Teil 174

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„Einen besonderen Wunsch, was heute Abend angeht?"

FP sah zu Lily rüber und nahm einen Schluck von seiner Cola.
„Nein. Oder doch", grinste Lily schmunzelnd.

„Oh nein Leute, wollt ihr euch jetzt abwechseln?" mischte sich Jughead jetzt ein und sah beide ernst an.
„Wovon redest du Jughead? Ich meine einen gemütlichen Fernsehabend mit deinem Vater", kam es leicht amüsiert von Lily.
„Klar. Ich werde mir Oropax besorgen", grinste Jughead und trank seine Cola leer.
Er stand auf und stellte seinen Teller samt Glas in den Geschirrspüler.
„Machen wir weiter?"
Er sah zu FP.
„Ja sicher. Ich bin gleich bei dir", antwortete FP ihm.
„Einen gemütlichen Fernsehabend also?"
Schmunzelnd sah er Lily an.
„Ja. Mal kein Whyte Wyrm. Es sei denn, du möchtest dort hin", sagte Lily.
„Nein, ist okay. Es muss nicht immer das Whyte Wyrm sein. Das läuft nicht weg. Etwas Ruhe tut uns gut Prinzessin. Vor allem nach dem, was war."
FP zwinkerte ihr zu. Lily stand auf, um den Tisch abzuräumen. FP stand ebenfalls auf. Er stellte sich hinter sie, schlang seine Arme um sie und legte den Kopf auf ihre Schulter.
„Hab ich dir eigentlich schon gesagt, wie stolz du mich gestern gemacht hast?" fragte er leise.

Sein heißer Atem streifte ihr Ohr, was bei ihr wieder mal eine Gänsehaut verursachte.
„Was meinst du?" fragte sie leise und legte ihre Hände auf seine.
„Diese Aktion mit deinem Ex. Wie du ihn bearbeitet hast. Wie ein Serpent", flüsterte er leise und Lily konnte den Stolz in seiner Stimme hören, was sie für einen Moment ebenfalls stolz machte.

„Wie du schon gesagt hast, ich bin eine Serpent-Queen und eine Serpent-Queen muss für Ordnung sorgen für ihr Gefolge."
Lily fiel es schwer, sich ein Grinsen zu verkneifen.
„Du hast recht, Prinzessin, und du hast es passend gesagt, aber lass dir das nicht zu sehr zu Kopf steigen," grinste FP und hauchte ihr einen Kuss in den Nacken.

"So nachdenklich, Babe?"

Chris sah zu Sam, die am frühen Abend hinter dem Tresen stand und das Glas, das sie in der Hand hielt, schon seit vielen Minuten mit dem Geschirrhandtuch polierte.

„Hmm?"

Sam sah ihn fragend an.

„Was ist los? Hast du Bedenken wegen der Hochzeit? Ist es doch noch zu früh?"

Chris ging zu ihr.

„Nein. Ich mache mir nur Sorgen um Lily. So wie gestern habe ich sie noch nie erlebt. So hasserfüllt. Okay, John ist ein arrogantes, selbstsüchtiges, mieses Stück Scheiße. Er hat es nicht anders verdient, so behandelt zu werden, aber in New York ging sie mit allem lässiger um, auch mit solchen Typen wie John. Sie hat ihnen einen Spruch reinwürgt und sie dann stehenlassen. Versteh das nicht falsch, aber seit wir in LA sind, hat sich Lily verändert." sagte Sam beunruhigt.

„Vielleicht hat der Fall mit dem kleinen Ben was damit zu", meinte Chris.
„Ja, das hat sie selber ja auch schon gesagt, dass ihr der Fall besonders an die Nieren ginge. Aber ich glaube, dass dies erst der Anfang ist. Am Tag der Übergabe war sie nicht richtig bei der Sache. Das hätte auch anders enden können."

Sam sah Chris mit feuchten Augen an.

„Hey", flüsterte er leise und legte seine Arme um sie.

„Ich habe Angst, Chris. Angst, sie auch bei einem Einsatz zu verlieren."

Sam schmiegte sich an Chris' Brust.
„Nicht nur du hast die Angst um sie. Auch FP macht sich große Sorgen um Lily." kam es leise von Chris.

Er hauchte ihr einen zarten langen Kuss aufs Haar. Da es an diesem Abend besonders ruhig war, hatten Sam und Chris den Thekendienst übernommen und Snake gesagt, dass er mal den Abend mit seiner Frau verbringen sollte, was er auch tat.

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