja sicher keine Konkurrenz machen," meinte Sam.
„Hhm.."
Chris sah nachdenklich vor sich hin.
„Das ist eigentlich keine schlechte Idee," sagte er schließlich.
„Da muss ich mal genauer drüber nachdenken, wie man das am besten anstellen kann, und mal mit Snake und Pop drüber reden."

„Gute Idee," meinte Sam.
„Wie war es auf der Arbeit? Hast du deinen neuen Kollegen kennengelernt?" fragte Chris und trank einen Schluck Wein.
„Ja, habe ich. Er heißt lustigerweise übrigens auch Chris," erzählte Sam grinsend.
„Chris Pine. Er scheint ganz in Ordnung zu sein und auch ziemlich was auf dem Kasten zu haben, wenn man nach seiner Personalakte geht."
„Das ist gut. Dann muss ich mir nicht so viele Sorgen machen," meinte Chris.
„Hast du denn einfach so Zugriff auf seine Personalakte?"
„Eigentlich nicht, aber nachdem ich meine Kollegin in der Personalabteilung davon überzeugt hatte, dass ich schließlich wissen müsse, mit wem ich es zu tun habe, hat sie sie mir gegeben," antwortete Sam.
„Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Chris das auch bei mir gemacht hat. Von daher.."
Sam zuckte mit den Schultern und aß weiter.
„Es hört sich an als wenn du von mir in der 3. Person reden würdest," grinste Chris.
„Werde ich mich wohl dran gewöhnen müssen."
„Ich kann ihn ja Chris 2 nennen, wenn ich über ihn rede," grinste Sam.
Chris lachte.
„Okay, gute Lösung."
„Der Fall, den Michelle betrifft, ist übrigens offiziell meiner. Das heißt, meiner, Lilys und der von unseren Partnern," erzählte sie und nahm einen Schluck vom Wein, der hervorragend zum Essen passte.

„Sehr gut. Ich schätze, dass ihr sie und ihre Komplizen sicher schnell fassen werdet. Das hoffe ich allein schon für den Kleinen, auch wenn er sicher im Heim landen wird. Aber da ist er besser aufgehoben als bei dieser Frau," meinte Chris und schüttelte den Kopf.

„Der Meinung bin ich auch," stimmte Sam ihm zu.
„Wir werden jedenfalls unser Bestes geben, um den Fall so schnell wie möglich abzuschließen."

„Wie ist dein Partner? Du hast ihn doch heute kennengelernt, oder?" wollte FP wissen, als sie später im Bett lagen.
„Ja, stimmt. Er heißt Liam O'Sullivan und scheint ganz nett zu sein. Außerdem soll er wohl ziemlich gut sein. Mal schauen. Ich habe heute noch keinen Blick in seine Personalakte werfen können, weil wir einen neuen Fall haben. Es geht um diese Michelle, die Geld von Chris haben wollte," antwortete Lily und kuschelte sich an ihn.
„Ich hoffe für ihn, dass er der verdammt beste FBI-Agent ist, den du als Partner haben kannst. Nach dir natürlich," meinte FP.
„Das ist er sicher. Mach dir keine Sorgen," sagte Lily leise und hauchte ihm einen Kuss auf die Brust.
„Prinzessin, die werde ich mir immer machen," erwiderte FP und sah sie ernst an.
„Vor allen Dingen seit der Sache mit Eastwood."
„Ich weiß, aber das war noch harmlos, glaub mir, und es ist zum Glück nichts passiert," sagte Lily.
„Es ist genug passiert und es hätte auch anders ausgehen können. Ich will da gar nicht drüber nachdenken."
FP sah sie ernst an.
„Es ist alles gut ausgegangen," meinte Lily leise und küsste ihn zärtlich.
FP erwiderte ihren Kuss und drückte sie an sich. Er musste sich regelrecht zwingen, diese Gedanken, dass Lily etwas passieren könnte, wegzuschieben.

Sam wurde am nächsten Morgen schon lange vor dem Weckerklingeln durch sanfte Küsse in ihrem Nacken wach. Sie lächelte und blinzelte verschlafen zum Wecker, der ihr zeigte, dass es erst kurz nach 5 war.
„Guten Morgen, Babe," raunte Chris ihr ins Ohr und fuhr damit fort, ihren Hals mit kleinen Küssen zu bedecken.
Zusammen mit seinem heißen Atem auf ihrer Haut, löste dies bei Sam eine Gänsehaut par excellence aus. Sie griff hinter sich und fuhr ihm zärtlich durch die Haare.
„Guten Morgen, Cowboy," murmelte sie.
„Warum bist du schon so früh wach?"

