Teil 128

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„Ich hätte da einen Vorschlag," meinte Lily, als sie und FP frühstückten.
„Okay, raus mit der Sprache," schmunzelte FP und trank einen Schluck von seinem Kaffee.
„Ich weiß, du möchtest so schnell wie möglich mit dem Anbau fertig werden, aber wie wäre es, wenn du mal eine Pause einlegst? Wir sollten es ausnutzen, dass Jughead nicht hier ist," sagte sie und sah ihn schmunzelnd an.
„Oder wir spannen ein bißchen am Strand aus. Diesmal ohne Penny, Cheryl oder irgendwelche Silikonbarbies."
„Hhm."
FP sah nachdenklich aus, während er nach einem weiteren Brötchen griff.
„Hört sich beides gut an. Wir könnten ja erst den sturmfreien Trailer ausnutzen und später zum Strand fahren. Nicht unbedingt hier. Wir könnten mit der Harley nach Santa Barbara fahren. Da gibt es auch tolle Strände," schlug er vor.
„Wir könnten ein Zelt und Proviant mitnehmen, dort übernachten und morgen wieder zurückfahren."
„Hört sich nach einem perfekten Plan an," schmunzelte Lily.
„Gut, dann machen wir das."
FP sah sie lächelnd an.

Lily zwinkerte ihm zu. FP nahm ihre Hand und zog Lily vorsichtig auf seinen Schoß, schloss seine Arme um ihren Körper, fing an, ihren Hals mit Küssen zu bedecken. Sie legte ihm die Arme um den Hals und genoss das Gefühl der Geborgenheit. Sie lehnte ihren Kopf etwas zur Seite, schloss ihre Augen und kraulte seinen Nacken. Er wusste auch, dass Lily das Kommando übernehmen würde, wenn er sie ließe, aber als Mann musste er schließlich auch einmal das Sagen haben. Jetzt war der Moment dafür gekommen, denn er konnte Lily nicht mehr widerstehen. Etwas an ihr sprach alle seine Sinne an und raubte ihm förmlich den Atem. FP stand mit ihr auf, trug sie ins Schlafzimmer und schloss die Tür mit dem Ellenbogen. Dann setzte er Lily auf dem Bett ab. Fast im selben Moment gaben sie sich einer leidenschaftlichen Umarmung hin. Die Temperatur im Raum schien um zehn Grad zu steigen, als sich ihre Lippen endlich zu einem heißen Kuss fanden. Mit geschlossenen Augen streichelte FP jeden Zentimeter ihres Körpers, als könne er nicht glauben, dass diese sinnliche Frau tatsächlich immer noch an seiner Seite lag. Nach all dem, was passiert war in den letzten Monaten.
Er sehnte sich nach mehr. Lily erging es nicht anders. Sein Anblick schürte die Sehnsucht danach, ihn endlich zu spüren, und als er sie berührte, schien sie vergehen zu wollen vor Lust. Ihr Puls ging schneller, auch wenn Lily FP schon oft mit nacktem Oberkörper gesehen hatte. Die leichte Berührung des zarten Stoffes des T-Shirts und seiner Fingerspitzen ließen Lily erschauern und zeigte ihr, dass alle ihre Sinne aufs Höchste gereizt waren. Er streifte ihr das T-Shirt über ihren Kopf und sie fing an zu zittern, als sie FPs kräftige Hände auf ihren nackten Hüften spürte. Ihr stockte der Atem, als FP ihr den Slip abstreifte. Kurz darauf lag sie nackt vor ihm und seinem heißen Blick ausgeliefert. FP hielt unwillkürlich inne. Er war überwältigt von diesen Anblick. Als er erneut den Kopf senkte, um ihre Lippen mit seinen zu liebkosen, wurde jeder Kuss leidenschaftlicher, unbeherrschter und intensiver als der letzte. Ungeduldig und hastig öffnete Lily seine Jeans und streifte diese samt Shorts über seinen Hintern. Gleichzeitig erkundete er mit den Händen lustvoll jeden Zentimeter von Lilys Körper. Er strich ihr sanft mit den Daumen über ihre Brustwarzen. FP nahm nichts mehr um sich herum war. Er konzentrierte sich völlig auf die Frau an seiner Seite, hörte auf ihr sehnsüchtiges Seufzen und atmete ihren sinnlichen Duft ein. Alles andere hatte aufgehört zu existieren. Als Lily sich erregt unter ihm wand, stieg seine Lust ins Unermessliche. Sie feuerte ihn an und inspirierte ihn. Mit Lily waren Dinge möglich, an die er früher nicht einmal gedacht hatte, auch nicht mit Gladys. Sie war eine gute Ehefrau gewesen, zumindest am Anfang ihrer gemeinsamen Ehe, aber ihr gemeinsames Liebesleben war von Anfang an fantasielos gewesen. FP machte sich selbst dafür verantwortlich, denn er hatte all seine Energie in seinen Job gelegt. Um seine Frau zufrieden zu stellen, hatte er im Bett alles getan, was allgemein für erforderlich gehalten wurde. Trotzdem hatte er dabei nie wahre Befriedigung gefunden. Sie wahrscheinlich auch nicht. Jetzt mit Lily war alles anders. Auf einmal erlebte er ein wahres Feuerwerk der Gefühle. Sprühende Lust. Funken, die in den Himmel stiegen. Als sich Lily an ihm festklammerte und ihm stöhnend die Hüfte entgegen hob, konnte er nicht mehr warten. Er sehnte sich danach, mit ihr gemeinsam den Gipfel zu erleben. Sanft öffnete er ihre Schenkel und drang in sie ein, ohne ein einziges Mal ihren Blick loszulassen. Leidenschaft und Begehren ergriffen völlig von ihm Besitz. Als Lily sich bewegte und seinen Namen raunte, merkte FP, dass er ihr vollkommen verfallen war.
Der Weg zum Paradies war kurz und steil und unendlich lustvoll, und als sie den Gipfel erreichten, schloss FP die Augen. Dieses überwältigende Gefühl musste er auskosten, solange es nur ging. FP küsste Lily voller Leidenschaft.

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