Der nächste Tag brach an. Ebonee ging mit schnellen Schritten die Treppen hinunter zum Gemeinschaftsraum. Überall lag Konfetti und Butterbier herum. Fred und George haben noch eine richtige Party veranstaltet. Nach einiger Zeit kam auch Harry hinunter. ,, Harry!", rief Ebonee sofort. ,, Was ist passiert? Erzähl mir alles!", forderte Ebonee ihn auf. Harry schaute betrübt auf. ,, Ich bin der vierte Champion. Dumbledore wollte nochmals wissen, ob ich meinen Namen wirklich eingeworfen habe. Ich habe ihm bestätigt das ich es nicht war. Und leider lässt sich auch nicht klären, wer es gewesen sein könnte. Ich muss heute Abend mit Sirius sprechen!", meinte Harry und plötzlich kam Ron hinunter. Als er die beiden sah, schaute er kurz unsicher, aber ging ohne ein weiteres Wort an Harry vorbei hinunter zur Großen Halle. ,, Was hat er denn?", fragte Ebonee naserümpfend. ,, Er denkt, ich habe meinen Namen eingeworfen und habe ihm nichts davon erzählt...!", sagte Harry leise. Ebonee lachte kurz auf. ,, Mit welchem Kopf ist er denn aufgetrumpft. Man sieht doch sofort, dass du es nicht warst. Warum solltest du dran teilnehmen? Das ergibt keinen Sinn....!", ermutigte Ebonee ihm und umarmte ihn kurz. ,, Na komm. Gehen wir hinunter!", meinte Ebonee und beide bannten sich einen Weg zur Großen Halle.
Ebonee und Ginny hatten heute Zauberkunst und VGDDK. In Zauberkunst konnte sich Ebonee gar nicht konzentrieren. Sie musste zu sehr an ihren Halbbruder denken, sodass sie keinen Zauber hinbekommen hatte.
In VGDDK musste sie sich konzentrieren, denn Mad Eye war sehr streng. ,, So, für die jenigen die nicht wissen wer ich bin, ich bin Professor Moody!", rief er in die Klasse und sein gesundes Auge blieb immer an Ebonee hängen. ,, Ich bin hier um euch zu lehren, wie man sich gegen die dunklen Künste wehrt. Aber zuerst müsst ihr wissen, was es alles für dunkle Zauber gibt. Wer kann mir die drei unverzeihlichen Flüche nennen?", fragte Moody brummend in die Klasse. Niemand hob die Hand, alle hatten Angst. ,, Kommt, keine Scheu", brummte Moody und dieses mal hob Tessa die Hand. ,, Ich kenne nur einen, den Imperius Fluch. Habe ihn mal in der Zeitung gelesen!", sagte sie prahlend. ,, Sehr gut, der Imperius Fluch, der Leute in Trance versetzt. Damit ich es euch demonstrieren kann, hole ich meine Assistentin heraus!", knurrte er und holte aus einem Glas eine Spinne heraus. ,, Engorgio!", knurrte er und die Spinne vergrößerte sich. ,, IMPERIO!", sagte er jetzt und die Spinne flog wie gebannt umher, bis sie sich auf Ginny absetzte. Sie sah ängstlich und panisch auf die Spinne. ,, Keine Angst, die tut euch nichts. Außer wenn sie beißt, dann ist sie tödlich!", rief er und einige lachten. Tessa kreischte vor Lachen, bis die Spinne bei ihr landete. Ebonee konnte sich ein unterdrücktes Lachen nicht widerstehen. ,, Hahahaha. Was soll ich jetzt mit ihr tun? Sie aus dem Fenster werfen? Ersäufen?", fragte Moody keifend, doch nichts davon tat er. Er zauberte die Spinne in seine Hand. ,, Nun! Noch ein Fluch!", forderte er die Klasse auf. Dieses mal hoben mehrere Leute die Hände auf. ,, Ja Miss Lenson!", sagte Moody und sein rollendes Auge rollte wie verrückt umher. ,, Der nächste wäre der Cruciatus Fluch!", meinte sie und Moody nickte eifrig. ,, Korrekt. Korrekt!"
,, Besonders Grässlich. Der Folter Fluch!", erklärte er und er hielt seinen Zauberstab auf die Spinne. ,, CRUCIO!", rief er und die Spinne zog sich in sich zusammen. Alle konnten es sehen und sahen mit einem entsetzten Blick zu der Spinne, die quiekte. Ebonee wusste nicht was sie dazu sagen sollte. Sie kannte die unverzeihlichen Flüche, besonders den letzten Todesfluch, womit ihre Mutter getötet wurde. Moody hörte nach der Zeit auf, als er bemerkte, das die Klasse stumm wurde. ,, Gut gut. Nun der letzte.", meinte er gedämpft, dieses mal meldete sich keiner. Ohne zu warten, legte er die Spinne auf Ebonnes Tisch und rief : ,, AVDADA KEDAVRA!" Die Spinne wurde von einem grünen Fluch getroffen und fiel tot um. Ebonnes Augen waren weit aufgerissen. ,, Der Todesfluch. Es gibt nur einen der ihn überlebt hatte!", sagte er und trank aus seinem Flachmann. Ebonee wusste das er Harry meinte, aber sie fragte sich warum er genau ihr den Todesfluch zeigen wollte. Wusste er, dass Harry ihre Schwester ist? Nach dieser Szene klingelte es und die Stunde war vorbei. Ebonee klappte ihr Buch sofort zu und verließ ohne weiteres die Klasse. Ginny ihr dicht hinter den Fersen. ,, Glaubst du er weiß etwas?", fragte Ebonee zu Ginny. ,, Ich weiß nicht, also vorstellen könnte ich es mir schon, da er ja guten Kontakt mit Dumbledore hat!", sagte Ginny und beide liefen hinunter zur Großen Halle, wo ihnen Harry genervt erzählte, dass er in Zaubertränke zu einem Fototermin abgeholt wurde und das eine Journalistin namens Rita Kimmkorn über ihn ein Text verfasst hatte. ,, Von dieser Rita Kimmkorn habe ich mal etwas gehört. Sie soll eine lästige Reporterin sein, die über andere Menschen intime und die geheimsten Geheimnisse ausplaudert!", meinte Ginny zerstreut. In dem Moment knallte Hermine ihre Hefte auf den Tisch. ,, Du musst dich vor der in Acht nehmen, Harry. Die ist richtig schlimm....!", knurrte Hermine.
Ebonee hatte noch nie etwas von Rita Kimmkorn gehört, doch eines Mittags sah sie sie. Sie hatte blonde Locken, roten Lippenstift und ein Krokodiltäschchen, mit einem grünen Kleid. Vom Aussehen her, sah sie ganz in Ordnung aus, doch im innern war sie eine böse Hexe und das sah man am nächsten Tag im Tagespropheten, wo sie viel über Harry Potter schrieb. ,, So eine blöde Kuh. Ich habe ihr was ganz anderes erzählt...!", knurrte Harry. ,, Und ich bin keine 12, sondern 14!", fügte er noch wütend hinzu und schmiss den Tagespropheten ins Feuer. Plötzlich bekam Ebonee Angst. Was ist wenn sie herausfand, dass die beiden Geschwister waren? Was wäre wenn sie herausfand das Severus Snape ihr Vater ist? Sie musste sich ab jetzt total in Acht nehmen. Sonst wäre der ganze Plan im Eimer.
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Harry Potters Halbschwester
FanfictionEin kleines Mädchen, dass nichts von Zauberei wusste, wird mit 10 Jahren damit konfrontiert. Sie lebte in einer kleinen Familie, wo sie kaum etwas zu essen bekam, geschweige denn richtige Manieren gelernt hatte. Als sie auf die hogwartsschule kam, l...
