Harry Potter und der Orden des Phönix
Die Tage im Orden waren für Ebonee das Schönste, was sie sich je erträumen lassen kann. Die ganze Weasleyfamilie war zusammen und Sirius war natürlich dabei. Er war sogar noch glücklicher, da er endlich Gesellschaft um sich hatte. Ebonee hatte oben ein Zimmer, zusammen mit Ginny und Hermine. Sirius hatte Ebonee sofort in die Arme geschlossen, als sie sich gesehen hatten und meinte: ,, Du ähnelst deiner Mutter so sehr!" Ebonee versetzte diesen Satz einen Stich, da sie ihre Mutter nie kennenlernen durfte, aber sie freute sich über so einen Kompliment.
An einem Tag, mussten alle oben bleiben, da es ein Treffen mit dem Orden gab. Sogar Dumbledore, McGonagall waren dabei. ,, Snape ist auch dabei!", berichtete Fred und alle machten große Augen. ,, Was will der denn?", fragte Ron naserümpfend. Auch Ebonee fragte sich warum er dem Orden beigetreten ist, immerhin kann er Harry nicht ausstehen und hatte sich nie für solche Dinge wirklich interessiert. ,, Glaubt ihr er spioniert nur?", fragte Ron und handelte sich von Hermine einen bösen Blick ein. ,, Ich möchte unbedingt hören, was sie da reden!", beschwerte sich Ebonee und setzte eine beleidigte Miene auf. ,, Ebonee, Schatz, würdest du einmal runter kommen!", rief Mrs Weasley die Treppen hoch. Ebonees beleidigte Miene verschwand sofort und ihr Bauch kribbelte. ,, Dürfen wir auch?", fragten die Weasleyzwillinge, aber bekamen sofort Ärger von Mrs Weasley als sie es nur angesprochen haben. ,, Nein ihr bleibt alle oben!", fuhr sie ihre Söhne an. Ebonee fragte sich was auf sie zukommen mag. Als sie unten ankam, öffnete Mrs Weasley die Tür, wo das Treffen stattfand und sie erkannte mehrere bekannte Gesichter. Mad Eye, Tonks, Snape, Dumbledore, McGonagall, Sirius, Remus, Arthur, Munduncus, Bill, Kingsley und andere die Ebonee nicht kannte. ,, Komm zu mir!", sagte Sirius väterlich und hielt einen Platz frei. Ebonee gesellte sich langsam zu ihm und setzte sich neben ihn. Er legte ein Arm auf ihre Schulter und schaute in die Runde. Als Ebonee in die Runde blickte, erkannte sie Anspannungen, anscheinend hatte es Stress gegeben, als sie noch nicht im Raum anwesend war. ,, Was ist denn?", fragte sie leicht irritierend. Sirius seufzte kurz, aber bevor er was sagen konnte, tat es Remus schon. ,, Harry wurde gestern von Dementoren angefallen. Ebenfalls wurde sein Cousin verletzt. Das Ministerium denkt, er habe sein Cousin mit einem Patronuszauber belegt um ihn zu verhexen. Fudge möchte nicht glauben, dass Dementoren wirklich in Little Whinging waren!", setzte Remus in einem ernsten Ton an. ,, WAS?", rief sie entsetzt und stand dabei auf. ,, Wir wollen Harry abholen. Wir wollen ihn hier her holen.", sagte nun Dumbledore an sie gewandt. ,, Was natürlich heißt, dass du ihn mit abholen kannst. Ich habe ja gesehen das du eine passable Fliegerin bist!", meinte Sirius dazu und sagte das was Ebonee eben fragen wollte. ,, Sirius! Das kommt nicht infrage. Sie ist noch minderjährig und außerdem ist sie ebenfalls in Gefahr!", kam es nun von Molly und sie schaute Sirius herausfordernd an. ,, Tut mir leid Molly, aber ich denke ich bin das Vormund für Ebonee und da ich weiß wie gerne sie fliegt und ihren Bruder abholen möchte, erlaube ich es!", erwiderte er und Molly plusterte sich auf. Nach dieser Rede, räusperte sich Snape kurz, mit blitzenden, erdolchenden, schwarzen Augen, aber er beherrschte sich noch. ,, Ich möchte ihn abholen. Ganz sicher. Ich bin dabei!", sagte sie stolz. Sirius klopfte ihr auf die Schulter. ,, In 10 Minuten wollen wir los. Geh schon mal und mach dich fertig. Wir haben hier noch etwas zu besprechen!", knurrte Moody hervor. Ebonee stand auf und verließ das Treffen. Sofort rannte sie nach oben und wurde ausgefragt. Aber sie glitt an allen vorbei, zog sich warme Klamotten an und rannte nach unten. Dort setzte sie sich auf die Treppe und wartete. Sie hatte sich eine schwarze Lederjacke angezogen, wo ihre roten Haare sehr hervorstachen. Aufgeregt wartete sie bis alle fertig waren, bis sie ein paar Sticheleien hörte. ,, Schniefelus. Du hälst dich daraus. Ich bin so gut wie der Vater für Ebonee!", höhnte Sirius laut. ,, Wie überaus rührend, Sirius. Aber wie du weißt ist sie noch minderjährig... sie ist nicht deine Spielpuppe..!", knurrte Snape zurück. Ebonees Ohren wurden immer hellhöriger. ,, Ich weiß ganz genau was sie ist. Lily und James Tochter. James war mein bester Freund und ich werde mich um seine Kinder kümmern. Was mischt du dich da eigentlich ein, Schniefelus?", knurrte Sirius feixend zurück. ,, Oh. Wenn wir schon dabei sind, sie sieht James überhaupt nicht ähnlich, also behandle sie auch nicht so...!", knurrte Snape zurück und seine Stimme wurde immer bedrohlicher. Man konnte hören, dass Sirius vor Wut aufgestanden ist. ,, SCHLUSS JETZT!", rief Dumbledore in die Runde. Remus hielt Sirius zurück, während Snape grob, fast amüsant aufstand, die Tür aufknallte und hinaus rauschte mit seinem schwarzen Umhang. Als er die Tür aufgestoßen hatte, erkannte er neben der Tür eine verschreckte Ebonee. Ihre grünen Augen waren weit aufgerissen und sie schaute in das Gesicht ihres Tränkemeisters, das voller Häme, Wut und Trauer war. Besonders als er ihr in die grünen Augen blickte, wurden seine kühlen, schwarzen Augen kurz warm und gefühlsvoll. Sie blickten sich einige Sekunden nur in die Augen, bis Sirius ebenfalls durch die Tür glitt. Ein letzten Blick in ihre Augen, verschwand der Professor sofort. Ebonee war sich sicher, er wollte etwas sagen, er hätte etwas gesagt, wäre Sirius in dem Moment nicht gekommen. Aber was? Wieso hatte er sie verteidigt? Was wollte er ihr sagen, hatte es aber doch gelassen? Sie schaute ihm hinterher, wie er mit seinem schwarzen Umhang in der dunklen Brise verschwand. ,, Und bereit?", holte Sirius sie wieder in die Realität zurück und sie nickte ihm lächelnd zu.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