Sie kuschelte sich noch etwas an ihn und musste grinsen. Chris war nicht der Einzige, der wach war. Sie konnte seine Erektion überdeutlich an ihrem Po fühlen.
„Ich habe mir gedacht, dass wir noch das neue Bett einweihen, bevor du zur Arbeit musst," antwortete er leise und ließ seine Hand von ihrem Oberschenkel über ihre Hüfte unter ihr Shirt wandern.
„Außerdem habe ich gelesen, dass Sex am Morgen dafür sorgt, dass man tagsüber viel produktiver ist, und da ich natürlich will, dass du die beste Agentin in dem Laden bist, habe ich mir gedacht, ich unterstütze dich ein wenig."
Sam lachte leise und legte ihre Hand auf seine, die nun sanft eine ihrer Brüste umfasste.
„Da werde ich nicht nein sagen," meinte sie und seufzte leise, als er mit seinem Daumen ihre Brustwarze umkreiste.
„Ich habe gehofft, dass du das sagst," murmelte er und drängte sich noch etwas an sie.
„Eine kalte Dusche wäre nicht so prickelnd."

„Dann zeigen Sie mal, was Sie so draufhaben, Mr.Hemsworth," raunte Sam ihm zu und dirigierte seine Hand tiefer über ihren Bauch und zwischen ihre Schenkel, wo sie gleich in ihrem Slip verschwand.
Sam stöhnte leise auf, als seine geschickten Finger ihren empfindlichsten Punkt massierten. Sie merkte, wie sich eine angenehme Spannung in ihrem Unterleib aufbaute und sich rasendschnell ausbreitete. Sie war jedes Mal aufs Neue davon überrascht, was dieser Mann für eine Wirkung auf sie hatte.
„Chris.." keuchte sie erregt und drängte ihren Unterleib seiner Hand entgegen, während sie ihre Hand auf seine legte und die Bewegungen seiner Finger dirigierte.
„Ja, zeig mir, was du magst," hauchte er ihr ins Ohr, intensivierte seine Liebkosungen und drückte einen Kuss auf die empfindliche Haut in ihrer Halsbeuge.
Sam stöhnte auf und gab sich ihrem Höhepunkt hin, der sich wie eine Explosion von ihrer Körpermitte aus in ihrem ganzen Körper ausbreitete, wobei sie ihr Gesicht im Kopfkissen vergrub.
„Wow," flüsterte sie atemlos und legte ihren Kopf gegen Chris' Schulter.
„Meinst du, das reicht dir, um heute bei der Arbeit produktiv zu sein?" hörte sie Chris amüsiert fragen und sie schüttelte gleich den Kopf.
„Ich will dich spüren, Chris," flüsterte sie und griff im gleichen Moment hinter sich, ließ ihre Hand in seine Shorts wandern und umfasste sein bestes Stück, was Chris ein leises Keuchen entlockte.
Er zog seine Hand zurück und schob stattdessen ihren Slip über ihre Hüften nach unten, bevor er seine Shorts ebenfalls nach unten schob.
„Das ist gut. Ich will dich auch spüren," flüsterte er und ließ sich im gleichen Moment in ihre feuchte Wärme gleiten.
Sie keuchten beide lustvoll auf. Chris hielt einen Moment inne, um dieses Gefühl vollkommen auszukosten, ehe er begann, sich gemächlich in ihr zu bewegen. Sam kam ihm mit ihren Bewegungen entgegen und langsam schaukelten sie sich immer weiter hoch, bis sie es beide nicht mehr aushielten.
Chris umfasste sie fest mit einem Arm und fing an, sie leidenschaftlicher zu lieben. Er merkte, dass er beinahe am Ende seiner Willenskraft war und er sich nicht mehr lange zurückhalten konnte, doch Sams lustvolles Stöhnen und die Art, wie sie sich an ihn drängte, signalisierte ihm, dass auch sie kurz davor war, erneut über den Gipfel der Lust zu springen, weswegen er sich nicht weiter zurückhielt.
„Du machst mich wahnsinnig," keuchte er und spürte im gleichen Augenblick, wie Sams Muskeln sich um ihn zusammenzogen und sich ihr Körper für einige Sekunden an seinem versteifte und sie ihre Lust laut herausstöhnte.
Das schickte auch ihn endgültig über den Rand der Lust und er gab sich seinem eigenen unglaublichen Höhepunkt hin.
„Wow, Mr. Hemsworth. Ich bin wirklich beeindruckt," murmelte Sam etwas später, als sie eng umschlungen da lagen.
„Das hätte ich gerne jeden Morgen. Ich glaube, meine Kollegen würden auch davon profitieren. Sie schicken dir sicher eine Dankeskarte."
Chris musste lachen.
„Das wäre seltsam. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass du so unausstehlich bist im Büro. Oder dass du es überhaupt bist."
„Na, zumindest wäre ich dann noch entspannter als sonst," grinste Sam und hauchte ihm einen Kuss auf die Brust.
„Okay, können wir ja eventuell öfter mal morgens wiederholen," schmunzelte Chris.
„Aber nur, wenn du irgendwann mal die Handschellen rausholst."
Sam sah Chris teils überrascht, teils amüsiert an.
„Bist du dir sicher?"
„Ja, natürlich. Ich vertraue dir und ich stelle es mir interessant vor, dir vollkommen ausgeliefert zu sein," erwiderte er schmunzelnd.
„Na gut, das lässt sich sicher irgendwann mal arrangieren," grinste Sam und zuckte zusammen, als der Wecker auf einmal losging.
Sie stellte ihn ab und wandte sich wieder an Chris.
„Fünf Minuten habe ich noch."
Sie beugte sich zu ihm und küsste ihn zärtlich.

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