Kapitel 7

1.6K 58 0
                                        

In den darauf folgenden Tagen, ist nichts weiter passiert. Alle haben schön im Unterricht gesessen und wenn es nachmittags gutes Wetter war, sind alle nach draußen gegangen um sich entweder zu entspannen oder zu lernen, wie Hermine Granger.

Heute stand ein großes Spiel an, Gryffindor gegen Slytherin. Ebonee zog ein Gryffindorschal an und ging zusammen mit den anderen Gryffindorschülern zum Quidditchspiel. Ken lief neben Ebonee hinterher. ,, Ich hoffe Slytherin wird fertig gemacht!", rief er begnügt und einige Slytherins sahen ihn feindselig an. Ebonee nickte beklommen, sie wäre auch gerne dabei gewesen, alles nur wegen Snape. Sie setzten sich ganz nach vorne um alles im Blickfeld zu haben. Hermine und Ron saßen hinter ihnen und hatten auch Gryffindorhüte und schals an. Ebonee sah wie Snape sich zu den Slytherins gesellte und einen amüsierten Blick drauf hatte. Was machte ihn so glücklich? Doch die Frage, wurde sofort beantwortet. ,, Wir haben ein echtes Problem zu gewinnen, die Slytherins haben alle von Malfoys Vater einen Nimbuszweitausendeins bekommen!", flüsterte Ron Ebonee zu, die nervös an ihrer Lippe rumkaute. ,, Malfoy? Spielt Draco mit?", fragte sie entsetzt und Ron nickte. ,, Jaa. Sie haben uns letztens richtig fertig gemacht, Ron wollte ihm einen Fluch aufhalsen, es ist aber daneben gegangen, der Schneckenfluch hatte ihn selber getroffen!", erklärte Hermine immer noch wütend darauf. Ebonee schüttelte erschrocken den Kopf. In dem Moment flogen die Gryffindors hinaus. Alle jubelten. Ebonee stand auf und pfiff mit ihren Fingern. Ken johlte laut, genauso wie Ron und Hermine. Harry flog als letztes hinaus und flog ein paar mal um den Platz. Währenddessen flogen die Slytherins heraus und Ebonee erkannte sofort Malfoy an seinen platinblonden Haaren. Und was man noch sehr gut erkannte, waren die neuen, polierten Besen. Sie glänzten in der prallen Sonne, wie das Meer im Sonnenlicht. Ebonee sah wie Snape hämisch grinste, genauso wie Malfoys Vater. So eine Gemeinheit. ,, LOSSSSSS GRYFFINDOR!", brüllte Ebonee laut um ihre Mannschaft anzufeuern. Nach ein paar Minuten, ging das Spiel auch schon los. Alle warfen den Quwaffel hin und her, aber Ebonee hatte nur Augen zu Harry. Sie wollte wissen, wie der Schnatz aussah. Plötzlich sah sie wie ein Klatscher hinter Harry her flog. ,, Leute? Ist es normal das ein Klatscher einem Spieler folgt ist es nicht andersrum?", fragte Ebonee besorgt und deutete auf Harry, der versuchte den Klatscher abzuhängen. Hermine sah es nun auch, ebenso wie Ron. ,, Den stoppe ich!", sagte Ron ernst und setzte sein kaputten Zauberstab in die Richtung, bis Hermine ihm den Arm runter nahm. ,, Zu riskant, auch wenn der Zauberstab nicht kaputt wäre, du könntest Harry verletzen!", meinte Hermine sofort. Ebonee runzelte die Stirn und schaute zu den Slytherins ob irgendjemand den Versuch gewagt hatte. Aber niemand schien so auszusehen, als würden sie einen Fluch ausführen. Oder was es Draco? Ebonee suchte in dem Wirr warr vom Spiel nach Draco ab, der Harry belustigend dabei zu schaute, wie er den Klatscher los werden wollte. Bis Harry es endlich geschafft hatte und mit Malfoy kurz ein Wort austauschte, bis er aber den Schnatz entdeckte. Er flog schnell hinter her und Malfoy ihm dicht auf den Fersen. Am Ende flog Malfoy mit seinem Besen zu Boden und Ebonee konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, besonders der Blick von Malfoys Vater ist zu amüsierend. Als aber auch Harry zu Boden klatschte, blieb Ebonee die Luft stecken, bis sie aber sah, dass Harry den Schnatz gefangen hatte, johlte sie und Gryffindor hatte gewonnen. Doch als Harry seinen Arm festhielt, sah sie das etwas nicht stimmte. Sie ging mit Hermine und Ron und ein paar anderen Gryffindors nach unten um Harry aufzusuchen. Da das Spiel vorbei war, konnten sie sofort zum Platz rennen. Doch als sie ankamen, sahen sie wieder den Klatscher, der bedrohlich auf Harry zukam. ,, Finite Incantatem!", rief Hermine und der Klatscher löste sich in der Luft aus. Dann rannten sie alle hin. Ebonee bemerkte das auch Gilderoy Lockhart sich näherte und Hagrid. ,, Was ist los, Harry?", fragte Ebonee besorgt. Harry hob einen schmerzenden Arm hoch. ,, Ich glaube er ist gebrochen!", surrte Harry hervor und sah mit schmerzendem Gesicht auf seinen Arm. Ein kleiner Junge, in Ebonees Jahrgang quetschte sich mit einer Kamera hindurch. ,, Hi Harry, ich mach mal kurz von dir ein Bild, wie du den Schnatz in der Hand hälst. Meine Familie und mein kleiner Bruder wollten das unbedingt sehen!", sagte er in einer sehr schnellen Stimme. ,, Nein Colin, jetzt nicht!", sagte ein älterer Junge namens Percy. Er nahm seine Hand und hielt die Kamera damit nach unten. ,, Was ist passiert?", fragte nun Lockhart und lief auf Harry zu. Alle machten ihm Platz. ,, Ich glaube, ich glaube mein Arm ist gebrochen!", murrte Harry nochmals hervor. ,, Das werden wir gleich wieder hinbekommen. Gleich werden sie keine Schmerzen mehr fühlen. Diesen Zauber habe ich schon bei unendlich vielen Hexen ausgeübt. Am Ende waren sie alle glücklich!", sagte er und holte seinen Zauberstab heraus. Hermine war von Tränen gerührt, während Ebonee und Ron sich vielsagende Blicke zu warfen. ,, Nein, nicht sie!", sagte Harry schnell und wollte sein Arm wegziehen, was leider misslungen war. ,, Der Junge weiß ja nicht wovon er redet!", brabbelte Lockhart belustigend hervor, machte den Pullover von Harry langsam hoch und setzte sein Zauberstab heran und sagte laut, sodass es jeder hören konnte: ,, Accium Amingo!"

Harry Potters HalbschwesterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt