„Worüber reden die zwei denn da?"
Sam sah zu FP und Chris am Tisch.
„Ach, ich denke, es geht darum, wie ich am besten mit dem Hammer nicht meinen Daumen treffe", grinste Lily.
„Echt jetzt? FP hat sich selbst getroffen?" grinste Sam.
„Jepp. Wir kommen auch grad aus dem Krankenhaus. Er hatte Glück. Das Gelenk hatte er verfehlt. Sonst wäre es nicht so glimpflich ausgegangen", meinte Lily.
„Männer", lachte Sam.
Sie sah auf ihre Uhr am Handgelenk.
„Bis gleich", zwinkerte Sam Lily zu, stand auf, ging zur Bühne und betrat sie.
Alle Blicke waren auf sie gerichtet. Auch FP und Chris sahen zu ihr.
„Was kommt denn jetzt?" grinste FP und sah zu Lily, die mit den Schultern zuckte.
Sam blieb seitlich zum Publikum auf der Bühne vor der Stange stehen, drehte ihren Kopf Richtung Chris und warf ihm einen heißen, verführerischen Blick zu.
„Das ist nur für dich, Cowboy", zwinkerte sie ihm zu.
„Wow, Tall Boy. Eine private Vorstellung und wir dürfen mit genießen", grinste FP.
Snake drückte die Play-Taste und der Song ‚Slave 4 U' ertönte. Sam fing an sich dazu zu bewegen. Sie wippte ihre Hüften auf und ab. Da sie mittlerweile wusste, wie die Serpents tickten, hatte sie auch keine Skrupel mehr, ihnen eine Show zu bieten. Es war ja auch mehr für Chris. Dieser lehnte sich zurück, verschränkte seine Arme vor der Brust und sah schmunzelnd zu ihr. Sam ließ ihre Hände langsam über ihren Körper gleiten. Sie strich sich über den Hals und über ihre Brüste, ehe sie langsam das Top aus ihrer Jeans zog, es sich über den Kopf zog und es Richtung Chris warf, der es auffing. Schmunzelnd roch er daran. Sie sah einfach heiß aus und ihre Bewegungen waren sexy und geschmeidig.
Sam stellte sich nun seitlich zur Stange, den Blick immer noch auf Chris gerichtet. Ihre Hände legte sie nun auf ihre Oberschenkel, ließ sie langsam über ihren durch trainierten Körper hoch wandern und streifte ihre Brüste, die vor Aufregung bebten. Sam streckte den inneren Arm zur Stange und umschloss diese mit ihren Fingern. Ihr Arm war durchgestreckt und ihre Füße standen eng nebeneinander. Ihr Becken bewegte sich von der Stange weg, ihre Körperhaltung war sehr gerade. Mit gestreckten Beinen und leicht schwingenden Hüften ging Sam immer noch die Stange festhaltend um sie herum. Sie streckte ihr äußeres Bein nach vorne und klemmte damit die Stange ein, was etwas schwieriger war mit Jeans, aber Sam hielt durch. Ihr Knie und ihre Ferse lagen an der Stange. Sam ließ ihren Oberkörper im Rhythmus der Musik langsam nach hinten sinken und wieder nach vorne. Immer wieder bekam Chris ihren heißen Blick zu spüren. Sein Herz raste vor Erregung. Sie griff nun mit dem äußeren Arm nach der Stange weit nach oben und ließ sich hängen, wobei sie das andere Bein nach vorn streckte. Mit Schwung drehte sie sich um die Stange, sich mit dem Bein, das die Stange umklammerte, festhaltend, und drehte sich um diese Stange. Sie ließ sich dabei langsam und sachte mit den Knien auf den Boden rutschen. Ihren Oberkörper lehnte sie langsam nach hinten und richtete sich anschließend wieder auf. Schwer atmend und mit bebender Brust stand Sam auf und sah erneut zu Chris, der aufstand und begeistert pfiff. Auch alle anderen jubelten und pfiffen. Chris ging auf Sam zu und reichte ihr die Hand, die Sam ergriff. Er zog Sam zu sich hoch, seine Hände legte er auf ihren Po und drückte sie an sich.
„Happy Birthday, Mr. Hemsworth", flüsterte Sam schmunzelnd, legte ihre Arme um seinen Hals, sprang an ihm hoch und schlang ihre Beine um seine Hüften.
„Danke, Babe", hauchte Chris ihr entgegen.
Sam näherte sich seinem Gesicht, verschloss mit ihren Lippen seine und küsste ihn voller Leidenschaft.
Alex, der an einem Tisch in der Ecke saß, beobachtete die beiden eine Weile, ehe er seinen Blick abwandte und nach der Flasche Jack Daniels griff, um sich noch etwas ins Glas einzuschenken. Doch mitten in der Bewegung hielt er inne, schob das Glas von sich und nahm einen großen Schluck direkt aus der Flasche.
„Hey, es bringt nichts, wenn du dich jetzt betrinkst. Du weißt, worin das zuletzt geendet hat," erinnerte Ryan ihn, der ihm gegenüber saß und schon mindestens eine halbe Stunde an seinem Bier trank.
Alex zuckte die Schultern und nahm noch einen großen Schluck.
„Wie es aussieht, bleibst du doch nüchtern. Also kannst du mich ja davon abhalten, wenn ich nochmal versuchen sollte, meinen Mustang bei irgendeiner blöden Wette einzusetzen," grinste er.
„Vergiss es. Du ziehst mich nur wieder mit rein. Egal, ob ich nüchtern bin oder nicht," erwiderte Ryan und stand auf, um in Richtung Tresen zu gehen, wo Lily saß und sich mit Toni unterhielt.
„Kann ich dich kurz sprechen?" fragte er Lily, als er neben ihr stand.
Lily sah zu ihm.
„Klar."
Sie drehte sich auf dem Hocker zu ihm und sah ihn erwartungsvoll an.
„Ich bin dann mal weg," grinste Toni und verschwand in der Menge.
Ryan sah ihr kurz nach und blickte anschließend wieder zu Lily.
„Es dauert nicht lange, versprochen. Ist auch in meinem Interesse, sonst macht FP mich einen Kopf kürzer, wenn er mich mit dir reden sieht," scherzte er, aber Lily machte eine wegwerfende Handbewegung und schüttelte den Kopf.
„Quatsch, das würde er nie machen."
Ryan grinste schief.
„Oh doch, glaub mir. Letztens war er kurz davor."
„Da war er sauer, weil ihm irgendwer Fotos von uns aus dem Fitnessstudio geschickt hat, die ziemlich seltsam aussahen. Ich habe es ihm erklärt und alles ist gut, glaub mir," versicherte Lily ihm.
„Na, trotzdem. Ich wollte nur danke sagen und mich für mein Verhalten letztens entschuldigen," meinte Ryan.
„Schon vergessen," lächelte Lily.
„Oh, und du musst dich nicht bei mir bedanken, sondern bei Sam. Sie hat die ganze Arbeit gemacht."
„Mag sein, aber du hast auch hinter uns gestanden und uns die Köpfe gewaschen. Das haben wir gebraucht und das bedeutet mir echt viel. Also danke," sagte er ernst.
„Ich hoffe, ihr habt daraus gelernt. Nochmal helfen wir euch nicht aus der Patsche. Ich bin vielleicht noch nicht so lange bei den Serpents, aber eins weiß ich: Die Tatsache, dass alle füreinander da sind, ist kein Freifahrtschein, um irgendwelchen Mist zu bauen."
Lily sah ihn ernst an und Ryan nickte.
„Ich weiß. Das wird auch nie wieder vorkommen, versprochen," antwortete Ryan.
„Gut," schmunzelte Lily.
Ryan beugte sich zu ihr und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
„Ich hoffe, FP weiß, was für ein Glück er hat," sagte er, bevor er zurück zum Tisch ging, an dem Alex noch immer saß.
Lily sah ihm nach und dann zu FP, der zu ihr kam.
„Was wollte Mustang? Ich muss schon sagen, er ist verdammt mutig."
Lily griff schmunzelnd nach seiner Lederjacke und zog ihn zu sich, ehe sie die Beine um ihn schlang.
„Er wollte nur danke sagen und sich wegen letztens entschuldigen. Von wegen mutig. Er hat ganz schön Angst vor dir," grinste sie.
„Richtig so," grummelte FP und grinste ebenfalls, während er über ihre Oberschenkel streichelte.
„Wann sehen wir dich das nächste Mal auf der Bühne?"
Lily musste lachen.
„Nie wieder. Da kriegen mich keine 10 Pferde nochmal rauf. Vielleicht, wenn nur du hier bist, aber sicher nicht mehr vor allen," sagte sie.
„Ich glaube, da hätte ich mittlerweile auch was gegen, wenn dich alle anstarren würden, während du dich ausziehst," meinte FP.
„Obwohl ich gerne daran zurückdenke."
Ein leichtes Schmunzeln umspielte seine Lippen. Lily schlang ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn kurz.
„Das glaube ich dir. Aber das alles ist nur noch für dich," bestätigte sie schmunzelnd.
„Sehr gut.." lächelte FP, beugte sich zu ihr und küsste sie zärtlich, was Lily nur zu gerne erwiderte.
„Wow, das war eine Überraschung," schmunzelte Chris, als sie sich nach einiger Zeit wieder voneinander gelöst hatten, und reichte Sam das Top.
„Gut, dass sie mir gelungen ist," grinste Sam und zog sich das Top wieder an.
„Auf jeden Fall und mir ist ziemlich heiß geworden," raunte er ihr ins Ohr, ehe er ihr einen Kuss auf den Hals hauchte, was bei ihr sofort eine Gänsehaut auslöste.
„Sollen wir verschwinden?"
Chris sah sie schmunzelnd an. Sam erwiderte seinen Blick schmunzelnd.
„Ja, lass uns abhauen."
Sie griff nach seiner Hand und gemeinsam verließen sie die Bar, um zum Trailer zu gehen. Alex sah ihnen mit kleinen Augen nach und genehmigte sich noch einen Schluck von seinem Whiskey.
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Undercover
FanfictionSam Walker und Lily Morgan sind zwei FBI-Agentinnen aus New York, die ihren Kollegen aus LA bei einem Gang-Problem unter die Arme greifen sollen. In LA wird ihnen schnell klar, dass sie nicht nach Anhaltspunkten für die Schuld der Southside Serpent...
